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	<title>Chajms Sicht &#187; Buch</title>
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	<description>Chajms Sicht über talmud.de hinaus</description>
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		<title>Judentum und Christentum</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 19:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Der J&#252;disch-Christliche Dialog hebt heute (aus gutem Grunde) in der Regel Gemeinsamkeiten hervor und vielfach wollen Christen ihre eigene Religion &#252;ber das Judentum erschlie&#223;en. Diesem Bed&#252;rfnis wurde in j&#252;ngster Zeit vielfach Rechnung getragen, so wurde etwa die christliche Bibel durch j&#252;dische Autoren ausgelegt und die eigentlich j&#252;dischen Lehren darin herausgearbeitet. Das f&#252;hrte h&#228;ufig auch dazu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" id="doc_996777739290418" name="doc_996777739290418" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" align="middle"	height="500" width="100%" ><param name="movie"	value="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=17055388&#038;access_key=key-1w2ywzq63hfwoe7n7xte&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode="><param name="quality" value="high"><param name="play" value="true"><param name="loop" value="true"><param name="scale" value="showall"><param name="wmode" value="opaque"><param name="devicefont" value="false"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="menu" value="true"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="salign" value=""><embed src="http://d.scribd.com/ScribdViewer.swf?document_id=17055388&#038;access_key=key-1w2ywzq63hfwoe7n7xte&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode=" quality="high" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" play="true" loop="true" scale="showall" wmode="opaque" devicefont="false" bgcolor="#ffffff" name="doc_996777739290418_object" menu="true" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" salign="" type="application/x-shockwave-flash" align="middle"  height="500" width="100%"></embed></object></p>
<p>Der J&#252;disch-Christliche Dialog hebt heute (aus gutem Grunde) in der Regel Gemeinsamkeiten hervor und vielfach wollen Christen ihre eigene Religion &#252;ber das Judentum erschlie&#223;en. Diesem Bed&#252;rfnis wurde in j&#252;ngster Zeit vielfach Rechnung getragen, so wurde etwa die christliche Bibel durch j&#252;dische Autoren <em>ausgelegt</em> und die eigentlich j&#252;dischen Lehren darin herausgearbeitet. Das f&#252;hrte h&#228;ufig auch dazu, dass man schrieb, was die Leser gerne lasen und diskutierte Themen, die eher gef&#228;lligerer Natur waren. Titel wie <em>Er predigte in ihren Synagogen</em> oder <em>Der Jude Jesus</em> bedienten ein christliches Publikum. Letztendlich f&#252;hrt das zuweilen zu einer sehr schiefen Wahrnehmung, wenn man die gleichen Begriffe verwendet, aber sie unterschiedliche Bedeutungen haben. Gesetzesreligion? Synagoge und Kirche? Vers&#246;hnung und Erl&#246;sung?<br />
Dabei gibt es grundlegende Unterschiede der beiden Religionen die man sich verdeutlichen muss, wenn man in den Dialog tritt. Rabbiner Max Dienemann, hat diesen Unterschied in seinem 1919 erschienenen Buch „Judentum und Christentum“ herausgearbeitet. Er sieht den Hauptunterschied im Menschenbild der jeweiligen Religion.<br />
Als Verteter eines traditionsorientierten, gegen die Assimilation gewandten, Judentums, erkl&#228;rte er ganz klar, wo die Grenzen zwischen den Religionen liegen und wie viel eigener Wert im Judentum liegt.<br />
Rabbiner Dienemanns Werk hat heute nichts von seiner Aktualit&#228;t eingeb&#252;&#223;t und ist eigentlich Grundlage f&#252;r j&#252;disch-christlichen Dialog.<br />
