<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Chajms Sicht &#187; Dialog Trialog</title>
	<atom:link href="http://www.sprachkasse.de/blog/category/dialog-trialog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sprachkasse.de/blog</link>
	<description>Chajms Sicht über talmud.de hinaus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 08:47:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Zum j&#252;disch-islamischen Dialog</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/07/14/zum-juedisch-islamischen-dialog/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/07/14/zum-juedisch-islamischen-dialog/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 20:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[OJM]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=2409</guid>
		<description><![CDATA[Der j&#252;disch-islamische Dialog ist, ausgerechnet in diesen Zeiten, nicht das leichteste Unterfangen, aber er findet statt (auch in dieser Mailingliste). F&#252;r diejenigen, die sich erst langsam auf dieses Terrain wagen wollen, habe ich einige Eckpunkte zusammengestellt. Den Beitrag verfasste ich f&#252;r das famose Blog des &#214;sterreichischen J&#252;dischen Museums. Er ist hier zu finden. Falls Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der j&#252;disch-islamische Dialog ist, ausgerechnet in diesen Zeiten, nicht das leichteste Unterfangen, aber er findet statt (<a href="http://www.talmud.de/abraham-ibrahim/">auch in dieser Mailingliste</a>). F&#252;r diejenigen, die sich erst langsam auf dieses Terrain wagen wollen, habe ich einige Eckpunkte zusammengestellt. Den Beitrag verfasste ich f&#252;r das famose Blog des <a href="http://www.ojm.at/">&#214;sterreichischen J&#252;dischen Museums</a>. <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/">Er ist hier zu finden</a>.<br />
Falls Ihr Anregungen oder Fragen dazu habt, gerne in den Kommentarbereich im Blog des OJM.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/07/14/zum-juedisch-islamischen-dialog/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Proteste im Ruhrgebiet</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/03/29/proteste-im-ruhrgebiet/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/03/29/proteste-im-ruhrgebiet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 07:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=2109</guid>
		<description><![CDATA[Am Wochenende kam es im Ruhrgebiet zu Protesten diverser Aktionen von ProNRW und zumindest in Gelsenkirchen war auch eine Vertreterin der j&#252;dischen Gemeinde erfreulicherweise vor Ort in der Moschee, um Solidarit&#228;t auszudr&#252;cken. Dort nahm man gemeinsam mit Vertetern anderer Religionen am Freitagsgebet teil. Dass es hier noch Notwendigkeit f&#252;r interreligi&#246;sen Dialog gibt, macht ein Gelsenkirchener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tuenalgan/4469984739/" title="Proteste gg. ProNRW an der Gelsenkirchener Horster Stra&#223;e von =Taner bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4057/4469984739_0b8daa5262.jpg" width="500" height="375" alt="Proteste gg. ProNRW an der Gelsenkirchener Horster Stra&#223;e" /></a><br />
Am Wochenende kam es im Ruhrgebiet zu Protesten diverser Aktionen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbewegung_pro_NRW">ProNRW</a> und zumindest in Gelsenkirchen war auch eine <a href="http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/In-Gelsenkirchen-ist-kein-Platz-fuer-braune-Hohlkoepfe-id2791283.html">Vertreterin der j&#252;dischen Gemeinde</a> erfreulicherweise vor Ort in der Moschee, um Solidarit&#228;t auszudr&#252;cken. Dort nahm man gemeinsam mit Vertetern anderer Religionen am Freitagsgebet teil. Dass es hier noch Notwendigkeit f&#252;r interreligi&#246;sen Dialog gibt, macht ein Gelsenkirchener Blogger deutlich, der offenbar Stimmungen von Moscheemitgliedern eingefangen hat:</p>
<blockquote><p>Weniger sch&#246;n war, dass Mitglieder der DITIB [T&#252;rkisch-Islamische Union der Anstalt f&#252;r Religion] Moschee meinten, dass die Pro’s doch besser bei den “Juden” demonstrieren sollten, bei denen w&#228;re man richtig, aber doch bitte nicht vor einer Moschee! Auch wetterten sie gegen den neuen Moscheebau in der Sch&#252;ngelbergsiedlung, denn das w&#228;re ja “Milli G&#246;rus” und die sind keine richtigen Moslems, eher Fanatiker. Einzig und allein richtig seien nur die Moscheen von der DITIB, da sie staatlich sind, so die Moscheemitglieder! <a href="http://hometown-glory.de/2010/03/29/pro-nrw-wochenende/">von hier</a></p></blockquote>
