Die bekanntesten Episoden des Wochenabschnittes Wa’era sind natürlich die Plagen über Ägypten. 2007 habe ich in der Jüdischen Allgemeinen bereits ein wenig über deren hintergründige Bedeutung und die Anspielungen der Torah auf die Götzenwelt der Ägypter geschrieben. In diesem Jahr habe ich einen einzigen Satz in den Mittelpunkt gerückt. Offenbar waren die Bnej Jisrael nämlich nicht besonders begeistert über ihre Errettung aus der Sklaverei. Mein aktueller Artikel aus der Jüdischen Allgemeinen zum Wochenabschnitt Wa’era ist hier zu finden.
Die Übersetzung der Torah von Samson Raphael Hirsch (des Wochenabschnitts Wa’jechi) samt dessen Kommentar fand tatsächlich einige Leser (im Internet, die Rede ist natürlich nicht vom Buch selbst) und deshalb wird es auf talmud.de in Zukunft wohl häufiger die Übersetzung von Hirsch und seinen Kommentar zu lesen geben. Für ungeduldige gibt es hier seine Übersetzung und den Kommentar zu Schemot: Weiterlesen »
1867-78 erschien Samson Raphael Hirschs Übersetzung und Kommentar zur Torah. Seine Übersetzung des kommenden Wochenabschnitts und den entsprechenden Kommentar kann man nun anschauen, ausdrucken oder herunterladen.
Entsenden wir einen weiteren Testballon. In den Kommentaren zum ersten gab es Lob und Kritik, einige interessante Hinweise und einige Dinge, die schon ein professionelles Herangehen erfordern. Das ist jedoch nicht beabsichtigt. Es wurde also in der Woche keine Ausrüstung angeschafft, nur der Hintergrund ein wenig verändert. Nun sehen wir einen Kopf vor einem Regal, statt vor einer weißen Wand. Wieder mit einigen Aussetzern, aber im direkten Gespräch hätte ich die wahrscheinlich auch.
Im Netz fand ich schon einige Videos zu religiösen Themen, häufig von einem Mann der gerne mit erhobenem Zeigefinger spricht und seine Zuschauer dadurch überzeugen will, indem er ihnen verspricht, dass sie in der Hölle landen würden, wenn sie nicht tun, was er empfiehlt. Holzhammerargumentation. Einige Leser werden wissen, wen ich meine.
Das ist schon bei der Übergabe der Torah „bedacht“ worden, dass es Menschen gibt, gab und geben wird, die sagen „Ach was – die Torah bezieht sich doch nur auf die Gesellschaft ihrer Zeit“ oder „Das ist ja vollkommen illusorisch. Kein Mensch kann sich daran halten“. Im (Doppel-)Wochenabschnitt Nitzawim-Wajelech wird genau dies thematisiert. Mein Artikel in der aktuellen Jüdischen Allgemeinen gibt es hier.