Da dieses Buch nur noch antiquarisch erh&#228;ltlich ist, habe ich eine Ausgabe verf&#252;gbar gemacht:<br />
<a href="http://www.lulu.com/content/7347617">Buchvorschau und Kaufm&#246;glichkeit gibt es hier</a>.</p>
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		<title>Gebete f&#252;r Israeliten &#8211; Update</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/02/23/gebete-fuer-israeliten-update/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 08:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Buch „Gebete f&#252;r Israeliten” (siehe meinen Beitrag hier) ist nun auch &#252;ber die google Buchsuche verf&#252;gbar und l&#228;sst sich dort &#252;ber gro&#223;e Teile einsehen und durchbl&#228;ttern. Wer dann Interesse hat, kann das Buch immer noch hier kaufen. Bemerkenswert bei der Nutzung der google-Buchsuche ist, dass der neue Synkretismusservice von Baruch Rabinowitz hier schon Werbung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://books.google.de/books?id=mGAQwUlDGFoC&#038;printsec=frontcover"><img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/gbooks_gisrl_sreenshot.jpg' alt='Gebete f&#252;r Israeliten bei google books' /></a></p>
<p>Das Buch „Gebete f&#252;r Israeliten” (<a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2009/02/02/gebete-fuer-israeliten/">siehe meinen Beitrag hier</a>) ist nun auch &#252;ber die <a href="http://books.google.de/books?id=mGAQwUlDGFoC&#038;printsec=frontcover">google Buchsuche</a> verf&#252;gbar und l&#228;sst sich dort &#252;ber gro&#223;e Teile einsehen und durchbl&#228;ttern. Wer dann Interesse hat, kann das Buch immer noch <a href="http://www.lulu.com/content/5943201">hier kaufen</a>.<br />
Bemerkenswert bei der Nutzung der google-Buchsuche ist, dass der neue <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synkretismus">Synkretismus</a>service von <a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2009/02/15/vom-rabbi-der-priester-wurde-und-rabbi-bleiben-wollte/">Baruch Rabinowitz</a> hier schon Werbung geschaltet hat &#8211; die &#252;brigens sehr aufschlussreich ist:</p>
<p><img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/anzeige_gbooks.jpg' alt='Anzeige bei google-Books' /></p>
<p>Nun ist schon die Rede von einer christlich-j&#252;dischen Synthese, in der Kirche und Synagoge zusammenflie&#223;en. Nun wird also doch missioniert.</p>
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		<title>Neuer Reformsiddur aus GB</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2008/10/23/neuer-reformsiddur-aus-gb/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 22:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat die Siddurausgabe von ArtScroll nun einen progressiven Gegenpart gefunden? Lesbar, gut organisiert, kommentiert und mit Quellenhinweisen versehen? Das k&#246;nnte sein. In diesem Jahr erschien eine grundlegend &#252;berarbeitete Version des „Forms of prayer &#8211; Seder haTeffilot” der britischen Bewegung f&#252;r Reformjudentum. Dieses erschien erstmals 1977 und wurde 2001 von der J&#252;dischen Verlagsanstalt Berlin als „Seder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/chajms/2919106157/" title="British Forms of prayer by Chajm, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3019/2919106157_5b2c6847e2.jpg" width="500" height="375" alt="British Forms of prayer" /></a></p>
<p>Hat die Siddurausgabe von ArtScroll nun einen progressiven Gegenpart gefunden?<br />
Lesbar, gut organisiert, kommentiert und mit Quellenhinweisen versehen?<br />