<p>Hier wird deutlich, dass die &#252;berm&#228;&#223;ige Israelsolidarisierung der Islamhasser nat&#252;rlich ihre spaltende Wirkung entfaltet. Gerade deshalb ist es richtig, dass Mitglieder und Vorsitzende der Gemeinden sich aktiv an der Auseinandersetzung beteiligen und am Dialog mitwirken; denn der Dialog funktioniert ja und findet statt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/03/29/proteste-im-ruhrgebiet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Finger weg von diesem Buch!</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/25/finger-weg-von-diesem-buch/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/25/finger-weg-von-diesem-buch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 21:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Samir Selmanovic]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1940</guid>
		<description><![CDATA[Dazu raten auch die T&#246;chter des Autoren Samir Selmanovic, Ena und Leta. Samir Selmanovic hat n&#228;mlich ein bemerkenswertes Buch geschrieben »It&#8217;s Really All About God: Reflections of a Muslim Atheist Jewish Christian«: &#220;ber den interkonfessionellen Dialog &#8211; nicht in Form von Selbstverneinung und st&#228;ndiges gegenseitiges Zur&#252;cknehmen der eigenen Traditionen, sondern &#252;ber das Entdecken der eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu raten auch die T&#246;chter des Autoren Samir Selmanovic, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TyM6b3lUm8s">Ena und Leta</a>.<br />
Samir Selmanovic hat n&#228;mlich ein bemerkenswertes Buch geschrieben »It&#8217;s Really All About God: Reflections of a Muslim Atheist Jewish Christian«: &#220;ber den interkonfessionellen Dialog &#8211; nicht in Form von Selbstverneinung und st&#228;ndiges gegenseitiges Zur&#252;cknehmen der eigenen Traditionen, sondern &#252;ber das Entdecken der eigenen Religion und ihrer Werte. Im christlich-j&#252;dischen Dialog f&#252;hrt das h&#228;ufig nur zu einem Monolog &#252;ber das Judentum und Debatten dar&#252;ber, statt  zu weiterf&#252;hrenden Diskussionen.<br />
Was gemeint ist, stellt er in einem Video selber ganz gut vor:</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_lKbwxn30Xs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_lKbwxn30Xs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Hier kann man <a href="http://media.wiley.com/product_data/excerpt/64/04704332/0470433264.pdf">einen Auszug</a> lesen, der sich damit besch&#228;ftigt, wer Samir Selmanovic selber ist. Heute ist er Pfarrer bei den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenten-Tags-Adventisten">Siebenten-Tags-Adventisten</a>, was auch erkl&#228;rt, warum er in seinem Buch nach einem Ort f&#252;r das Gebet am Schabbat sucht. Diese Freikirche feiert anscheinend den Samstag als Ruhetag, statt des Sonntags &#8211; allerdings ohne es dabei auf die Missionierung von Juden abgesehen zu haben -obwohl es auch in dieser Str&#246;mung Vertreter gibt, die das gerne tun w&#252;rden. Sein Engagement ist &#252;brigens nicht nur literarischer Art. Er geh&#246;rt zu den Begr&#252;ndern einer interkonfessionellen Initiative in Manhattan, dem »<a href="http://www.faithhousemanhattan.org">Faithouse</a>«.<br />
&#220;ber amazon kann man das <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0470433264/judentindeutsche">Buch hier bestellen</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/25/finger-weg-von-diesem-buch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutscht&#252;rken und der Holocaust</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/21/deutschtuerken-und-der-holocaust/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/21/deutschtuerken-und-der-holocaust/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 22:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1937</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeit bringt recht &#252;berraschend ein dreiseitiges Feature &#252;ber das Verh&#228;ltnis der Deutscht&#252;rken zur Schoah, inklusive einer Umfrage und kommt zu dem Schluss In Deutschland lebende T&#252;rken sehen die Besch&#228;ftigung mit dem Holocaust auch als ihre Sache an. Aber sie sympathisieren wenig mit Israel. von hier Die vollst&#228;ndigen Grafiken der Umfrage kann man hier herunterladen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit bringt recht &#252;berraschend ein dreiseitiges Feature &#252;ber das Verh&#228;ltnis der Deutscht&#252;rken zur Schoah, inklusive einer Umfrage und kommt zu dem Schluss</p>
