Dieses Video ist mittlerweile viral und damit eint es ausnahmsweise Gegner und Freunde des Staates Israel. Die einen mokieren sich über die militärische Präsenz Israels in Hebron, andere freuen sich darüber, dass israelische Soldaten auch mal ein gutes Bild auf einem YouTube Video abgeben. Alle? Natürlich nicht – gegen die Soldaten wurde ein Verfahren eingeleitet, berichtet HaAretz.
Aber tanzende Soldaten? Das kennen wir doch?! Weiterlesen »
Rabbiner Ehrenberg aus Berlin ist vermutlich der erste Rabbiner Deutschlands, der kleine Schiurim über Youtube anbietet und damit schon riesige Schritte vorauseilt. Vielleicht nehmen sich ja Kollegen von ihm ein Beispiel daran? Hier ein kurzes Video zu Dajenu:
Irgendwie seltsam, dass sich charejdische Musiker mit der Musik von Lady Gaga beschäftigen, wirft aber ein interessantes Licht auf den Medienkonsum. Jedenfalls haben die Herren der Combo um Yoel Brach das getan und daraus ein Intro für eine Hochzeit gemacht. Jedenfalls haben sie es nicht schlecht gemacht:
Yoel Brach hat aber auch auf anderen Hochzeiten gespielt und das nicht schlecht. In folgendem Video interpretiert er Adon Olam. Sänger Yoel Greenfeld hängt sich richtig rein und liefert amtlich ab, wie man das heute so sagt. Viel interessanter fand ich jedoch den Jungen, der hinten an den Stühlen lehnt. Man merkt gleich, hier ist eine Simche im Gange…
Jetzt zum zweiten Teil. Yoel Greenfeld dreht richtig auf und auch der Junge ist kaum zu halten: Weiterlesen »
Es ist schon reichlich absurd von einem Mann zu lesen, der auf dem Platz vor der Westmauer mit Stühlen um sich wirft (hier beispielsweise) und sich bewusst dafür entscheidet, eventuell jemanden zu verletzen – aber es noch im Bild zu sehen, ist etwas vollkommen anderes:
Woher wissen die Männer eigentlich so genau, was auf der anderen Seite passiert?
Am Freitag den 28. Januar steht den jüdischen Videorekordern (der Film läuft nach Schabatbeginn, am Freitag um 20:15 Uhr) vermutlich schlimmes bevor. Eine Produktion der Degeto für die ARD namens So ein Schlamassel kommt auf uns zu (Infos zum Film hier). Bisher konnte kaum eine allgemein gelobte Produktion über das Jüdische Leben in Deutschland auch nur ansatzweise das jüdische Publikum begeistern. Große Ausnahme bietet der nahezu (leider) unbekannte Film Zores (siehe auch hier). Die Geschichte von So ein Schlamassel ist im Prinzip schnell erzählt: Nichtjude trifft Jüdin. Liebe. Er gibt den Juden für die Familie. Familie trifft auf Familie. Alles wird gut.
Dazwischen wird natürlich jiddisch gesprochen (von Focus Herausgeber Helmut Markwort) und ein wenig ironielos geschaut, wie sich jüdische Familien in Deutschland wohl so verhalten.
Unvermeidbar also die Situation in der sich ein Nichtjude plötzlich im Mittelpunkt jüdischer Rituale sieht. Gut, dass es eine chassidische Lesbe gibt, die dem Mann die wichtigsten Eckpunkte erklärt. Damit ist er gegenüber Victor Buntspecht im Vorteil. Das ist der Mann, der in Die Abenteuer des Rabbi Jakob von Louis de Funès, ebenfalls in einer ähnlichen Lage ist.
Oder es kommt alles ganz anders und der Film zeigt auf amüsante Art und Weise, wie Juden in Deutschland leben (?)
Spannend ist, dass Drehbuchautor Daniel Wolf auch das Drehbuch für oben genannten, sehr famosen Film Zores geschrieben hat und auch mal das vorauseilend affirmative Verhalten gegenüber Juden aufs Korn genommen hat.
Wer ist, oder besser, was ist Olesya – aus Usbekistan kommend, mit einer jüdischen Mutter, in Israel lebend? Diese gedankliche Reise unternimmt ein Video:
Entsenden wir einen weiteren Testballon. In den Kommentaren zum ersten gab es Lob und Kritik, einige interessante Hinweise und einige Dinge, die schon ein professionelles Herangehen erfordern. Das ist jedoch nicht beabsichtigt. Es wurde also in der Woche keine Ausrüstung angeschafft, nur der Hintergrund ein wenig verändert. Nun sehen wir einen Kopf vor einem Regal, statt vor einer weißen Wand. Wieder mit einigen Aussetzern, aber im direkten Gespräch hätte ich die wahrscheinlich auch.
Im Netz fand ich schon einige Videos zu religiösen Themen, häufig von einem Mann der gerne mit erhobenem Zeigefinger spricht und seine Zuschauer dadurch überzeugen will, indem er ihnen verspricht, dass sie in der Hölle landen würden, wenn sie nicht tun, was er empfiehlt. Holzhammerargumentation. Einige Leser werden wissen, wen ich meine.
Ein kleiner Testballon mit allen damit verbundenen Widrigkeiten und rudimentärer Aufnahmetechnik: Eine Videobesprechung der Paraschah in deutscher Sprache…
Es gibt nicht sehr viele Videos in deutscher Sprache, die durch eine Synagoge führen. Schätzungsweise an Nichtjuden richtet sich ein Video, dass die Synagoge Wuppertal zeigt, bzw. eine Reihe von Videos. Auch wenn das Einbetten deaktiviert wurde, hier der Verweis darauf: Teil 1, Teil 2, Teil 3 (hier wird über die Einheitsgemeinde gesprochen), Teil 4 (Frauen im Judentum).
Kleiner Zusatzinformation: Das Zitat auf der Synagoge stammt nicht aus der Torah, sondern von Jeschajahu…