Das k&#246;nnte sein. In diesem Jahr erschien eine grundlegend &#252;berarbeitete Version des „Forms of prayer &#8211; Seder haTeffilot” der britischen <a href="http://www.reformjudaism.org.uk/">Bewegung f&#252;r Reformjudentum</a>. Dieses erschien erstmals 1977 und wurde 2001 von der J&#252;dischen Verlagsanstalt Berlin als „Seder haTeffilot” in einer deutsch-hebr&#228;ischen Ausgabe verlegt. Nur sieben Jahre sp&#228;ter ist die Ausgabe &#252;berholt, wie wir sehen werden und k&#246;nnte erg&#228;nzt werden durch ein liberales Siddur, welches sich am liberalen Einheitsgebetbuch orientiert (wie auch der <a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2008/04/18/liberaler-siddur-ist-fertig-und-lieferbar/">EtzAmi Siddur</a>); aber versprochen wird das schon seit langer langer Zeit.<br />
Dem neuen „Forms of prayer &#8211; Seder haTeffilot” ist abzulesen, dass das Bed&#252;rfnis der Beter zur&#252;ckgeht zur Tradition.<br />
Die etwas zusammengew&#252;rfelte Zusammenstellung von Elementen der Gebete hat eine Ende und es gibt beispielsweise wieder eine klare Trennung zwischen den „Birkot haSchachar“ und den „Psuke deSimra“ und Texte sind wieder an ihren Ort zur&#252;ckgekehrt. Jeder „Baustein“ des t&#228;glichen oder Schabbatgebets wird von einer kurzen Einleitung und Erkl&#228;rungen eingef&#252;hrt. So etwa vor den genannten „Birkot haSchachar“ oder vor dem „Schma“ oder der Amidah. Lange englische Meditationstexte zwischen den Gebeten sind vermieden worden und in einen nachgeordneten Teil verschoben worden; jedoch finden sich an passender Stelle Verweise auf die entsprechende Seitenzahl im hinteren Bereich. Dieser Bereich ist &#252;brigens zu einer wahren Anthologie zu jedem denkbaren Ereignis des Lebens oder auch einfach nur zu den t&#228;glichen Gebeten geworden. Die Gebete werden zugleich durch „study texts“ in diesem Bereich um wissenswertes erg&#228;nzt. Es enth&#228;lt die Gebete f&#252;r Wochentags (Maariv, Schacharit, Minchah, das Nachtgebet), f&#252;r Schabbat (also Kabbalat Schabbat, Maariv, Schacharit mit zwei Varianten des Mussaf, gek&#252;rzt und traditionell, Minchah, Hawdalah). <span id="more-1033"></span><br />
Nat&#252;rlich sind die Formeln egalit&#228;r lesbar. In den Birkot haSchachar hat sich &#252;brigens eine &#228;hnliche Formulierung wie bei der konservativen Bewegung durchgesetzt. In den Berachot hei&#223;t es „<em>scheasani beTzelem Elohim</em> – der mich nach G-ttes Bild gemacht hat“ statt „<em>sche&#8217;asani kirzono </em>– der mich nach seinem Willen gemacht hat“. Dieses wird statt der Brachah verwendet „der mich nicht als Frau erschaffen hat“. In den konservativen Siddurim hei&#223;t es: „<em>scheasani beTzalmo</em>“. Vor dem Schacharit findet sich &#252;brigens ein Gebet f&#252;r den <em>Schaliach Tzibur</em>.<br />
Gebete f&#252;r verschiedene Fest- und Feiertage wie Channukah, Tu BiSchewat, Purim, Jom haSchoah, Jom ha&#8217;Atzmaut oder Schabbat ha&#8217;Atzmaut, Tischa beAw, f&#252;r den britischen Remebrance Day und den National Holocaust Day. Dann einen Bereich mit „privaten“ Gebeten f&#252;r verschiedene Lebenslagen wie Krankheit oder etwa bevor man Alijah macht. Hier finden  wir auch Gebete f&#252;r die Freilassung Gefangener, in Zeiten des Krieges, bei Naturkatastrophen etc. etc. .In diesem Bereich befinden sich auch die Brachot &#252;ber verschiedene Speisen oder Ereignisse. Das Tischgebet wird gleich in mehreren Versionen angeboten. Eine f&#252;r diejenigen, die es gerne traditionell m&#246;gen, eine gek&#252;rzte, eine kurze Brachah nach dem Essen und zus&#228;tzliche Lieder wie Bendigamos oder Zur Mischelo. Einen weiteren Bereich mit Gebeten f&#252;r des h&#228;uslichen Bereich, wie ein Seder Chanukat haBajit, Brit Milah, Zeved haBat, das Nachtgebet, Morgengebet f&#252;r Kinder, Schabbatausgang zuhause. Im einer Art Anhang werden zus&#228;tzlich noch Hallel, interessante alternative Vorschl&#228;ge f&#252;r den zweiten und dritten Abschnitt des Schma und die Pirke Awot.</p>
