Archiv für das Tag 'Jüdische Allgemeine'

Feb 17 2010

Wer sagt was über den Kiddusch?

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Wenn es um Gemeinden, Synagogen und ihren Kiddusch geht, kann man sich nicht auf alle Aussagen darüber verlassen. Mancherlei Berichterstatter scheint eine eigene Agenda zu haben. Welche Typen es da gibt, steht in meinem neuesten Artikel zu Neulich beim Kiddusch für die Jüdische Allgemeinehier-online.

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Feb 03 2010

Rauchen

von Chajm unter Jüdisches



ISRAEL – Purim Festival, ursprünglich hochgeladen von BoazImages

Tatsächlich rauchen einige der Leser dieses Blogs und werden vermutlich nicht begeistert davon sein, wenn ich ankündige, einen Artikel für die aktuelle Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen geschrieben zu haben, in dem es genau um dieses Thema geht. Rauchen ist nämlich kein kleines Problem. Ich hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich stimmt, dass man in bestimmten charejdischen Kreisen Zigaretten zu Purim an Kinder verteilt – aber es scheint zu stimmen. Mir war das bisher vollständig unbekannt und deshalb findet das in dem Artikel natürlich keine Erwähnung. Den vollständigen Artikel findet man hier.

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Jan 14 2010

In die Freiheit – und dann?

von Chajm unter Jüdisches

Die bekanntesten Episoden des Wochenabschnittes Wa’era sind natürlich die Plagen über Ägypten. 2007 habe ich in der Jüdischen Allgemeinen bereits ein wenig über deren hintergründige Bedeutung und die Anspielungen der Torah auf die Götzenwelt der Ägypter geschrieben. In diesem Jahr habe ich einen einzigen Satz in den Mittelpunkt gerückt. Offenbar waren die Bnej Jisrael nämlich nicht besonders begeistert über ihre Errettung aus der Sklaverei. Mein aktueller Artikel aus der Jüdischen Allgemeinen zum Wochenabschnitt Wa’era ist hier zu finden.

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Dez 24 2009

Einkaufen ohne Ende

von Chajm unter Jüdisches

In der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen gebe ich einen kleinen Hinweis zum jüdischen Einkaufen, während um uns herum ständig dazu aufgefordert wird, dies oder das zu kaufen um endlich einmal glücklich sein zu können. Nein, Juden sind keine Asketen und sollen auch keine sein! Auf die Ausgewogenheit kommt es an. Den Artikel kann man hier online lesen.

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Dez 17 2009

Frau finden und behalten

von Chajm unter Jüdisches

Das ist eine Frage, die alle männlichen Juden (ok, schreiben wir »viele«) beschäftigen dürfte. In meinem neuesten Artikel für »Neulich beim Kiddusch« in der Jüdischen Allgemeinen beschäftige ich mich eher mit dem zweiten Aspekt: »behalten«. Den Artikel gibt es hier.

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Nov 28 2009

Mendels Marketing

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Mendels Marketing Marketing in eigener Sache kann niemals schaden. Das sollte man schon recht früh lernen – besonders bevor man auf den Arbeitsmarkt oder in das Berufsleben stolpert. Lernen kann man das natürlich von der älteren Generation. Ein Beispiel davon gibt es in meinem neuesten Artikel hier.

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Nov 23 2009

Problem erkannt – Gefahr gebannt?

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Im August wurden in diesem Blog die Zahlen zum Mitgliederrückgang in den jüdischen Gemeinden präsentiert und gezeigt. Der Ausblick war gruselig und die Alterspyramide nicht sehr verheißungsvoll.
Die Alterspyramide
Unter anderem nahm ich Bezug auf Schoeps, der nun in der Jüdischen Allgemeinen seine Thesen auf der Titelseite erneut aufrollt, dieses Mal aber verbunden mit der Aufforderung, etwas dagegen zu unternehmen. Auch wirft er die Frage auf, was mit den neu aufgebauten Gemeindezentren passieren soll, die auch in Gemeinden entstanden, deren Zukunft, angesichts der demographischen Prognose, alles andere als gesichert ist:

Und was wird angesichts einer solchen Prognose aus modernen Synagogen und Gemeindezentren, die überall im Lande mit viel Aufwand entstanden sind? Ereilt sie ein ähnliches Schicksal wie das mancher Kirchen? von hier

