Chajms Sicht

Eine jüdische Sicht auf die Dinge

21. Juli 2014 – 23 Tammuz 5774
von Chajm
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Handfest

Was sich bei Juden schon seit Beginn der israelischen Antwort auf den Raketenbeschuss bemerkbar gemacht hat, ist nun auch in der Allgemeinheit angekommen: Viele der Friedensdemonstrationen sind ein Ventil für handfesten Antisemitismus, niemals seit der Schoah haben europäische Straßen so … Weiterlesen

Eine kleine Zusammenfassung der Situation in Deutschland im Hinblick auf Demonstrationen und Reaktionen gibt es von mir hier in englischer Sprache: blogs.timesofisrael.com/jewish-germany-and-operation-protective-edge-2/
Aber auch hier gilt: Es gibt vermutlich keine einfache Lösung für das gesellschaftliche Problem eines manifesten Antisemitismus. Das ist ein Problem der Gesellschaft, nicht der jüdischen Gemeinschaft. Diese trägt am Ende aber die Konsequenzen.
Also:
Auswanderung? Komplette Assimilation? Nicht mehr jüdisch leben? – wären ein paar Optionen.
Jemand hat mal gesagt (war es Bubis?): Juden können nach jederzeit Israel gehen – das beunruhigend ist, dass die übrigen 80 Millionen Deutschen diese Möglichkeit nicht hätten.

Gemeinden, die sich »messianisch« nennen, gibt es mittlerweile in vielen Städten. Das sind nicht immer große Gruppen, aber ihre Absicht ist klar: Sie wollen Juden zu Christen machen. Wie Evangelikale Zuwanderern ein »neues Heilserlebnis« vermitteln wollen: Der gesamte Artikel über die Missionierung von Zuwanderern ist auf den Seiten der Jüdischen Allgemeinen zu finden, hier.

17. Juni 2014 – 19 Sivan 5774
von Chajm
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Drei Jungs

Drei Schüler wurden entführt, zwei davon lernten auf der Mekor Chaim Jeschiwah, gegründet von Rabbiner Adin Steinsaltz. Rabbiner Steinsaltz schreibt: Die Entführung unserer Schüler ist ein schockierendes, schmerzhaftes und beängstigendes Ereignis. Zu einem Zeitpunkt und einem Ort, der uns ruhig … Weiterlesen