<p><img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/tfilat_shacharit_sederhateffilot.JPG' alt='Forms of Prayer - Ansicht' /><br />
Interessant ist die M&#246;glichkeit, sich f&#252;r eine von drei Varianten der Torahaushebung zu entscheiden. Die traditionelle Version, eine Version mit dem Blick auf die Gabe der Torah als Bund zwischen G-tt und Israel. Eine dritte Variante ist „minimalistisch“ gehalten und legt den Fokus auf gemeinsames Lernen des Torahtextes und eine ausf&#252;hrliche Besprechung des Textes. Zu diesen Texten gibt es auch die, die nach der Torahlesung gesprochen werden. Wie das f&#252;r den Staat Israel, f&#252;r die Trauernden und Kranken, und das f&#252;r die Gemeinde. Wie in allen britischen Siddurim nat&#252;rlich auch eines f&#252;r die K&#246;nigin. Einen „MiScheberach“ findet man allerdings nicht.</p>
<p><img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/tfilatschacharit_sederhatefilot.JPG' alt='Forms of Prayer - Weitere Ansicht' /></p>
<p>Zumindest die Reiseausgabe ist auf hochwertigem D&#252;nndruckpapier gedruckt (fr&#252;her gab es das auch f&#252;r die Kleinausgabe des Sefat Emet, neuerdings nicht mehr). Der Text ist meist zweispaltig, rechts Hebr&#228;isch und links englisch auf einer Seite angeordnet. Zwischendurch gibt es allerdings Bereiche in denen davon abgewichen wird. So etwa bei der Amidah. Viele Texte finden sich auch in einer transliterierten Fassung. Der hebr&#228;ische Text der Amidah ist &#252;brigens so clever gesetzt, dass man ihn auch ohne die M&#252;tter sagen kann, wenn man dies wollen w&#252;rde. Auf dem unteren Teil der Seiten befinden sich kurze Kommentare zu den Gebeten und Angaben zu Textquellen, aus welchem Teil der Tehillim beispielsweise ein Teil einer Formulierung stammt.<br />
Wenngleich der Text lesbar und gut strukturiert ist (Einsch&#252;be sind in anderer Farbe gedruckt, die grau hinterlegten Textk&#228;stchen die ArtScroll einf&#252;hrte sind damit smart abgel&#246;st worden), so h&#246;rte hier doch die Innovation auf, aber daran werden sich nicht viele st&#246;ren. Verwendet wurden f&#252;r die Texte n&#228;mlich <a href="http://www.100besteschriften.de/6_Times.html#a6">Times New Roman</a> und <a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2007/11/15/viel-verandert-und-dennoch-nahezu-unbekannt/">FrankR&#252;hl</a> – also Schriften, die wir schon Millionenmal gesehen haben. Hier ist man auf Nummer sicher gegangen. Das &#228;ndert nichts an der Tatsache, dass „Forms of Prayer“ eines der besten liberalen Siddurim ist und auch die Texte vern&#252;nftig und „benutzbar“ darstellt. In der Reiseausgabe ein praktischer Begleiter f&#252;r liberale Juden.</p>
<p>Erh&#228;ltlich ist er &#252;brigens <a href="http://www.ukbookworld.com/cgi-bin/search.pl?s_i_DLR_ID=trotter&#038;s_i_author=&#038;s_i_title=Forms+of+Prayer&#038;s_i_publisher=&#038;s_i_keywords=&#038;minprice=&#038;maxprice=&#038;bin=&#038;ssi=9139196930546&#038;pg=0">hier</a>.</p>
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		<title>Die Geschichte der Sarajevo Haggadah</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2008/10/14/die-geschichte-der-sarajevo-haggadah/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 21:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jüdisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Haggadah von Sarajevo an sich ist schon h&#246;chst faszinierend und f&#252;r mich schon seit langer Zeit der Inbegriff dessen, was vielleicht nur in Bosnien m&#246;glich war. Ein j&#252;disches Buch, eine herrlich bebilderte Haggadah, wird von Muslimen vor den Nazis, dann vor serbischem Artilleriefeuer gerettet und taucht dann kurz nach dem Krieg zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/sarajevohaggadah_0348.JPG' alt='Sarajevo Haggadah' /><br />
