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  1. Comedian? Humorist? Komiker? Volltrottel?

    Zur Frage wie es sich lebt von solcher Widerwärtigkeit, lebt mit solche monströser Widerwärtigkeit, erhält man bloß ein ahnungsloses Schulterzucken und blödes Grinsen und allzuoft primitivstes Beharren auf phantastischen Humor, nicht weiter erstaunlich, leider.

    Was aber nach wie vor bestürzt ist allzuoft die Reaktion des Publikums – schallendes Gelächter!
    Was ist das? Psychohygiene?

    Hab‘ auch ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=XWzy_Hb0B7Q

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  2. Sie spüren es nicht. Empfinden es nicht. Und wenn man sich nicht betroffen fühlt, dann reagiert man nicht oder eben so wie dieses Publikum bzw WDR. Diesem Publikum gehts um Entlastung, den Verantworlichen beim WDR um Quote, ums Geschäft. Dort läuft dann so etwas unter Tabubruch, Geschmacklosigkeit, allerhöchstens um eine Entgleisung, spektakulär vielleicht und trotzdem nicht weiter von Bedeutung und das ist bitter.

    Warum das so ist, darauf kann uns nur die Tiefenpsychologie eine Antwort geben; Stichwort „Zeittunnel“, „Gefühlserbschaft“, „Transgenerationalität“: https://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/268/310

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  3. Es kommt nur auf das »Wortspiel« an? Genau nicht. Dann wäre alles möglich. Ist es aber nicht. Man macht sich grundsätzlich nicht über Opfer von Gewalttaten lustig.
    Es geht doch nicht darum, den »Holocaust« (die Schoah) positiv zu bewerten (?)

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  4. Lieber Chajm. Danke für diese Diskussion, der Chris Tall auch offen gegenüber steht. Allerdings ist das Zitat vom Kölner Stadtanzeiger aus dem Zusammenhang gerissen worden. Chris hat dieses Wortspiel selbstverständlich nicht im Raume stehen lassen, sondern eingeordnet. Es diente als Einleitung zu Chris´ Thema „darf er das?“, also der Frage nach korrekten oder inkorrekten Gags und Begriffen. Zu keiner Zeit geht es in Chris´ Programmen um Ausgrenzung oder Beleidigungen. Das Publikum hat das an diesem Abend richtig verstanden, ebenso der WDR.

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