Halloween in Mainz

Neue Synagoge 1

In der Nacht zum Sonntag also jener Nacht die seit einigen Jahren in Deutschland Halloween ist hat jemand versucht, einen Molotowcocktail auf die (neue) Synagoge in Mainz zu werfen. Wie man lesen konnte, prallte der Brandsatz an einem Baum ab und brannte ab, bevor die Feuerwehr eintreffen konnte. In Rheinland-Pfalz ist das nun der zweite Anschlag auf eine Synagoge. Am 18. Mai 2010 hatte jemand versucht, die Synagoge von Worms anzuzünden (siehe auch hier).
Interessanterweise geht man davon aus, dass hier nicht notwendigerweise Antisemiten am Werk sein müssen:

Die Mainzer Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Grüne) bedauert mögliche Folgen des Vorfalls: „Wenn sich heraus stellt, dass es einen rechtsextremen oder antisemitischen Hintergrund für die Tat gibt, dann müssen wir alle – Gemeinde, Stadtrat, Polizei und Verwaltung – grundsätzlich überdenken, wie sich die Sicherheit und Unversehrtheit der Synagoge herstellen lässt.“ von hier

Alle anderen Reaktionen zeigten das übliche Muster, zeigen aber zumindest die Einsicht, dass hier Antisemiten am Werk gewesen sein :

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach von einer verabscheuungswürdigen Tat und erklärte: Ich setze darauf, dass sie schnell aufgeklärt wird. Antisemitismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. von hier

Man möchte anfügen Ja, wird sicher so schnell aufgeklärt wie der Anschlag von Worms und sicher genauso schnell wieder vergessen.

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden.
Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke.
Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

48 Kommentare

  1. Hm, interessant. Jetzt werden also Brandanschläge auf Synagogen etc. als nicht zwingend antisemitisch angesehen.
    Ich bin gespannt, wann es heißt, das Kinderschänder nicht zwingend Pädophil sein müssen.

    „Antisemitismus darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.

    Westerwelle möchte man fragen, wo er eigentlich lebt? Als hätte der nicht täglich sein Plätzchen in diesem Land. Ich kann diesen politisch korrekten Dünnpfiff nicht mehr hören.

  2. @ Yael: Hm, interessant. Jetzt werden also Brandanschläge auf Synagogen etc. als nicht zwingend antisemitisch angesehen.

    Yael hat völlig recht, das ist schon sehr komisch! Wenn nicht als antisemitisch, als was denn dann?

    Traurig, dass das wieder vorkommt!

    Shalom!

    Miles

  3. Oh Yael,
    deine Bemerkung, dass „Brandanschläge auf Synagogen etc. als nicht zwingend antisemitisch angesehen“ werden müssen, kann schnell getoppt werden.

    Clemens Heni zitiert in einem Kommentar W. Kempf (österr. „Friedens“-Journalist), der zu paläst. Selbstmordattentaten auf Juden meint:
    „Wer also dem Satz ‚Die palästinensischen Selbstmordanschläge sind ein angemessenes Mittel um Israel zu bekämpfen‘ zustimmt, unterstützt damit laut Kempf ’nicht notwendigerweise einen antisemitischen Inhalt‘, ’solange dies nicht verbunden ist mit der Ablehnung von Israels Existenzrecht‘. …

    Oder wenn man israelische Politik mit den Nazis vergleicht, kann das vielleicht antisemitisch gemeint sein.
    Aber es kann ebenso gut ein Tipp für die Juden sein, „bloß nicht ‚ihre hohen moralischen Standards der jüdischen Kultur‘ zu beflecken. Das ist der letzte Schrei: Antisemitismus aus Sorge um Frieden und die jüdische Kultur.“

    http://clemensheni.wordpress.com/2010/10/14/spitzenforschung-am-bodensee/

  4. Tja, hier wird dann in den Medien und durch die Politik mal wieder ganz schnell unter den „Wir sind in diesem Land absolut tolerant“ Teppich gekehrt, weil es ja in einer entnazifizierten demokratischen Republik keinen Antisemitismus geben kann! Kommt einem irgendwie bekannt vor!
    Waren nicht alle DDR -Bürger per se via Staatsangehörigkeit Antifaschisten?