Die Geschichte der<a href="http://www.talmud.de/sarajevo/"> Haggadah von Sarajevo</a> an sich ist schon h&#246;chst faszinierend und f&#252;r mich schon seit langer Zeit der Inbegriff dessen, was vielleicht nur in Bosnien m&#246;glich war. Ein j&#252;disches Buch, eine herrlich bebilderte Haggadah, wird von Muslimen vor den Nazis, dann vor serbischem Artilleriefeuer gerettet und taucht dann kurz nach dem Krieg zu Pessach wieder in der j&#252;dischen Gemeinde Sarajevo auf. Sie tr&#228;gt sichtbare Spuren ihrer Benutzung am Sederabend und zahlreiche Hinweise darauf, was mit ihr passiert sein k&#246;nnte. Sie wurde um 1350 in Spanien geschrieben (entweder in Saragossa oder Barcelona) und gelangte mit sefardische Juden nach ihrer Vertreibung aus Spanien 1492 &#252;ber Umwege auf den Balkan.<br />
2007 machte Geraldine Brooks aus der faszinierenden Geschichte (<a href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=11555&#038;mid=1670">hier detailliert nachzulesen</a>) einen Roman namens <em>People of the book</em>, der nun unter dem Titel <em>Die Hochzeitsgabe</em> erschienen ist und die fehlenden Puzzlest&#252;cke in der Geschichte der Haggadah in einer fiktiven Rahmenhandlung erz&#228;hlt. Immer jedoch in Anlehnung an die wahre Geschichte des Buches. Ich hatte das Vergn&#252;gen, die deutsche Ausgabe vor Erscheinen lesen zu d&#252;rfen. Zum einen wird die Geschichte der Buchrestauratorin und Wissenschaftlerin Hanna erz&#228;hlt, die sich der Geschichte des Buches &#252;ber Hinweise n&#228;hert, zum anderen in Episoden die Geschichte der Haggadah. In diesen Episoden begleitet der Leser Personen die mit der Haggadah zu tun hatten bzw. Teil ihrer Geschichte gewesen sein k&#246;nnten. Das erz&#228;hlt, v&#246;llig nebenher auch kleine Fetzen europ&#228;isch-j&#252;discher Geschichte (und auch &#252;ber diesen geographischen Raum hinaus). In diesem Zusammenhang betrachtet, erscheint es dem Leser als viel gr&#246;&#223;eres Wunder, dass die Haggadah die letzten 600 Jahre unbeschadet &#252;berstand. Die Ausweisung der Juden aus Spanien, die Inquisition, die Weltkriege und den Balkankrieg. Der Titel der deutschen &#220;bersetzung f&#252;hrt etwas auf den Holzweg, den es geht eigentlich weniger um eine Hochzeit (wohingegen eine im Verlauf der Handlung vorkommt), sondern eigentlich ausschlie&#223;lich um die Haggadah und diejenigen, die mit ihr zu tun hatten. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies nicht eine Kette von <em>Happy Ends</em>  ist und teilweise geht Brooks bis an die Schmerzgrenze. Vielleicht ist das der Lesestoff f&#252;r den herannahenden Winterabend.<br />
Die Hochzeitsgabe <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442752116/judentindeutsche">bei amazon</a>. In der aktuellen Ausgabe der<a href="http://www.zoz.hr/files/hakol_105.pdf">Zeitschrift der J&#252;dischen Gemeinden Kroatiens </a>findet sich die Geschichte &#252;brigens ausf&#252;hrlich in kroatischer Sprache <em>KNJIGA O EGZODUSU</em>.</p>
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		<title>Schulchan Aruch Ausgabe</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2008/08/27/schulchan-aruch-ausgabe/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 22:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches]]></category>
		<category><![CDATA[Seforim]]></category>