<blockquote><p>
In Deutschland lebende T&#252;rken sehen die Besch&#228;ftigung mit dem Holocaust auch als ihre Sache an. Aber sie sympathisieren wenig mit Israel. <a href="http://www.zeit.de/2010/04/Editorial-Umfrage">von hier</a></p></blockquote>
<p>Die vollst&#228;ndigen Grafiken der Umfrage kann man <a href="http://zelos.zeit.de/politik/deutschland/2010-01/3-grafiken.pdf">hier</a> herunterladen.<br />
Interessant w&#228;re es gewesen, die Antworten auf die gleichen Fragen von Deutschen zu lesen, die keinen t&#252;rkischen Hintergrund haben. Vermutlich m&#246;gen sie den Staat Israel ebenso wenig. &#220;ber allgemeine antisemitische Ressentiments erfahren wir sehr wenig.<br />
Zudem lesen wir auch <a href="http://www.zeit.de/2010/04/Umfrage-Reportage">&#252;ber Ufuk Topkara,</a> der in verschiedenen Artikeln mal der <em>Moslem</em> ist, der das Judentum und die Schoah erkl&#228;rt, manchmal der Deutscht&#252;rke, oder einfach der Mann mit Migrationshintergrund (siehe beispielsweise hier einen Artikel aus der <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~ECA738C014E3E4420BC8064B375BACE65~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> und hier aus <a href="http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/ein-moslem-erklaert-die-schoah/">der taz</a> &#252;ber ihn, sogar <a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2007/10/23/mehr-davon-begegnungen-in-berlin/">hier im Blog</a> war er bereits Thema).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/21/deutschtuerken-und-der-holocaust/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik der Kritiker</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/10/kritik-der-kritiker/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/10/kritik-der-kritiker/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 14:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[Broder]]></category>
		<category><![CDATA[Claudius Seidl]]></category>
		<category><![CDATA[FAS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1915</guid>
		<description><![CDATA[Henryk Broders Argumente gegen den Islam werden im Internet gerne weiterverarbeitet und abgeschrieben. Bemerken konnten Leser dieses Blogs das unter anderem in den Kommentaren zu diesem Artikelhier. Nun meldet sich der Leiter der Feuilletonredaktion, Claudius Seidl, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu Wort und kritisiert die Argumente der Kritiker (hier). Das tut er in Einzelschritten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Henryk Broders Argumente gegen den Islam werden im Internet gerne weiterverarbeitet und abgeschrieben. Bemerken konnten Leser dieses Blogs das unter anderem in den Kommentaren zu diesem Artikel<a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/30/minarettdiskussion/#comment-67291">hier</a>. Nun meldet sich der Leiter der Feuilletonredaktion, <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~EF5D90C7ABE0F4372957018267153A540~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Claudius Seidl</a>, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu Wort und kritisiert die Argumente der <em>Kritiker</em> (<a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E75AE7CAC6C624C808D43EA827FF237BD~ATpl~Ecommon~Scontent.html">hier</a>). Das tut er in Einzelschritten und recht genau und kommt zu dem Schluss:</p>
<blockquote><p>Diese Befunde sind schon deshalb deprimierend, weil sie keinen anderen Schluss zulassen, als dass die Muslime in unsere westlichen, s&#228;kularisierten Gesellschaften nicht integriert werden k&#246;nnen &#8211; es sei denn, sie h&#246;rten auf, Muslime zu sein. <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E75AE7CAC6C624C808D43EA827FF237BD~ATpl~Ecommon~Scontent.html">von hier</a></p></blockquote>
<p>Wenn Henryk Broder das tun w&#252;rde, was er an anderen ankreidet (den Muslimen), n&#228;mlich sich f&#252;r die Rechte der Frauen einzusetzen (beispielsweise), dann sollte er sich vor der K&#246;lner Synagoge in den Sitzstreik begeben und fordern, dass Frauen unten bei ihren M&#228;nnern sitzen d&#252;rften. Hat er das jemals gemacht oder &#246;ffentlich kritisiert? Wohl eher nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/01/10/kritik-der-kritiker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Minarettdiskussion</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/30/minarettdiskussion/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/30/minarettdiskussion/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 22:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Minarett]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1847</guid>
