Purim – Megillah gefällig?

Zu Chanukkah gab es hier einen Chanukkah-Madrich mit Transliterationen der wichtigsten Gebete und einigen Regeln, die man beachten sollte. Tatsächlich wurden die Dateien auch verwendet und ausgedruckt (leider hat niemand Fotos von den Heftchen in action gesendet).
Nun gibt es auch die Megillah für alle frei verfügbar. Die Gebete sind transliteriert, der Text übersetzt und die Teile der Megille-Lesung, die man laut gemeinsam sagt, sind dementsprechend auch transliteriert:

Die Megillah kann man direkt hier hier herunterladen!

Die pdf-Datei ist frei verfügbar für alle unter der Creative Commons Lizenz .

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

35 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  3. Das hast du schon öfter gefragt. Manche können Hebräisch nicht so schnell lesen, wie der Chasan es vorliest. Du solltest doch wissen, dass man Hebräisch nur fließend lesen kann, wenn man einen bestimmten Text sehr oft liest und das kommt bei der Megillah nur einmal im Jahr vor. Und ja, es gibt sogar Juden, die können kein Hebräisch lesen.

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  5. … Du solltest doch wissen, dass man Hebräisch nur fließend lesen kann, wenn man einen bestimmten Text sehr oft liest …

    @Yael:
    In diesem Punkt irrst Du gewaltig: Ich lese garantiert überhaupt keinen religiösen Text regelmässig durch! Aber selbst wenn ein Text – ob religiös oder noch wichtiger, der Sportteil in der Ha’aretz – nur alle 10 Jahre wiederholt würde, ich könnte ihn jedem geneigten Zuhörer garantiert mit Vollspeed vorlesen und ihn auch in ein gepflegtes Deutsch übersetzen! Und das als nicht-observanter 3-Tage Jude. Vielleicht bin ich am Ende doch gar kein so schlechter Jid? 🙂

    Shalom

    Miles

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  6. @Miles

    weil du Hebräisch gelernt hast!! Es ist aber ein Unterschied, ob man nur Hebräisch lesen gelernt hat oder Hebräisch! Ohne Hebräisch zu können, kann man auch kein nichttransliteriertes Hebräisch lesen, man ratet nur. Deshalb irre ich mich nicht. Texte, die man öfter sagt oder liest, kann ich dir in einem Tempo vorlesen, dass du sicher nicht hinterherkommst. Vieles kann man auch schon auswendig.
    Stell dir mal vor, du könntest kein deutsch lesen, du würdest herumstottern, als wenn du erst in der 1. Klasse bist.
    Oder versuchs mal mit Kyrillisch! Denn wir lesen ja nicht mehr wie wir es in der ersten Klasse gelernt haben, sondern erkennen sofort Silben, ohne sie noch lesen zu müssen, so dass das mit dem Lesen, wie man es lernt, nichts mehr zu tun hat. Ich fürchte, den Unterschied siehst du nicht.

    @pat

    tut mir leid, ich habe leider keine Lautsprecher. Ich hoffe, es kann dir noch jemand helfen.

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  7. @ Liebe Yael:
    Ich mag Dich wirklich sehr gut leiden, deshalb nimm doch bitte nicht alles zu bierernst, wenn ich mich über die mangelhaften Hebräisch Skills einiger unserer ‚Landsleute‘ lustig mache! 🙂 Ideal wäre natürlich, auch Du würdest alles ‚flexibler‘ sehen, was Du so in unseren Büchern liest oder von den Rabbis hörst! Tipp: sei da ein gutes Judenmädchen und übe Dich öfters mal in Opposition und Auflehnung! 🙂

    @SG:
    … Leseprobe des Sportteiles der Haaretz als Jidischkeit-Zertifikat? Auch nicht schlecht. Vielleicht die Alternative beim Giur der Vater-Jiden! …
    Eine ganz, ganz vorzügliche Idee! Ich wäre sofort dafür! 🙂

    Shalom

    Miles

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  8. Sorry, Pat. Wer Neturei Karta und aehnliche Ideologien ernst nimmt, den nehme ich nicht ernst…

    Wie kommst Du darauf, es gehe um Megillas Esther? Er verweist doch ausdruecklich auf einen Band des Talmud, also Masechta Megillah, allerdings ohne genauere Seitenangabe, so dass es schwer werden duerfte, das nachzuvollziehen. Uebrigens ist die Khazaren-Theorie dank Genetik mittlerweile wohl ad-acta gelegt. Die Synchron-Uebersetzung ist schrott. „Sargon87“ (youtube-Einsteller) scheint ein sehr schraeger Charakter zu sein. Du Dir einen Gefallen: Verplempere Deine Zeit nicht mit solchem Schtuss.

