Archiv für die Kategorie 'Bloggen'

Jul 25 2010

Baal haBlog – im Blick

von Chajm unter Bloggen

Alexander von zusya.de war inspirierend. Dinge die nichts mehr mit dem eigentlichen Blog zu tun haben (halbwegs privates, kurze Notizen, Fotos, einfach nur Links) hat er in eine Form gepackt, die zwischen Blog und twitter liegt und all dies kurz und knapp zulässt. Das Ergebnis kann man hier besichtigen tmrw.me/. Das gleiche gilt nun auch für den Herausgeber dieses Blogs. Er folgt dem guten Beispiel und kürzeste Hinweise, Links oder bemerkenswerte Dinge, die nichts mit den Kernthemen dieses Blogs zu tun haben, werden dort veröffentlicht: chajm.sprachkasse.de. Hervorzuheben ist dort die Frag mich Sektion. Wer mir eine Frage stellen möchte, kann das kleine Formular ausfüllen. Die Frage wird mir dann präsentiert, wahrscheinlich beantwortet und landet anschließend als Eintrag unter chajm.sprachkasse.de. Viel Spaß damit.

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Jul 14 2010

Zum jüdisch-islamischen Dialog

Der jüdisch-islamische Dialog ist, ausgerechnet in diesen Zeiten, nicht das leichteste Unterfangen, aber er findet statt (auch in dieser Mailingliste). Für diejenigen, die sich erst langsam auf dieses Terrain wagen wollen, habe ich einige Eckpunkte zusammengestellt. Den Beitrag verfasste ich für das famose Blog des Österreichischen Jüdischen Museums. Er ist hier zu finden.
Falls Ihr Anregungen oder Fragen dazu habt, gerne in den Kommentarbereich im Blog des OJM.

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Mai 14 2010

Blog mobil

von Chajm unter Bloggen

Ein Hinweis in eigener Sache.
Nicht viele, aber immer mehr Besucher dieses Blogs greifen auch unterwegs auf die Inhalte zu. Wer seit gestern den Browser auf dem iPhoneTM, iPod touchTM, oder einem Android TM Mobiltelefon, oder dem BlackBerry StormTM verwendet, muss sich nun nicht mehr mit der Zoomfunktion herumquälen. Für diese Systeme wird ab sofort eine spezielle Version dieser Seite angeboten. Sie lässt ebenfalls Kommentare zu (Trackbacks werden jedoch nicht angezeigt), allerdings angepasst an die Darstellung von Anwendungen auf den Mobiltelefonen. Dazu ist es nicht einmal nötig, sich eine andere Adresse zu merken. Einfach aufrufen und ausprobieren. Wer dennoch die gesamte Seite sehen möchte, kann von dort aus noch auf die Standardseite. Für die mobilen Nutzer also: Viel Spaß damit!

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Apr 22 2010

Was machen die da im Internet?

