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Badatz! Update!

LexiKohn (Glossar)

LexiKohn (Glossar)

Im Oktober erschien »Badatz!« und erfreulicherweise gab es ein paar Reaktionen auf das Buch. Unter anderem hieß es im Blog des Österreichischen Jüdischen Museums, dass es vielleicht nicht so schlecht wäre, Begriffe wie Al Chet auch Nichtjuden zu erklären. Für eine Neuauflage des Buchs ist dann auch ein LexiKohn hinzugekommen, also eine Badatz-Variante eines Glossars. In diesem findet der geneigte Leser alle Begriffe, die nicht selbsterklärend sind. Auch Al Chet, Chabad oder Hawdalah.

Und um den Optimierungen noch eine hinzuzufügen: Auch dem Ruf »Support your local bookseller« wurde nachgekommen! Das Buch kann man nun über jeden Buchhändler bestellen – gegen eine Bevorratung durch Buchhändler ist natürlich auch nichts einzuwenden:
ISBN-13: 9783735722621
ISBN-10: 3735722628
Seitenzahl: 164

Deshalb gibt es das Buch nicht nur über amazon, sondern auch über buecher.de. Die e-books werden demnächst mit dem Zusatzkapitel »LexiKohn« aktualisiert.

Eine Leseprobe gibt es hier.

Vormerken! Eine Lesung im Jüdischen Museum Westfalen am 12. Juni 2014.

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Badatz!

Badatz Bis 2012 erschienen in der Jüdischen Allgemeinen zahlreiche Artikel in der Kolumne »Neulich beim Kiddusch«. Die Geschichten setzten da ein, wo es beim Kiddusch, also dem gemütlichen Zusammensitzen nach dem Gebet am Schabbat und den Segen über den Wein, interessant wird.
Nämlich dann, wenn sich über das austauscht, was so in der letzten Zeit passiert ist. Es kann auch vorkommen, dass die Geschichten, die während des Kidduschs passieren schon an sich Material für weitere Gespräche bieten. Ganz klar, dass dabei nicht immer sehr objektiv vorgegangen wird.
44 Geschichten (aus meiner Feder) habe ich nun gesammelt, einige gekürzte Geschichten wieder erweitert und ein paar Themen mit Exkursen (Hawdalah, Kaschrut und natürlich Laschon haRa) versehen.

Diese Geschichten sind nun unter dem Titel »Badatz!« erschienen und bei amazon.de erhältlich!

Man begegnet in den Geschichten Juden aus London, Antwerpen, dem Ruhrgebiet, Israel und vielleicht auch aus den Nachbargemeinden. Nichtjüdische Synagogenbesucher , Super-Orthodoxe, Konvertiten, Naa-zis, Zionisten und Anti-Zionisten mischen natürlich auch mit.

Eine Leseprobe gibt es hier.
Das Buch gibt es übrigens auch als ebook (Kindle).

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Chuzpe

CHUZPA!

Was ist das Chuzpe? Selbst die Wikipedia demonstriert das mit einem Dialog aus Anatevka (ausgerechnet). Mit einem Dialog zwischen dem Bettler Reb Nachum und dem Rabbi des Dorfes:

R. N.: Eine milde Gabe, Herr, eine milde Gabe bitte!
Rabbi: Da, Reb Nachum, hast du eine Kopeke.
R. N.: Waaas, nur eine Kopeke? Vorige Woche hast du mir zwei gegeben.
Rabbi: Ooj…, ich hatte eine schlechte Woche.
R. N.: Wie, wenn du eine schlechte Woche hast, soll ich darunter leiden?

Für die Kolumne Neulich beim Kiddusch habe ich es auch mit einem Beispiel versucht wie sonst könnte man das Wort erklären?
Den Text gibt es hier online.

Übrigens war Chuzpe auch mal der Titel eines jüdischen Magazins für Jugendliche. Leider gab es das nicht sehr lange.

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Gut zugelangt

Kalashnikov Vodka

Das war ein denkwürdiger Kiddusch. Vor allem, weil ich mich an den Rückweg von der Synagoge bis zum Hotel kaum noch, oder nur noch sehr schemenhaft erinnern kann. Eine klare und detaillierte Erinnerung habe ich erst wieder an den Anruf meiner Frau, die mir eine gute Woche wünschte. Da waren nicht nur drei Sterne am Himmel, sondern ungefähr alle. Ein sehr extremes Beispiel von Schabbesschlaf war das.

Den gesamten Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen lesen hier

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Jüdische Zeit

Hebrew Time

Man sieht sie in einigen Regionen eher selten, aber manchmal stolpert man geradezu darüber. Sie hängt da, wird regelmäßig aktualisiert, und man sorgt dafür, dass sie uns den Tag einteilt. Die Rede ist von einer Tafel mit den halachischen Zeiten, den Zmanim.

Den gesamten Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen lesen hier

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Urlaub und Eindruck machen

Siquijor - Sandugan Beach

Urlaub kann auch Thema beim Kiddusch sein:

Wie es war, wollte meine Frau wissen, als ich aus der Synagoge nach Hause kam. Dieser eingebildete Grynman!, schimpfte ich. Dabei war alles akribisch vorbereitet. Ich hatte die Fotos so im Siddur platziert, dass sie beim Tischgebet herausfallen mussten. Darauf waren meine Frau und unsere beiden Kinder vor einem malerischen Hintergrund zu sehen: weißer Sand an einem menschenleeren Strand.

Den gesamten Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen lesen hier

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Eine große Frau

Ganz vergessen, auf den Text hinzuweisen. Es geht um große Frauen:

Mein Freund Schmulik fühlte sich verfolgt. Er rief mich an was sehr ungewöhnlich ist. Denn meistens schreibt er irgendwelche Belanglosigkeiten per Mail oder SMS. Ob ich es auch schon bemerkt hätte, fragte er mich. Ob man schon darüber spricht? Immerhin hätte er Familie. Er in seiner Position könne sich keine Fehltritte leisten. Wenn das jetzt herauskommt? Was solle er nur tun? Ich hatte keinen blassen Schimmer, worüber er redete.

Den gesamten Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen lesen hier

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Telefon und Synagoge

Everyone seems to have a mobile phone - Jerusalem, Israel
Telefone und Synagogen – das ist doch keine ungewöhnliche, wenngleich dauernd nervende Kombination:

Es ist still geworden in der Synagoge, Zeit für das leise Schmone Essre. Es ist die Art von Stille, die Selbstdarsteller gerne nutzen, um mit besonderer Inbrunst ein paar laute Zeilen aus dem Siddur in den Raum zu rufen. Genau in diesem Moment klingelt ein Handy. Besonders großartig ist es, wenn die angerufene Person das Gespräch annimmt. Spinnst du? Ich bin in der Synagoge!, oder Ich kann nicht laut sprechen, die anderen hören zu. Oder mein Favorit: Keine Ahnung, wie lange das hier noch dauert. Manche halten sich das Gerät auch nur ans Ohr und verlassen die Synagoge, um draußen zu telefonieren.

Den gesamten Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, kann man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen lesen hier