		<description><![CDATA[Die Schweiz ist ein Land, in dem es ganze vier Minarette gibt (wie J&#246;rg Lau informiert) und nun gibt es kaum einen Ort im Internet, an dem sich Bef&#252;rworter und Gegner der Schweizer Volksabstimmung nicht heftigst angehen. Das ist beim erw&#228;hnten Blogeintrag von J&#246;rg Lau der Fall, aber beispielsweise auch bei Spreeblick. Dabei gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/ario/4122383861/" title="Stopp Ja von ario_ bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2601/4122383861_1026152198.jpg" width="499" height="500" alt="Stopp Ja" /></a><br />
Die Schweiz ist ein Land, in dem es ganze vier Minarette gibt (<a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2009/11/30/wo-man-minarette-verbietet_3249">wie J&#246;rg Lau informiert</a>) und nun gibt es kaum einen Ort im Internet, an dem sich Bef&#252;rworter und Gegner der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_%28Schweiz%29"> Schweizer Volksabstimmung</a> nicht heftigst angehen. Das ist beim erw&#228;hnten Blogeintrag von J&#246;rg Lau der Fall, aber beispielsweise auch bei <a href="http://www.spreeblick.com/2009/11/30/zur-anti-minarett-initiative-in-der-schweiz/#comments">Spreeblick</a>. Dabei gibt es einige wenige Punkte die man der Diskussion noch hinzuf&#252;gen kann. W&#228;hrend einige das (vorl&#228;ufige?) Minarettverbot als Sieg der direkten Demokratie feiern, schlagen andere die H&#228;nde &#252;ber dem Kopf zusammen. Kann also die direkte Demokratie direkte Grundwerte &#8211; und das Recht auf freie Religionsaus&#252;bung ist ein solches, zumindest im deutschen Grundgesetz (Artikel 4, §2) &#8211; aushebeln? Was ist, wenn morgen mit 50,1 Prozent der Stimmen beschlossen wird, Nichtchristen aus dem Land zu verweisen? Oder die Aus&#252;bung des Judentums aus irgendeinem Grunde zu verbieten? Offenbar reicht es ja nur aus, bestimmte &#196;ngste anzusprechen, damit das Abstimmungsergebnis  wie gew&#252;nscht ausf&#228;llt. Tats&#228;chlich d&#252;rfte die Abstimmung nur der Beginn sein. Weitere Initiativen  zum Verbot von Moscheen generell und islamischen Kulturzentren werden wohl folgen. Wenn man schon einmal dabei ist, kann man ja gleich auch Synagogen verbieten. Ein <a href="http://www.tachles.ch/Nachricht.aktuell-nachricht.0.html?&#038;tx_ttnews[issue_id]=457&#038;tx_ttnews[issue]=457&#038;tx_ttnews[tt_news]=6262&#038;tx_ttnews[backPid]=60&#038;cHash=4ed1697119">Sch&#228;chtverbot</a> besteht &#252;brigens bereits.<br />
Es sollte klar sein, dass nicht wichtig ist, was architektonisch passiert, sondern in den K&#246;pfen der Menschen. Sollte der Schweizer B&#252;rger sich tats&#228;chlich um eine vermeintliche <em>Islamisierung</em> sorgen, dann sollte er sich Sorgen um Staaten machen, die mit <a href="http://www.kriegsmaterial.ch/site/2009/11/23/Iranische-Kriegsspiele-mit-Schweizer-Kanonen.html">Schweizer Hilfe</a> tats&#228;chlich ein solches Programm fahren, aber der <a href="http://www.realite-eu.org/site/apps/nlnet/content3.aspx?c=9dJBLLNkGiF&#038;b=2331131&#038;ct=5175071">Iran ist ein guter Handelspartner</a> der Schweiz.<br />
Eine <em>Diskussion</em> &#252;ber Minarette und den Bau von Moscheen im Allgemeinen kann, meines Erachtens nach, nur auf baubeh&#246;rdlicher Ebene gef&#252;hrt werden (passt es architektonisch ins Stra&#223;enbild? ist es sicher? welche &#196;nderungen m&#252;ssen vorgenommen werden, damit es passt) und nicht, ob man es grunds&#228;tzlich erlaubt oder nicht, ob eine Gruppe ihre religi&#246;sen Einrichtungen ausstatten darf wie sie es w&#252;nscht. De facto sollte da gleiches Recht f&#252;r alle gelten.<br />
Lassen wir einen prominenten j&#252;dischen Architekten zu Wort kommen &#8211; Salomon Korn- <span id="more-1847"></span><br />
Er schrieb 2008 in der <a href="http://www.faz.net">FAZ</a></p>