von Chajm unter Bloggen,Jüdisches

»Was machen die da im Internet?« fragt vielleicht der Leser der Jüdischen Allgemeinen, oder der FAZ, der noch nicht so recht weiß, was das Medium bringen soll. Obwohl: Gibt es tatsächlich noch jemanden, der noch nichts damit anfangen kann? Letztendlich hat es sich herumgesprochen, dass sich hier leicht Öffentlichkeit organisieren lässt – wenn man mit seinen Inhalten Öffentlichkeit erreichen kann. Natürlich gibt es auch Netzangebote die niemanden interessieren. Für Gruppen oder Organisationen die Outreach/Kiruv betreiben (müssen) ist das Internet mittlerweile der beste und günstigste Weg, mögliche Interessenten zu erreichen. Allerdings ist die Pflege der Kontakte nicht ganz kostenlos zu haben. Sie erfordert Zeit und Engagement. Vor allem darf die Internetpräsenz nicht lustlos mitlaufen. Homepages von Gemeinden, die 2010 noch Termine von 2008 verkünden, machen keinen lebendigen Eindruck.
Die Bloggerversammlung re:publica in Berlin war Anlass für die Jüdische Allgemeine, das Thema aufzugreifen. So gibt es ein Interview mit dem Macher von yeahthatskosher.com – von dessen Blog ich dort das erste Mal erfuhr. Ein jüdisches Reiseblog. Eine super Idee, gute Texte, total vollgepackt mit Werbung. Das Interview kratzt an dem, was Blogs sein könnten. Aufschlussreich ist ein Text in der gleichen Ausgabe der JA über das Knüpfen religiöser Kontakte: »Im Internet religiöse Kontakte knüpfen und eine jüdische Gemeinde finden – ein Selbstversuch«. Der Autor war anscheinend nur eingeschränkt erfolgreich bei seiner Suche nach Jüdischen Gemeinden in den sozialen Netzwerken, dabei gibt es gerade bei Facebook eine Reihe von Gruppen und Organisationen für Jüdinnen und Juden in Deutschland. Aber der Autor ist zunächst auf das, etwas obskur wirkende, Profil einer Gemeinde Hohenheim gestoßen. Bei diesem Profil scheint es sich um eine Fakeidentität zu handeln. Die begegnen dem jüdischen Internetnutzer seitdem es das Internet in Deutschland gibt. Wer jüdische Gruppen oder Kontakte sucht, könnte sich Judaismus anschauen (die Nachfolgegruppe der gleichnamigen Mailingliste von talmud.de), die Gruppe des Bundesverbandes Jüdischer Studierender, die Seite der Jüdischen Gemeinde Kiel oder lokal eher Jüdisches Ruhrgebiet. Auch der Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten ist vertreten und stets findet man jemanden, der einen weiter vernetzt und weiter vermittelt. Auf der anderen Seite wird vorgegeben, jüdische Interessen zu vertreten. So geistert seit einiger Zeit eine Jewish Defense League Deutschland durchs Facebook, deren Gründer ein junger Nichtjude aus Westfalen ist. Wer vorsichtig und umsichtig ist, findet also vielleicht eine vernünftige Gruppe oder Verantwortliche in den Gemeinden und Gruppen können sich anschauen, wie man Communities um die Gemeinden herum aufbaut. Vielleicht sollte man einen Preis für die aktivste und attraktivste Website einer jüdische Gruppe im deutschsprachigen Raum ausloben? Das könnte vielleicht das deutschsprachige jüdische Web noch etwas mehr beleben, wenn es schon die Aussicht auf neue Aktive in den Gemeinden nicht tut.

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Mrz 28 2010

Chag Pessach 5770 sameach

von Chajm unter Bloggen

Pessach Seder 5769

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein fröhliches und koscheres Pessachfest!

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Feb 12 2010

Kommentare (in eigener Sache)

von Chajm unter Bloggen

Eigentlich mag ich Beiträge in eigener Sache, also praktisch Metabeiträge nicht besonders, aber es soll an dieser Stelle noch einmal extra auf die Vereinbarung zu Kommentaren hier im Blog hingewiesen werden, vielleicht hat es der ein oder andere ja schon bemerkt, dass es oben einen Reiter namens Kommentare gibt. Die Inspiration davon kommt von Cem Basmans Kommentarregeln. Auch für diesen Text von meiner Seite gilt natürlich, dass ihn jeder auch ohne Referenz weiterverwenden darf. Manchmal muss man einfach deutlich machen, dass man sich auch hier in den Kommentaren fair verhalten sollte und so miteinander umgeht, als würde man sich Auge in Auge gegenüberstehen. Häufig begegnet man auch Leuten, die im Netz richtig auf die Pauke hauen, aber im Leben draußen rot werden, wenn man sie darauf anspricht. Ich bitte also um freundliche Beachtung.

Ein Kommentar

Nov 18 2009

Kommentarfunktionen hier

von Chajm unter Bloggen

In eigener Sache:

  • Die Kommentarfunktion hier läßt zu, dass man seine Beiträge korrigieren kann. Sieben Minuten Zeit habt Ihr von nun an für Änderungen an den Texten Zeit. Sogar löschen kann man seine eigenen Kommentare, wenn man unzufrieden damit ist.
  • Auf der rechten Seite des Blogs sieht man die aktuellsten Beiträge, darunter die neuesten Kommentare und nun auch die 3 meistkommentierten Beiträge (neu)

Die neueste Übersicht ist ein nettes Spielzeug um zu sehen, was einmal heftigst diskutiert wurde. Interessant ist, dass es nicht die Kommentare sind, von denen ich ursprünglich dachte, sie hätten die meisten Kommentare. In meiner Erinnerung hatte Auf dem Obersalzberg jüdisch werden hunderte von Kommentaren…

