Archiv für das Tag 'Orthodoxe Rabbinerkonferenz'

Jan 28 2010

Rabbiner Teitelbaum ist wieder da

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Vor etwa zwei Jahren verließ Rabbiner Teitelbaum überraschend und schnell die jüdische Gemeinde Köln (siehe auch hier). Aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen, wie es hieß. Weitere Spekulationen folgten, aber etwas genaues wussten vermutlich nur einige wenige.
Nun ist er wieder da. Von einer mittelgroßen Gemeinde wie Köln (etwa 4500 Mitglieder) in eine kleine Gemeinde: Bremen mit etwa 1000 Mitgliedern. Wie der Weser Kurier berichtet, habe Teitelbaum eine Initiativbewerbung an die Gemeinde gesendet. Es sei bekannt gewesen, dass Bremen einen Rabbiner suche und Teitelbaum würde passen. Weiter wird berichtet, dass Rabbiner Teitelbaum die Staatsbürgerschaft besitzt und seine Deutsch- und Russischkenntnisse für diese Position ideal seien. Seine Tätigkeit in Köln hat jedoch keine Erwähnung gefunden.

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Jun 02 2009

Avraham Radbil zu seiner Smichah

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Übergabe der Smicha in München

Lassen wir doch, abseits der schlagwortartigen Medienaufmerksamkeit, den frischgebackenen Rabbiner Avraham Radbil selber zu Wort kommen:

Als aller erstes würde ich mich gerne, für die einmalige Gelegenheit, ein paar Worte an euch richten zu dürfen bedanken, aber auch für die Möglichkeit mich bei allen, die gemeinsam diesen Tag möglich gemacht haben bedanken zu dürfen.

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Jun 02 2009

Heute gibt es die orthodoxe Smicha

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Zsolt Balla und Avraham Radbill werden heute ihre orthodoxe Smicha in München erhalten. Damit sind sie die erstern Rabbiner, die nach der Schoah in Deutschland für eine Tätigkeit in Deutschland ausgebildet und ordiniert worden sind. Unterstützt wird das Rabbinerseminar (Jeschivat Beit Zijon) in Berlin durch den Zentralrat und die Ronald S. Lauder Foundation. Unter anderem berichtet das Bayerische Fernsehen aus der Münchner Synagoge. Berichte darüber gibt es auch auf den Internetseiten der Welt und der Orthodox Union. Dort kommen auch die Absolventen selber zu Wort. Die Jüdische Allgemeine brachte in der vergangenen Woche ein Porträt der Jewschiwah in Berlin.

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Apr 06 2009

Unappetitlicheres Hamburg

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Im September 2008 waren die Vorgänge in Hamburg unappetitlich, nun sind sie noch etwas unappetitlicher. Wie das Hamburger Abendblatt heute berichtete, hat man nun auch den ehemaligen Gemeindechef vor die Tür gesetzt. Das Argument ein ähnliches wie bei Rabbiner Barsilay. Dieser soll ja kein Rabbiner gewesen sein. Wankum soll dann angeblich kein Jude sein:

Herzberg: “Andreas Wankum ist kein Jude. Wir sind davon überzeugt, dass er unter falscher Flagge gesegelt ist.” Urkunden, die von der Gemeinde geprüft wurden, belegten, dass die Vorfahren von Wankum glaubenslos oder evangelisch gewesen seien. Auch übergetreten sei der Geschäftsmann nicht. Wankum war von 2003 bis 2007 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Hamburg sowie Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. von hier

Müssen wir auch hier auf ein Wort der Orthodoxen Rabbinerkonferenz warten, die sich zur Causa Barsilay bisher nicht geäußert hat? Eines ihrer Mitglieder hat die Statusentscheidung gefällt…

:update: Stephan J. Kramer zur Causa Wankum hier, ein Interview Hamburger Abendblatts mit Wankum hier (mich persönlich macht es stutzig, wenn jemand auf die Frage „Sind sie Jude“ antwortet „Ich empfinde mich als Jude“. Das ist ja kein klares Ja.) Ein Interview mit der Hamburger Morgenpost und der taz Artikel zum gleichen Thema.

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