Archiv für das Tag 'Jüdische Allgemeine'

Sep 02 2010

Rabbiner in Deutschland – so sieht es aus

von Chajm unter Deutschland,Jüdisches

Fast wirkt er wie eine Fortschreibung des Artikels über die mögliche Abschiebung von Rabbiner Navon (siehe hier), der Beitrag von Detlef David Kauschke in der aktuellen Jüdischen Allgemeinen in dem es um die aktuelle Situation der Rabbiner in Deutschland geht:

Jahrzehntelang wurde die rabbinische Unterversorgung der Gemeinden hierzulande beklagt, die eine »spirituelle Wüste« habe entstehen lassen. [...]
Nun der Faktencheck: Wie viele von den vor vier Jahren feierlich eingeführten Absolventen sind mit einer Vollzeitstelle in Deutschland tätig? Keiner. Ein anderes Beispiel: Von den beiden am Montag ordinierten Rabbinern bleibt einer hier, er übernimmt eine Gemeinde in Potsdam. Sein Kollege wird Religionslehrer in Österreich. [...]
Die Gründe, dass frisch gebackene Rabbiner Deutschland den Rücken kehren, mögen vielfältig sein. Doch ein Hauptgrund ist, auch das gehört zum Faktencheck, dass die Absolventen keine Stelle finden. [...]
von hier

und da knüpft der Text an die vielen verteilten Beiträge zur aktuellen Schieflage an (wie dieser Beitrag hier). Wohin geht die Reise?

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Aug 26 2010

Jüdisch und unterwegs

von Chajm unter Deutschland,Jüdisches

Kennen Sie diese Ferienbungalowparks? Die sind perfekt, wenn man für ein paar Tage oder eine Woche eine kleine Auszeit nehmen möchte. Dicht gedrängt stehen die Häuschen aneinander, eigentlich wie zu Hause, nur dass es da kein Spaßbad und keinen Tennisplatz gibt. Wir nutzen diese Möglichkeit, so oft es geht. Man packt die Sachen zusammen und fährt los, zum Beispiel in die Niederlande.
Den gesamten Artikel gibt es auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen

Übrigens findet man dort auch meinen vorletzten Artikel aus der Reihe Neulich beim Kiddusch, auf den ich hier noch nicht hingewiesen habe. In diesem geht es um das Spannungsfeld Politik und Synagoge… hier.

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Jul 22 2010

Badatz und der neue Teppich

von Chajm unter Deutschland,Jüdisches

»Badatz« war das Geräusch, das die Pappschachtel machte, als sie auf dem Boden unserer neuen Küche auftraf, nachdem ich meiner Frau die Botschaft überbracht hatte: Ich wollte unsere neue Wohnung gern einigen Verwandten und Bekannten zeigen. Deshalb hatte ich sie zu einem festlichen Kiddusch eingeladen. »Badatz« wäre auch das Geräusch gewesen, das der feuchte Schwamm an meinem Kopf gemacht hätte, den meine Frau nach mir warf – wenn ich mich nicht rechtzeitig geduckt hätte.

Den vollständigen Text aus der Reihe Neulich beim Kiddusch gibt es auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen.

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Jun 27 2010

Der Challeoptimierer

von Chajm unter Jüdisches

Der Challeoptimierer bin natürlich ich. Wie das gemacht wird und wie das endet, kann man in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen nachlesen, hier.

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Jun 17 2010

Nachtrag zum Flottillendesaster

von Chajm unter Israel und so,Jüdisches

Es ist offensichtlich geworden, dass der angestaute (also bereits vorhandene) Antisemitismus in Deutschland sich seit dem Flotttillendesaster ein Ventil sucht. Dabei ist es unerheblich, ob die Tzahal mit Blumen wirft oder Menschen tötet (so zynisch das auch ist, siehe hier). Jedenfalls findet das nun immer noch ungebremst statt und es ist offensichtlich, dass recht viele türkische/türkischstämmige Jugendliche, sich solidarisieren (natürlich nicht alle, aber eine signifikante Anzahl). Ein gutes Beispiel hätten wir hier:

Facebook Screenshot

Der junge Herr zitiert Hitler und möchte Juden gleich vergasen. Kein Einzelfall in den sozialen Netzen, wie wir in der letzten Zeit erfahren durften.