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Okt 13 2009

Amos Oz – Bilder aus dem Dorfleben

von Chajm unter Bloggen,Jüdisches

Amos Oz & Chajm Die knappe Beschreibung der Lesung von Amos Oz in der Bochumer Jahrhunderthalle (noch knapper und uninformativer schaffte es nur die Lokalpresse) enthielt einige Elemente nicht. Zum einen meine Verwunderung darüber, dass ich es für selbstverständlich hielt, dass Amos Oz in diesem Jahr den Nobelpreis für Literatur erhält. Sein literarisches Werk ist breit gefächert und sein Vermögen, mit Sprache umzugehen, spiegelt sich sogar in den deutschen und englischen Übersetzungen wieder. Sein politisches Engagement, welches nicht immer und überall in gleichen Maßen geschätzt wird, ist bekannt und wird in Deutschland häufig von den falschen Personen beklatscht, weil sie nur einzelne Ausschnitte betrachten. So lehnt er zwar die Siedlungstätigkeit vehement ab, ist aber ausdrücklich kein Gegner des Zionismus und der zionistischen Idee. So befürwortete er auch Ideen, die nicht bei jedem antizionistischen Applaudierer mit Begeisterung aufgenommen wurde. Die israelische Sperranlagen etwa, die Israel vom Westjordanland abgrenzen – aber nicht ihren Verlauf (siehe auch hier). Er befürwortete auch den letzten Krieg im Libanon, aber nur im Rahmen von Selbstverteidigung (siehe hier).
Mit einem Blick in die deutsche Leserschaft, war ich mir nicht immer sicher (und bin es noch immer nicht), welcher Aspekt seines Wirkens von den deutschen (nichtjüdischen) Lesern besonders geschätzt wird. Ich bin mir nicht einmal ganz sicher, ob die Leserschaft das selber sagen kann. Auch wenn er der meist übersetzte israelische Schriftsteller ist, so stellt sich diese Frage für Deutschland, denke ich, ganz speziell.
Er selber sagte am Sonntag, dass er in Israel nicht einmal eine Geschichte über das Taschengeld eines Mädchens schreiben könne. Sofort würde man darin eine Anspielung an die Wirtschaftskrise erkennen, in der Mutter die Öffentlichkeit sei und in der Tochter die Jugend des Landes. Etwas später fiel mir ein, woher ich das Argument schon kannte:

You’re always expected to have something to say about the political situation.
“Look, if I write a story about a father, a mother, a daughter and an allowance, someone will say the father is the government, the mother is the public, the daughter is the younger generation and the allowance is the economic crisis. What can I do? The new book takes place in Israel more or less, but it’s more about the human situation than the Israeli one. I know that people read the Israeli situation into it, because the Israeli situation is so painful that people read it into everything. I can’t tell people how to read.” von hier – HaAretz

Die FAQ der oberflächlichen Leser an den Autor, hat Oz bereits in seinem vorletzten, kurzen Roman, »Verse auf leben Tod« (hier bei amazon) verarbeitet: » Jeder Schriftsteller kennt und fürchtet die »wichtigsten Fragen« der Leser. Von »Warum schreiben Sie?« über »Sind Ihre Geschichten autobiographisch oder erfunden?« zu »Was wollten Sie mit Ihrem letzten Buch sagen?«.
Wer einen Blick in »Geschichten aus Tel Ilan«, תמונות מחיי הכפר also »Bilder aus dem Dorfleben« wirft, der versteht schnell, worin die Meisterschaft besteht, nämlich im gekonnten Aufspannen eines Mikrokosmos, in dem alle miteinander interagieren und in dem Personen durch scheinbare Nebensächlichkeiten einen Charakter erhalten.
Tel Ilan ist ein fiktiver Ort im Galil, der umgeben ist von Weinbergen und Obsthainen. Der Ort hat Geschichte, geht auf die Gründer des Staates zurück, ist aber heute Rückzugsgebiet für Menschen aus der Stadt und bietet ihnen dementsprechend Galerien, Boutiquen und Restaurants. Der Ort lebt zum größten Teil von den Wochenendtouristen und zwischen ihnen die Bewohner. Sie werden vorgestellt und verheddern sich irgendwann in Geschichten, die ein wenig an Kafka erinnern und zuweilen etwas deprimierend wirken. Den Beginn kann man hier online lesen.
Geschichten aus Tel Ilan bei amazon.de

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Sep 22 2009

Rosch haShanah 5770

von Chajm unter Bloggen,Jüdisches,Siddur



Rosch haShanah 5770, ursprünglich hochgeladen von Chajm

Rosch haSchanah ist vorüber. Wir schauen auf den nächsten Punkt – Jom Kippur. Wie man sehen kann, gab es im Hause des Ba’al ha Blog natürlich gefillte Fisch und jede Menge interessanter Dinge und ein recht aufschlussreiches Schacharit am ersten Tag Rosch haSchanah (nicht im Hause natürlich).
Zugleich möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Mechilah zu erbitten für den Einsatz der falschen Worte oder gar Taten!

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Sep 18 2009

Schanah Tovah 5770

von Chajm unter Bloggen,Jüdisches

Schanah Tovah!
Allen Leserinnen & Lesern und Diskutierenden alles Gute und Schöne für das kommende Jahr 5770. Mögen wir alle eingeschrieben werden in das Buch des Lebens!

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