  5. ?“Außenminister Westerwelle spricht von einer „verabscheuungswürdigen Tat““ Der Außenminister? Warum nimmt der Außenminister Stellung?
    Sind die Mainzer Juden plötzlich Ausländer ???
    Wie war das letztens noch mit der jüdisch-christlichen Leitkultur?
    Und jetzt spricht der Außenminister??? Fällt Antisemitismus jetzt in das Ressort des Außenministers, weil Antisemiten ja grundlegend Ausländer und keine Bundesbürger sein müssen?

  6. Und ganz ganz goldig auch die Mainzer Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Grüne) „Wenn sich heraus stellt, dass es einen rechtsextremen oder antisemitischen Hintergrund für die Tat gibt,
    Wenn es weder einen rechtsextemen noch einen antisemitischen Hintergrund geben sollte, was für einen dann? Natürlich war es kein Antisemit, sondern nur ein Mainzer Muttchen, dem der Molli zufällig vor der Shul aus der Handtasche gefallen ist. Eigentlich wollte sie damit ja zum Friedhof, um ihn an Allerheiligen statt eines Grablichtes aufzustellen.
    Rößner Fortsetzung „dann müssen wir alle – Gemeinde, Stadtrat, Polizei und Verwaltung – grundsätzlich überdenken, wie sich die Sicherheit und Unversehrtheit der Synagoge herstellen lässt.“ lässt aber böses böses ahnen! Die grundrechtlich in der BRD verbürgte Ausübung der Religion, Artikel 4 Absatz 2 : Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet, heißt dann de facto, zum Davenen geht es in den Hochsicherheitstrakt oder den Atombunker! Feuerwehrhelm statt Kippa!

  7. „Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet, heißt dann de facto, zum Davenen geht es in den Hochsicherheitstrakt oder den Atombunker! Feuerwehrhelm statt Kippa!“

    ich bin mir sicher: da hätte ich spass dran

  8. Aber jetzt mal ohne Ironie und Zynismus als Ventil:
    es ist schrecklich genug, das ein oder mehrere verblendete Irre durch die Republik delirieren und Synagogen anzünden. Aber, dass sich dann Politiker aus einem reinen Verdrängungskomplex oder aus Pressegeilheit heraus erdreisten, das noch durch ihre Stellungnahmen zu toppen, macht die Anschläge noch bedenklicher, als sie ohnehin schon sind. Können sie nicht einfach eingestehen, dass sie nicht wissen, wer die Anschläge verübt hat, und statt Hohlfloskeln abzusondern, dafür sorgen, das mit einer breiten Öffentlichkeit die Fahndung nach dem Täter forciert wird? Dahinter verbirgt sich eine unmenschliche Unfehlbarkeitsattitüde, die mir mehr als bekannt vor kommt, und damit meine ich nicht Rom, sondern Berlin.

  9. In wenigen Tagen ist der 9. November und es wird wieder heißen Nie wieder dennoch ist die Meldung des Anschlags vollkommen untergegangen und ernsthafte Konsequenzen hat es auch keine. Die Synagogen zu schützen, versteckt vielleicht die Symptome, aber nicht die eigentliche Krankheit.

  10. Chajm hat völlig recht, hier von einer Krankheit zu sprechen!
    Leider G*ttes befällt diese Krankheit aber auch andere „Völker“. In Jerusalem habe ich jüngst einen ziemlich dämlichen Spruch gelesen, in hebräischen Lettern an der Fassade einer Moschee; drangepinselt von einem durchgeknallten Juden! Das macht den Vorfall von Mainz zwar nicht gerade besser, stimmt mich aber doch etwas nachdenklich!

    Shalom!

    Miles

  11. Etwas OT, aber vielleicht wichtig:
    „Ich bin gespannt, wann es heißt, das Kinderschänder nicht zwingend Pädophil sein müssen. “
    Die wenigsten, die Kindern gegenüber sexualisiert gewalttätig sind, dürften „pädophil“ sein. (Es gibt sogar Schätzungen – mehr können es angesichts des großen Dunkelfeldes nicht sein – die davon ausgehen, dass nur 3% der Menschen, die Kindern gegenüber sexuell übergriffig werden oder sie misshandeln, „pädophil“ im engeren Sinne sind.) Meistens ist das Machtgefälle im Spiel – einfach und brutal gesagt: Kinder können sich kaum wehren.
    Aber im Effekt kommt es nicht darauf an, was jemand empfindet oder
    denkt, sondern was jemand *tut*! In meinem Beispiel einem Kind antut. Seine Motive sind zweitrangig.