<blockquote><p>Je weniger Muslime in Europa als Teil der jeweiligen Mehrheitsgesellschaft empfunden werden, desto st&#228;rker bildet sich Widerstand gegen ihre Moscheen. &#196;hnlich wie das Sein das Bewusstsein bestimmt, bestimmt auch das Bewusstsein unsere Wahrnehmung. Goethe zufolge sieht man, was man wei&#223;. Was aber, wenn dieses Wissen l&#252;ckenhaft ist oder an dessen Stelle Vorurteile, gar &#196;ngste treten? Dann sieht man nicht mehr, was man wei&#223;, sondern was man zu wissen vermeint, vermutet &#8211; oder sehen will. Wahrnehmung entsteht aus einem Zusammenwirken von &#228;u&#223;eren Reizen und (innerem) &#8220;Wissen&#8221;. In einem Akt &#8220;subjektiven Konstruktivismus&#8221; nehmen wir als wahr an, was wir &#8220;wahr-nehmen&#8221;. Unbekannte Reize aber stellen unsere bisher vertrauten Erfahrungsschemata in Frage. Um das daraus geformte Weltbild nicht zu gef&#228;hrden, muss unterbunden werden, was es zu destabilisieren droht. <a href="http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2076.html">von hier</a></p></blockquote>
<p>Er schrieb einen recht lesenswerten Artikel &#252;ber das Verh&#228;ltnis Moschee-Islam-Judentum-Synagoge &#8211; vielleicht wird das in den kommenden Tagen (und es wird sicher weiter dar&#252;ber diskutiert, die Medien haben das Thema ja entdeckt) als vern&#252;nftige Stimme geh&#246;rt.</p>
<p>Auf der anderen Seite m&#252;ssen Moscheen nicht immer im gleichen Stil erbaut werden, die <a href="http://www.islam-penzberg.de/">Moschee von Penzberg</a> (Bayern) ist beispielsweise eine mit richtungsweisendem Charakter:<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/diantn/2483996400/" title="Islamic Community @ Penzberg von diantn bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2011/2483996400_d887b6e2ec.jpg" width="500" height="334" alt="Islamic Community @ Penzberg" /></a></p>
<p>Auch lesenswert ist in diesem Zusammenhang die Analyse von Stefano Allievi »Conflicts over Mosques in Europe &#8211; Policy issues and trends« von der »NEF Initiative on Religion and Democracy in Europe«, die es <a href="http://www.nefic.org/docs/projects/NEF%20RelDem%20-%20RELIGION%20&#038;%20MOSQUES%20-%20Final.pdf">hier im Volltext </a>gibt.</p>
<p><strong>Update:</strong> Noch spannender ist, dass es ausgerechnet <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,664551,00.html">Kritik an der Religionsfreiheit</a> durch den t&#252;rkischen Ministerpr&#228;sidenten Erdogan gab. Er sieht eine »zunehmende rassistische und faschistische Haltung in Europa«. Erdogan hat in Sachen <a href="http://www.religiousfreedom.com/wrpt/Europe/turkey.htm">Religionsfreiheit</a> einen weitaus gr&#246;&#223;eren Batzen an Hausaufgaben zu machen, als die Staaten Westeuropas. Diese Art von Kritik d&#252;rfte also ins Leere laufen. Wir kritisieren hier also,ברוך השם , auf recht hohem Niveau. Das muss auch einmal gesagt werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/30/minarettdiskussion/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>92</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung: Was nach Dresden?</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/08/10/veranstaltung-was-nach-dresden/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/08/10/veranstaltung-was-nach-dresden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 06:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches]]></category>
		<category><![CDATA[Cem Özdemir]]></category>
		<category><![CDATA[Centrum Judaicum]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1601</guid>
		<description><![CDATA[Veranstaltungshinweis: Auf tragische Weise hat uns der Mord an Marwa El-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal vor Augen gef&#252;hrt, wie virulent und gef&#228;hrlich menschenverachtende Ressentiments in unserer Gesellschaft sein k&#246;nnen. Der t&#246;dliche Vorfall in der s&#228;chsischen Hauptstadt wirft zahlreiche Fragen auf, die, wie viele glauben, im Nachgang zum Mord unbeantwortet blieben: Haben unsere Gesellschaft, unsere Institutionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Veranstaltungshinweis:</em><br />
Auf tragische Weise hat uns der Mord an Marwa El-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal vor Augen gef&#252;hrt, wie virulent und gef&#228;hrlich menschenverachtende Ressentiments in unserer Gesellschaft sein k&#246;nnen. Der t&#246;dliche Vorfall in der s&#228;chsischen Hauptstadt wirft zahlreiche Fragen auf, die, wie viele glauben, im Nachgang zum Mord unbeantwortet blieben: Haben unsere Gesellschaft, unsere Institutionen und Politiker bei der Bek&#228;mpfung des Hasses und Diskriminierung versagt? Wird das Problem der religi&#246;s oder rassistisch bezogenen Menschenfeindlichkeit immer noch als Problem „der Anderen“ behandelt? Und wie, wenn &#252;berhaupt, soll die politische Klasse in Deutschland auf solche Vorf&#228;lle reagieren?<br />