Bilkay Öney Indiskutabel? Natürlich! Bilkay Öney, Mitglied der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, sortiert in der Jüdischen Allgemeinen die Diskussion deshalb neu und mischt als Politikerin mit türkischer Abstammung die Karten ein wenig neu; leider nur in der Jüdischen Allgemeinen -wie es ausschaut – und deshalb zunächst an der Zielgruppe vorbei. Vermutlich werden die entsprechenden Medien den Beitrag Öneys später aufgreifen. Jedenfalls wäre es wünschenswert:

Die türkische Gemeinde bildet die größte Minderheitengruppe in Deutschland. Sie ist gleichzeitig diejenige, die im Mittelpunkt der Integrationsdebatte steht und sich am häufigsten gegen Vorurteile wehren muss. Für dieses Anliegen ist die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinschaft unerlässlich. Bisher hat diese die türkische Minderheit stets verteidigt und in Schutz genommen: beim Kopftuchstreit, beim Moscheenstreit und als in Mölln (1992) und Solingen (1993) die Häuser von Türken brannten. Nun brennt es politisch wieder. Denn jemand zündelt. Aber wo ist die türkische Stimme in Deutschland, die sich für jüdische Belange starkmacht? von hier

Das Zündeln am Pulverfass führt also nicht nur lokal (in der Türkei) zu einer Mobilisierung und Empörung der Massen, zum Nutzen einer einzelnen Partei, sondern hat den Effekt, dass auch in Deutschland soetwas passiert. Was zu bösesten Folgen führen kann. Besonnenheit scheint also angesagt zu sein.

Dazu stellt sie eine interessante, vielleicht rhetorische Frage:

Wie hätte wohl das türkische Militär reagiert, wenn sich israelische Friedensaktivisten gegen den Willen Ankaras auf den Weg in die kurdischen Gebiete gemacht hätten, um die PKK mit Hilfsladungen zu versorgen? Hätte das türkische Militär die Israelis passieren lassen? Auch von hier

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Jun 17 2010

Tabletten für alle

von Chajm unter Jüdisches

Tel Aviv

Hamburg Hauptbahnhof. Ich steige aus dem Zug, fahre die Rolltreppe herauf und verlasse das Gebäude nach draußen in Richtung der Taxis. Dort kommt ein Mann auf mich zu. Im Vorübergehen flüstert er: »Valiumderivate«. Ich verstehe zunächst nicht genau, was er meint und rufe: »Was?« hinterher.
Zum vollständigen Artikel aus der Reihe »Neulich beim Kiddusch«, hier.

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Jun 03 2010

Die Griechen und das Geld

von Chajm unter Jüdisches

1 Kupon 1991. Bank of Ukraine temporary currency

Die Eurokrise ist da, und so wie es aussieht, sind wir Juden dieses Mal nicht als erste zum Sündenbock gemacht worden. Nun ja, einige Griechen meinen allerdings, dass zumindest ein paar Juden daran schuld seien, dass der Euro jetzt eine ungebremste Talfahrt hinlegt.

Dass mit der griechischen Weltanschauung nicht alles ganz koscher ist, wussten schon die Makkabäer und haben Anhänger derselben deshalb höflich gebeten, ihre politischen Ambitionen in Israel zu überdenken.
Zum vollständigen Artikel auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen…aus der Reihe Neulich beim Kiddusch

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Mai 27 2010

Die Frau von Mosche

von Chajm unter Deutschland,Jüdisches

Sarajevo Haggadah - Sedertisch

In der Sarajevo Haggadah sehen wir einen Sedertisch und unten links sitzt eine schwarze Frau. Zeigt der Sedertisch das Abendessen vor dem Aufbruch aus Ägypten? Dann haben die Künstler sich genauestens mit der Torah beschäftigt. In einem Nebensatz wird nämlich Mosches schwarze Frau erwähnt – im aktuellen Wochenabschnitt. Meinen ganzen Artikel dazu findet man auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen, also hier.

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Mai 12 2010

Integration und Speck

von Chajm unter Deutschland,Jüdisches

Die Frage lautet: »Bin ich integriert?«

Bin ich schlecht integriert? Fühle ich mich als Teil der Gemeinschaft oder fühle ich mich nur als Gast? Sollte ich mich gesellschaftlich etwas mehr einbringen? Werde ich überhaupt akzeptiert? Das sind Fragen, die ich mir früher gestellt habe. Heute habe ich habe ich einen dicken Strich unter die Sache gezogen und bin zu folgendem Entschluss gekommen: Ich bin vollkommen integriert, jedenfalls zu einem großen Teil.

Meinen gesamten Text zu Neulich beim Kiddusch in der Jüdischen Allgemeinen gibt es hier. Diese Woche exklusiv online!

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Mai 06 2010

Die Arche gefunden?

von Chajm unter Jüdisches


Die »Noah’s Ark Ministries« aus Hong Kong haben also Noachs Arche gefunden. Jedenfalls haben sie das behauptet und vielen Zeitungen war es zumindest einen kleinen Beitrag wert (hier, oder hier). Einige Blätter erzählten in ihrer Meldung noch einmal kurz die Geschichte zusammen und tatsächlich hieß es verbreitet, Noach hätte von jeder Tierart ein Paar mitgenommen. In Bereschit 7:1-2 heißt es jedoch, Noach solle sieben Paare von jedem reinen Tier mitnehmen und von jedem unreinen Tier jeweils ein Paar. Jedenfalls wird heute noch fieberhaft nach der Arche gesucht. Was von den aktuellen Funden und der Suche nach der Arche zu halten ist, kann man in meinem aktuellen Artikel in der Jüdischen Allgemeinen nachlesen. Er ist hier zu finden.

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