    Bei Anschlägen auf jüdische Einrichtungen ist es meiner Ansicht nach ebenfalls zweitrangig, aus welchen Motiven jemand solche, potenziell lebensbedrohliche Anschläge verübt. Ob es verhetzte oder fanatische Islamisten, verbohrte Nazis oder für Realitäten und Ethik blind gewordene „Antizionisten“ waren, ist erst mal nicht so wichtig!
    Antisemitisch wären nach meinen Begriffen übrigens alle drei Tätergruppe – aber „nur“ die Nazis würden das Bild erfüllen, dass in deutschen Medien gern von Antisemiten gemalt wird: Antisemiten, das wären doch verbohrte Außenseiter und NS-Nostalgiker, auf keinen Fall würde „in der Mitte der Gesellschaft“ judenfeindlich gedacht werden. Wenn es so wäre, wäre Antisemitismus in Deutschland kein so drängendes Problem. Judenfeindliche Vorurteile – und mit Vorurteilen fängt der Antisemtismus an! – gibt es bei über einem Drittel der Deutschen – auch „in der Mitte der Gesellschaft“.

  12. Sehr geehrter Herr Miles! Ich kann nicht glauben was Sie hier für ein Statement abgeben und die anderen Kommentare von Ihnen, die ich las finde ich auch nicht gut. Als gläubiger Jude sollten Sie einfach mehr Anstand haben und Ihr Volk nicht dauernd kritisieren!!

  13. @ Ronaldinho: da hast Du etwas grundsätzlich falsch verstanden. Ich weiß nicht wie es in Brasilien ist, hier in der BRD gilt man ja als Nestbeschmutzer, wenn man das „Volk“, was immer damit gemeint sein soll, kritisiert.
    Beim jüdischen Volk sieht das ganz anders aus, hier gehört es als grundlegender bindender Bestandteil dazu, sich und alles zu hinterfragen, sogar Hashem wird vor ein Bet Din zitiert! Warum auch nicht?
    Kritik ist die Basis des Konsens! Man muß nur bereit sein, sich mit ihr auseinanderzusetzen!
    Als Jude, egal ob gläubig oder nicht, steht Miles mit seinen Kommentaren also in bester talmudischer Tradition.

  14. @Ronaldinho:
    Ach, Du hast tatsächlich meine Beiträge gelesen? Toll! 🙂 Dann solltest Du aber folgendes bemerkt haben: Du kannst von mir gerne einiges erwarten, aber ‚Anstand‘ und dazu noch ein ‚gläubiger Jude‘ zu sein, das ist einfach ‚too much‘! Zugegebenermassen war ich in meinen verschiedenen Lebensphasen zwischen Orthodoxie und Agnostizismus hin und hergerissen. Je nach Lebenslage habe ich dann u.a. einen leckeren, krustigen Schweinebraten mit Rahmsosse bei christlichen Freunden sehr zu schätzen gelernt (Hashem, vergib mir!); allerdings und andererseits: regelmässig fand ich mich auch mit Teffilin und Tallit ausgestattet vor der Westmauer stehend wieder (hoffentlich hat’s „ER“ auch gesehen!). Ja, das alles und noch viel mehr war für mich irgendwie immer mein ganz persönliches, spirituelles Judentum; eine Mischung aus Paranoia, Ironie, Besserwisserei, Rebellion, Schmierseife und Sauerkraut (wie das ganze Leben, eben!). ‚Guter Anstand‘ und ‚richtige Gläubigkeit‘ – wie von Dir wohl erwartet – gehörten allerdings nie dazu (Gibt’s eigentlich Anstands-Mizwots???) —- leider! Insofern verspreche ich Dir: ich werde mir auch in Zukunft das Privileg rausnehmen, mich über Juden lustig zu machen, mich über mein eigenes, ausgewähltes „Volk“ zu wundern und den Staat Israel zu kritisieren! Im übrigen und nebenbei: kein Jude auf der ganzen Welt hat die Wahrheit gepachtet, auch die Beitragsschreiber hier nicht! Und auch Du und ich nicht, sei Dir da ganz, ganz sicher! 🙂

    Shalom!

    Miles

  15. Herr Miles. Ein richtiger Jude hat Respekt, betet und hält sich an religiöse Weisungen. Sie tun das nicht und sind deshalb eine Schande für das Judentum! Eher bin ich Moses als Sie Jude!