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  9. @pat:
    ok, ok, dann tun wir es doch einfach den Leuten in Deutschland gleich und singen mit! Sangen die Deutschen nicht vor gut 20 Jahren: „wir sind das Volk, wir sind das Volk“!? 🙂

    Denn ein Volk sind wir Juden doch schliesslich auch, egal ob geboren als ‚Kuhschweizer‘, ‚Sauschwabe‘ oder ‚Polake‘ (jetzt nicht beleidigt sein! Alle vorstehenden Wörter sind liebevoll und nicht böse gemeint!). ‚Landsleute‘ eben! 🙂

    Übrigens: Ich glaube zwar an die ‚Einheit G-ttes‘, nicht aber daran, dass wir Juden die ‚gleiche Religion‘ (was immer das auch sein mag) haben oder gar teilen. „Die“ Religion gibt’s im Judentum nämlich nicht, sehr wohl aber „das“ facettenreiche Judentum, oder?!

    Shalom

    Miles

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  10. „Tipp: sei da ein gutes Judenmädchen und übe Dich öfters mal in Opposition und Auflehnung! “

    Kicher. Wenn du wüsstest, wie ich manchen Rabbiner deswegen schon fast in die Verzweilfung gestürzt habe. 🙂 Aber pst, sags nicht weiter. 😉

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  11. … Wenn du wüsstest, wie ich manchen Rabbiner deswegen schon fast in die Verzweilfung gestürzt habe …

    @Liebe Yael:
    na, da bin ich jetzt aber echt beruhigt! Congrats and keep it up! 🙂

    Shalom

    Miles

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  12. @Pat

    das die Nachkommen der Chasaren (die damals zum Judentum übergetreten sind) die heutigen Juden sind und Juden keinen Bezug mehr zu Israel bzw. dem Orient hätten. Das wird vor allem in antisemitischen Kreise sehr gern verbreitet, wurde aber wissenschaftlich, unter anderem durch Genetik, widerlegt.

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  13. Unsere Vorfahren sind am Sinai zum Judentum uebergetreten, durch Akzeptanz der Mitzwoth. Genau deshalb ist ja eine „Konversion“ heute, die versucht, ohne diesen ausschlaggebenden Schritt auszukommen, auch so problematisch.

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  14. ja, nicht nachgedacht, jacob hat natürlich nicht konvertiert.:)

    Ja mit akzeptanz der mitzwoth und das wurde von beginn an nicht ernst genommen, mose hatte schon keine kraft es den leuten zu erklären….deshalb hat gott ja auch dieses volk vor 2000 herausgejagt aus Israel in den exil.
    Wie ist es möglich eine genverbindung zu finden zu den menschen die aus egypten durch gottes hilfe an den sinai gelangten?

    @milez, auch deine eltern, deine großvätter und weiß weiß ich viele vorgrossvätter noch, aber es gab auch bei dir konfertierte und übertretende.

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  15. … auch deine eltern, deine großvätter und weiß weiß ich viele vorgrossvätter noch, aber es gab auch bei dir konfertierte und übertretende …

    @pat:
    ja, das waren dann aber die Typen aus meiner Ahnengalerie, die seinerzeit schon am Sinai dabei waren; wie oben so schön von YM beschrieben wurde! 🙂

    Shalom

    Miles

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  16. da sagt dieser unbekannter, von der ideologie wahrscheinlich ein extrem zionist, Gil Atzmon dass:
    Zwei Forschergruppen haben unabhängig voneinander Proben aus dem Erbgut hunderter Juden aus verschiedenen Regionen Europas, Asiens und Afrikas auf Verwandtschaftshinweise untersucht…

    und das soll eure these stützen das sie alle aus dem erbgut der sinai juden sind? 🙂 come on…:)

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  17. … auch alle Gerim und die die noch kommen werden, waren am Sinai dabei …

    @Yael:
    ehrlich, ist das so? Verstehe zwar nicht, wie das gehen soll, aber meinetwegen – wenn’s irgendwo so geschrieben steht, dann „so be it“! 🙂 Apropos Sinai: Oh oh, hatte schon immer den leisen Verdacht, dass der „Sinai“ das Epizentrum der rabbinischen Weltrevolution ist! 🙂

    Shalom

    Miles

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