In der muslimischen Community wurden die Reaktionen auf den Mord an Marwa El-Sherbini als unausreichend angesehen, und als Zeichen f&#252;r die fehlende Anerkennung von Musliminnen und Muslimen in unserem Land gedeutet. Auch j&#252;dische Menschen haben h&#228;ufig das Gef&#252;hl mit wachsenden antisemitischen Ressentiments in Deutschland allein gelassen zu sein.<br />
Wo stehen wir als Vielfaltsgesellschaft angesichts dieser Entwicklungen? Und wohin bewegen wir uns in der Zukunft? Dar&#252;ber wollen wir mit f&#252;hrenden Politikern diskutieren.</p>
<p>Verantwortung der Politik und Gesellschaft angesichts alter und neuer Formen der Menschenfeindlichkeit:</p>
<p>Centrum Judaicum<br />
Oranienburger Strasse 28-30 Berlin<br />
19.00 &#8211; 20.30 Uhr<br />
13. August 2009<br />
<span id="more-1601"></span><br />
Gru&#223;wort:<br />
Hasret Karacuban, AK Gr&#252;ne MuslimInnen<br />
Sergey Lagodinsky, AK J&#252;discher SozialdemokratInnen</p>
<p>Diskussion:<br />
Cem &#214;zdemir, Vorsitzender B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen<br />
Dr. Eva H&#246;gl, Mitglied des deutschen Bundestages, SPD<br />
Philipp Gessler, Redakteur, TAZ<br />
Moderation: Sergey Lagodinsky, Sprecher AK j&#252;dische SozialdemokratInnen</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/08/10/veranstaltung-was-nach-dresden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleine Moschee</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/02/10/kleine-moschee/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/02/10/kleine-moschee/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 14:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/2009/02/10/kleine-moschee/</guid>
		<description><![CDATA[“You call the mosque ‘the cross-less church’?” “Sometimes…” “What do you call a synagogue?” “Synagogue. I don’t want to offend anybody.” Jewschool bringt einen Hinweis auf Little Mosque on The Prairie (hier online schauen). Die Sendung l&#228;uft offensichtlich im Schweizer Fernsehen unter dem Titel „Unsere kleine Moschee“ . Nicht zuf&#228;llig ist wohl die Assoziation mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“You call the mosque ‘the cross-less church’?”<br />
“Sometimes…”<br />
“What do you call a synagogue?”<br />
“Synagogue. I don’t want to offend anybody.”</p></blockquote>
<p><a href="http://jewschool.com/2009/02/10/15157/little-mosque-on-the-prairie/"><br />
Jewschool</a> bringt einen Hinweis auf <a href="http://www.cbc.ca/littlemosque/">Little Mosque on The Prairie</a> (<a href="http://watchlittlemosque.com/">hier online schauen</a>).<br />
Die Sendung l&#228;uft offensichtlich im Schweizer Fernsehen unter dem Titel „Unsere kleine Moschee“ . Nicht zuf&#228;llig ist wohl die Assoziation mit dem Titel „Unsere kleine Farm“ (diese Sendung habe ich &#252;brigens immer als Einschlafhilfe empfunden).<br />
Beschrieben wird von Muslimen in der (fiktiven) kanadischen Stadt Mercy in der Pr&#228;rie von Saskatchewan mit 14.000 Einwohnern. Eine Rolle spielt die lokale Moschee, die sich im (gemieteten) Gemeindehaus der Anglikanischen Kirche befindet und in Fatimas Café, einem Diner. Der „gro&#223;e Macher” der muslimischen Gemeinschaft Yasir Hamoudi,hat als Unternehmer das Geb&#228;ude f&#252;r die Einrichtung der Moschee unter dem Vorwand gemietet, B&#252;ror&#228;ume f&#252;r sein Unternehmen pachten zu wollen.<br />
B&#252;rgermeisterin von Mercy ist eine Dame namens Ann Popowicz (k&#246;nnte ein j&#252;discher Nachname sein) regiert. Lustigerweise wird der Vorsitzende der Gemeinschaft von <a href="http://www.cbc.ca/thehour/video.php?id=1722">Carlo Rota</a> gespielt, der auch bei 24 mitwirkt.<br />
In dem Mikrokosmos werden viele Stereotype aufgegriffen und mit ausreichend Ironie bedacht, so gibt es den Radiojournalisten Fred Tupper, f&#252;r den Muslime allesamt Terroristen sind, die Teenagerin Layla Siddiqui, die ihre Rolle sucht und zugleich an Jungs interessiert ist. Das Haus ihres Vaters ist f&#252;r sie „Baberistan“. Dann gabt es Sarah Hamoudi, die zum Islam konvertiert ist und so ihre eigenen Probleme mit dem religi&#246;sen Alltag hat.<br />
Der Humor ist bissig (wie man dem Zitat oben entnehmen kann).</p>
<p>Erste Folge:<br />
<embed id="VideoPlayback" src="http://video.google.de/googleplayer.swf?docid=4689644836814333621&#038;hl=de&#038;fs=true" style="width:400px;height:326px" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" type="application/x-shockwave-flash"> </embed></p>