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		<description><![CDATA[Der aufmerksame und langj&#228;hrige Leser dieses Blogs wei&#223; mittlerweile, dass mich die Ausstattung und Sorgfalt, mit der ArtScroll seine B&#252;cher (eigentlich besser Seforim) ver&#246;ffentlicht, richtig begeistern. Vergleichbare Projekte gibt es wenige, lasse aber auch nicht unerw&#228;hnt, dass ArtScroll nat&#252;rlich seine Perspektive auf das Judentum mit verkauft. Nat&#252;rlich l&#228;sst sich schlecht messen, welchen Anteil an Kiruv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.artscroll.com/Books/ksa1.html"><img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/schulchan_artscroll.jpg' alt='ArtScroll Schulchan' /></a><br />
Der aufmerksame und langj&#228;hrige Leser dieses Blogs wei&#223; <a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2007/01/30/taschentalmud/">mittlerweile</a>, dass mich die Ausstattung und Sorgfalt, mit der <a href="http://www.artscroll.com">ArtScroll</a>  seine B&#252;cher (eigentlich besser <em>Seforim</em>) ver&#246;ffentlicht, richtig begeistern. Vergleichbare Projekte gibt es wenige, lasse aber auch nicht unerw&#228;hnt, dass ArtScroll nat&#252;rlich <a href="http://www.sprachkasse.de/blog/2007/06/15/artscrolls-mission/">seine Perspektive auf das Judentum</a> mit verkauft. Nat&#252;rlich l&#228;sst sich schlecht messen, welchen Anteil an Kiruv die Herstellung smarter Siddurim hat. Der ArtScroll-Siddur jedenfalls ist einigen Menschen die ich kenne, eine echte Hilfe gewesen. K&#246;nnte man &#252;brigens nicht aus dem <a href="http://www.talmud.de/cms/Siddur_Sefat_Emet.97.0.html">Sefat Emet</a> (der ja alles enth&#228;lt) nicht ein &#228;hnlich annotiertes Werk zusammenstellen und entsprechend gut layouten?<br />
Jedenfalls hat ArtScroll f&#252;r Mitte September die Ver&#246;ffentlichung eines wesentlichen Werks angek&#252;ndigt: Der (Kitzur) Schulchan Aruch wird am 15. September diesen Jahres in der gewohnten Form erscheinen: Hebr&#228;ischer Originaltext, &#220;bersetzung mit Verst&#228;ndnishilfen und einem ausf&#252;hrlichen Kommentar in (sehr ausf&#252;hrlichen) Fu&#223;noten. <span id="more-980"></span></p>
<p><img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/kitzur_artscroll_innen.jpg' alt='ArtScroll Schulchan - Innen' /><br />
Der Schulchan Aruch (<em>gedeckter Tisch</em>) ist eine, im 16. Jahrhundert von Rabbiner Josef Karo verfasste Zusammenfassung halachischer Vorschriften die sich auf das Alltagsleben beziehen; aber auch auf Feiertage, Tfillot etc. Kurzum, der Schulchan Aruch ist eine Art Leitfaden durch das j&#252;dische Leben. Gerade in Deutschland beliebt ist auch de Kurzfassung Schlomoh Ganzfrieds, der <em>Kitzur Schulchan Aruch</em>, der zweib&#228;ndig <a href="http://www.victorgoldschmidt.ch/00000099c409c5693/00000099c60e3810e/00000099c60e3a3fe.php">bei Victor Goldschmidt</a> mit deutscher &#220;bersetzung erh&#228;ltlich ist.<br />
Um eines vorweg zu nehmen: Nat&#252;rlich k&#246;nnen diejenigen, welche die Ausgabe bearbeitet haben, durch Ein- oder Ausblendung verschiedenster Kommentare oder Meinungen, der Auslegung der Halachah eine bestimmte Richtung geben. Dies m&#252;sste aber dem aufmerksamen Leser bewusst sein.<br />
Die <a href="http://www.artscroll.com/Books/ksa1.html">Kleiman Edition</a> wird in mehreren B&#228;nden erscheinen, hier kann man sich ein <a href="http://www.artscroll.com/images/siteimages/Kitzurdownload.pdf">Preview-Dokument</a> herunterladen. In diesem geht es um die Gesetze zum Schoneh Essre. Dort kann man sich schon einmal ein eigenes Bild machen und tats&#228;chlich <em>hineinlesen</em>. Wer den Schulchan Aruch noch nicht kennt, kann sich anhand des Dokuments ein kleines Bild verschaffen. Bei <a href="http://en.wikisource.org">WikiSource</a> l&#228;uft &#252;brigens gerade auch eine &#220;bersetzung des (gesamten) Schulchan Aruch mit Originaltext. Diese ist <a href="http://en.wikisource.org/wiki/Shulchan_Aruch/Orach_Chaim/1">hier</a> zu finden.</p>
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