Auf Seite 9 der gleichen Ausgabe dann der nächste Hinweis. Dieses Mal geht es um Austritte aus den Gemeinden und die Probleme durch Wegbrechen der jungen Familien. Interessanterweise behauptet die nichtjüdische Presse zeitgleich etwas vollkommen anderes. Eine Lokalzeitung berichtet vom Jugendkongress 2009:

Ein epochaler Generationenwechsel vollzieht sich in den Strukturen jüdischer Institutionen in Deutschland. Die Jahrgänge, die noch stark geprägt sind von Shoa und Nachkriegszeit, ziehen sich derzeit altersbedingt aus verantwortlichen Positionen zurück.
Mit viel Elan und jugendlichen Schwung drängen Menschen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren in führende Funktionen jüdischer Gemeinden. Aber auch für jene Menschen stellt sich die Frage „Jude sein in Deutschland – wozu?“. Von hier Mainpost

Die Frage ist also nicht mehr, wohin die Reise geht, sondern welche Flexibilität besteht, um mit der neuen Situation umzugehen. Inhaltliche Arbeit mit der Generation der jungen Eltern, Studierenden und Verdienenden müsste dann in den Vordergrund rücken und die ist so ganz anders, als dass, was man häufig angeboten bekommt. Diese Generation gilt als religiös nicht interessiert – zu Unrecht! Wenn Inhalte angeboten werden, dann gibt es auch Menschen, die sich dafür interessieren. Es sind nicht so viele, wie die Schüler, die an einem Abend im Kino teilnehmen, aber sie substantiell wichtig für einen Fortbestand des Judentums und der liegt wahrscheinlich nicht in der Masse der Gemeindemitglieder, sondern in kleineren Gruppen von Personen, die deckungsgleiche Ansichten haben und Judentum leben. In den Kommentaren zu Offener Protest angekündigt, wird auch darüber nachgedacht, was jüdische Gemeindearbeit ausmacht bzw. ob man nicht lieber von der inhaltlichen Arbeit abrückt, um überhaupt jemand in die Räumlichkeiten zu holen. Folklore gegen Tradition im Sinne von Mesorah – מסורה.
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Nov 12 2009

Jüdische Arbeit

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Im August machte ein interessanter Fall Furore. Eine Kassiererin hatte einen Pfandbon beiseite gelegt und ihn selber eingetauscht. Die Empörung war angesichts des winzigen Betrages groß und laut wurde Ungerechtigkeit angeprangert. Doch interessant ist, was die Halachah dazu sagt. Gibt es einen Mindestbetrag, den man abzweigen darf und welche Rechte hätten Arbeitgeber und Nehmer im jüdischen Recht – eine weitere Frage ist: Wenn es weltliche Gesetze gibt, welche die Arbeitswelt regeln, benötigt man da noch zusätzliche halachische Regularien? All das kratze ich in einem aktuellen Artikel in der Jüdischen Allgemeinen an, der Artikel ist hier zu finden.

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Nov 05 2009

Kiddusch mit dem Mörder

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches

Neulich beim Kiddusch - Jüdische Allgemeine Eine neuer Artikel von mir zur Reihe Neulich beim Kiddusch. Dieses Mal über die soziale Ächtung die man erlebt, wenn man als Mörder durch die Reihen zieht und Kontakt sucht. Der Artikel ist hier verfügbar.

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Okt 29 2009

Siddurrezension

von Chajm unter Deutschland, Jüdisches, Seforim, Siddur

Jüdisches Gebetbuch - HaKol
Heute erschien in der Jüdischen Allgemeinen meine Rezension des neuen liberalen Gebetbuches (hier online lesbar). Als ich den Artikel verfasste, sprach ich mit einigen Personen, die das neue Layout mochten und nur zwischen den Zeilen sagten, sie mögen zwar die Idee hinter der Transliteration, aber ihre Positionierung nicht. Sie würde sich praktisch aufdrängen.
Vorletzten Schabbat dann, entschloss die liberale Gruppe zu der ich gehe, den Siddur nicht zu verwenden und statt dessen den eigenen weiter zu verwenden. Dieser wurde dann recht schnell (durch mich) erneuert und liegt nun auch in Buchform vor. Informationen dazu gibt es hier.
Gespannt bin ich nun zu beobachten, welche Gemeinden und Gruppen zu welchem Siddur greifen…

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