<p>Auch gro&#223;artig und vermutlich auch auf einige Gijurkandidaten zutreffend ist die Folge <em><a href="http://video.google.de/videoplay?docid=-6120265979750736106&#038;ei=JuqRSf6eN5jY2gKA3-2yCw&#038;q=Little+Mosque">The Convert.</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/02/10/kleine-moschee/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In Berlin: Antisemitismusbek&#228;mpfung in Berlin und Deutschland</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/19/in-berlin-antisemitismusbekaempfung-in-berlin-und-deutschland/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/19/in-berlin-antisemitismusbekaempfung-in-berlin-und-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 22:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/19/in-berlin-antisemitismusbekaempfung-in-berlin-und-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[Angesichts der aktuellen Entwicklungen d&#252;rfte die Veranstaltung einen Nerv treffen: Neue Strategien gegen ein altes Ph&#228;nomen: Antisemitismusbek&#228;mpfung in Berlin und Deutschland Am Mittwoch, den 28. Januar 2009 17.30 – 19.00 Uhr Centrum Judaicum (Grosser Saal) Oranienburger Strasse 28-30 10117 Berlin Wieder mal macht sich unter j&#252;dischen Menschen in Deutschland die Verunsicherung breit: Vor dem Hintergrund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der aktuellen Entwicklungen d&#252;rfte die Veranstaltung einen Nerv treffen:</p>
<p>Neue Strategien gegen ein altes Ph&#228;nomen:<br />
Antisemitismusbek&#228;mpfung in Berlin und Deutschland<br />
Am Mittwoch, den 28. Januar 2009<br />
17.30 – 19.00 Uhr<br />
Centrum Judaicum (Grosser Saal)<br />
Oranienburger Strasse 28-30<br />
10117 Berlin</p>
<blockquote><p>Wieder mal macht sich unter j&#252;dischen Menschen in Deutschland die Verunsicherung breit: Vor dem Hintergrund der Zuspitzung des Nahostkonflikts fallen wieder antisemitische &#196;u&#223;erungen, auf Berliner Strassen werden judenfeindliche Parolen skandiert, j&#252;dische Menschen und sogar das Wachpersonal vor j&#252;dischen Einrichtungen werden zur Zielscheibe t&#228;tlicher Angriffe.<br />
Ein Senator, eine Abgeordnete und ein prominenter Historiker diskutieren am 28. Januar 2008 mit Sergey Lagodinsky &#252;ber ihre Einsch&#228;tzung der Lage in der Hauptstadt und dar&#252;ber, was Politik und Gesellschaft tun k&#246;nnen, um den alten Hass in seinen neuen Formen effektiv zu bek&#228;mpfen</p></blockquote>
<p>Dr. <a href="http://www.berlin.de/sen/inneres/leitung/senator.html">Ehrhart K&#246;rting</a>, Innensenator des Landes Berlin<br />
<a href="http://www.bilkay-oeney.de">Bilkay &#214;ney</a> (Gr&#252;ne), &#8211; Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses<br />
Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Bundeswehruniversit&#228;t M&#252;nchen, Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde M&#252;nchen</p>
<p>Sergey Lagodinsky (Moderation) &#8211; Pr&#228;sidium der J&#252;dischen Gemeinde zu Berlin</p>
<p>Gru&#223;wort: Lala S&#252;sskind &#8211; Vorsitzende der J&#252;dischen Gemeinde zu Berlin</p>
<p>Am Mittwoch, den 28. Januar 2009<br />
17.30 – 19.00 Uhr<br />
Centrum Judaicum (Grosser Saal)<br />
Oranienburger Strasse 28-30<br />
10117 Berlin</p>
<p><em>Bitte beachten, dass der Einlass durch Sicherheitsma&#223;nahmen am Eingang verz&#246;gert werden kann.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/19/in-berlin-antisemitismusbekaempfung-in-berlin-und-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Antisemitismus ist kein Symptom des Konflikts</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/15/antisemitismus-ist-kein-symptom-des-konflikts/</link>
		<comments>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/15/antisemitismus-ist-kein-symptom-des-konflikts/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 23:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog Trialog]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/15/antisemitismus-ist-kein-symptom-des-konflikts/</guid>
		<description><![CDATA[In Israel ist man schon wieder einen Schritt weiter. Am Montag beteten in Haifa Mitglieder der liberalen Or Chadash Gemeinde mit Katholiken und Muslimen gemeinsam f&#252;r den Frieden. Reform Judaism berichtete dar&#252;ber hier. In Deutschland ist die Situation dagegen am Wochenende vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Es waren zahlreiche Demonstrationen gegen den Einsatz israelischen Milit&#228;rs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Israel ist man schon wieder einen Schritt weiter. Am Montag beteten in Haifa Mitglieder der liberalen <a href="http://www.or-hadash-haifa.org/">Or Chadash</a> Gemeinde mit Katholiken und Muslimen gemeinsam f&#252;r den Frieden. Reform Judaism berichtete dar&#252;ber <a href="http://blogs.rj.org/reform/2009/01/update-from-haifa-jews-christi.html">hier</a>.</p>
<p>In Deutschland ist die Situation dagegen am Wochenende vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Es waren zahlreiche Demonstrationen gegen den Einsatz israelischen Milit&#228;rs angemeldet und aus vielen Orten wurde berichtet, dass ein Mob antisemitische Parolen gr&#246;lte, dass die Flaggen verfassungsfeindlicher Organisationen gezeigt wurden oder das die Wut des Mobs nur durch Nachgeben seitens der Polizei im Zaum gehalten werden konnte. Dieser Antisemitismus hat jedoch nichts mit dem Krieg in Gaza zu tun. Der ist nur Ausl&#246;ser f&#252;r die Mechanismen und Kr&#228;fte, welche die Menschen auf die Stra&#223;e treiben und aus Demonstrationen Hasskundgebungen machten. Aus Gelsenkirchen <a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/11/schneebaelle-fuer-gaza/">berichtete ich bereits</a>. Aus Berlin gibt es ebenfalls keinen sch&#246;nen Bilder:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OEAzR2RUjFE&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OEAzR2RUjFE&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<em>(<a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2009/01/13/der-islam-faschismus-marschiert-die-polizei-schaut-zu_1883">Mit Dank an J&#246;rg Lau f&#252;r diesen Hinweis</a>)</em></p>
<p>In Duisburg brach die Polizei eine Wohnung auf, um aus ihr eine Israelfahne zu entfernen (<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,601058,00.html">siehe hier</a>), Menschen br&#252;llten antisemitische Parolen und bewarfen das Haus mit Gegenst&#228;nden. Unter Gejohle entfernte dann die Polizei die Fahne. Sp&#228;ter wird das damit begr&#252;ndet, die Fahne Israels sei eine Provokation f&#252;r die Demonstranten. Aus Mannheim <a href="http://blog.schoggo-tv.de/2009/01/10/das-haken-kreuz-mit-der-palaestinensischen-gemeinde-mannheim/">berichtet ein Blogger</a> ebenfalls wenig friedliches. Aus <a href="http://mainz.antifa.net/cms/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=157&#038;Itemid=1">Mainz ebenfalls</a>.<br />
Die Polizei wird sich fragen lassen m&#252;ssen, was sie tun wird, wenn man Synagogen als Provokation empfindet, oder die Pr&#228;senz von Juden in einer Stadt. <span id="more-1113"></span><br />
Da reiben sich diejenigen die H&#228;nde, die den Islam generell als Bedrohung empfinden. Aber das ist nicht der Punkt. Viele Muslime teilen wahrscheinlich den israelischen Standpunkt nicht gerade, aber es gab keinen Punkt, an dem man die Kommunikation mit denjenigen h&#228;tte abbrechen m&#252;ssen, die einen anderen Standpunkt haben. Der Antisemitismus ist nicht Teil ihrer Religion, sondern Teil islamistischer Propaganda die auch &#252;ber das Satellitenfernsehen und das Internet nach Deutschland kommt und hier eine ganz spezielle Jugendkultur anspricht. Der Krieg gegen die Hamas war da nur der Ausl&#246;ser, ein Vorwand f&#252;r die Ausbr&#252;che. Um Gaza ging es dabei nicht in erster Linie. Dieser Punkt ist das Problem und der will durch den Staat gel&#246;st werden. Ein Einschreiten gegen Antisemitismus ist Aufgabe der Gesellschaft. Der Konflikt wird beendet werden und die Dialogarbeit zwischen Juden und Muslimen wird weitergehen, denn hier wartet ja sehr offensichtlich eine Menge Arbeit auf diejenigen, die einen k&#252;hlen Kopf bewahrt haben. Vom Dialog ausgeschlossen haben sich aber diejenigen Organisationen, welche die Demonstrationen organisierten und die Ausschreitungen haben geschehen lassen. In Duisburg hat sich der Veranstalter offenbar von den Geschehnissen distanziert, aber die Ordner haben nicht eingegriffen und den Mob gew&#228;hren lassen. Eine f&#246;rmliche Entschuldigung bei J&#252;dinnen und Juden blieb aus. Wenn man betrachtet, wie unbeteiligt die Gesellschaft im Allgemeinen die antisemitischen Parolen hinnimmt und wie nichtig die Konsequenzen, dann glaubt man nicht, dass Deutschland der sicherste Ort f&#252;r Juden ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/15/antisemitismus-ist-kein-symptom-des-konflikts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>78</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