  16. Ich freue mich immer wenn Nichtjuden beurteilen was richtig ordentliche Juden sind. Oder alternativ über die Ausübung von Geboten belehren…. Nicht schlecht Herr Ronaldinho…. Sie entscheiden auch noch wer mitmachen darf, im weltgrößten Diskutierclub….

  17. @Ronaldinho: wow, der grosse Bann! In meiner Synagoge gehen jetzt die Lichter aus und der Shofar-Lärm dröhnt in meinen Ohren! 🙂 Der letzte Jude, dem das passiert ist, war, wenn ich recht orientiert bin, Baruch Spinoza und das ist fast 400 Jahre her! Ron, ich bin sicher, Du bist ein ultraorthodoxer Rabbiner, stimmts!? 🙂

    Shalom!

    Miles

  18. @SG
    aber Hallo!!! 🙂 Zu diesem besonderen Anlass ziehe ich mir heute sogar einen Canali Anzug an und werde mir nachher im ‚Kaufleuten‘ (das ist hier in Zürich ein Superladen, für alle die, die es nicht wissen!) eine Pulle ‚Blue Label‘ genehmigen! 🙂

    Shalom!

    Miles

  19. Da sieht man mal wieder wozu die Halacha gut ist. 😉 Ansonsten würde jeder sich dazu berufenen fühlen, zu entscheiden wer Jude ist oder nicht. Auch Göring ist damit gescheitert. 😀

    PS: Ich denke, ein ultraorthodoxer Rabbi würde sich an Laschon Hara halten!

  20. @Rondaldinho Es gibt zwei Möglichkeiten:
    1) Sie sind Jude und kritisieren einen anderen Juden für dessen mangelnde Observanz. Ist etwas unschön, passiert hier und da aber mal. Absolutes no go ist jedoch, wenn man die entsprechenden Einträge am Schabbes macht.
    2) Sie sind kein Jude: Dann haben Sie sich ohnehin nicht in die Observanz einzelner Juden zu kümmern.

  21. Herr Chajm: Ich bin Jude und kritisiere andere nicht für schlechte Observanz! Ich kenne nämlich genug Leute die auch jüdisch sind und nicht observant leben, trotzdem sind sie gute Juden. Krank machen mich nur solche Heuchler wie Miles und Shabbes Goi. Die kübeln mit ihren krummen Ansichten doch nur Jauche über alle denen das Judentum noch etwas bedeutet. Für mich sind sie Schädlinge des Judentumes. Ein Bann wäre für diese abgefallenen Juden genau das richtige. Sollen sich diese Verräter doch taufen lassen und andere Juden in Ruhe lassen.

  22. Herr Chajm: Ich bin Jude und kritisiere andere nicht für schlechte Observanz! Ich kenne nämlich genug Leute die auch jüdisch sind und nicht observant leben, trotzdem sind sie gute Juden. Krank machen mich nur solche Heuchler wie Miles und seinen Freund den Shabbes Goi. Die kübeln mit ihren krummen Ansichten doch nur Jauche über alle denen das Judentum noch etwas bedeutet. Für mich sind sie Schädlinge des Judentumes. Ein Bann wäre für diese abgefallenen Juden genau das richtige. Sollen sich diese Verräter doch taufen lassen und andere Juden in Ruhe lassen.

  23. @Ronaldinho: „Krank machen mich nur solche Heuchler wie Miles und Shabbes Goi.“ Nomen est omen, wer lesen kann, der lese!
    Und : „Für mich sind sie Schädlinge des Judentumes.“ Klingt irgendwie fast wie Volksschädlinge.

  24. @Ronaldinho:
    Dein Standpunkt in allen Ehren! Bitte nehme nur der guten Ordnung wegen eines zur Kenntnis: ich hatte nie und ich werde nie einen Juden als „Heuchler“ oder „Schädling“ titulieren! Das wäre nämlich unjüdisch! 🙂

    Shalom

    Miles

  25. @Chajm: völlig richtig! „Judsein schützt vor Torheit nicht!“, um meinen Rabbi mal zu zitieren! 🙂 Aber kein Problem, wie wir alle ist auch Ronaldinho nur ein armer Sünder! 🙂

    Shalom!

    Miles

  26. Jetzt haben sich alle gegen mich verschworen! Sara, Yael, warum machen Sie das mit mir? Ich habe doch über die anderen die Wahrheit gesagt und es nur gut gemeint!

  27. Herr Shabbes Goi, ich weiss schon dass Sie einen nur verhöhnen können. Ein gutes Argument habe ich von Ihnen bisher nicht lesen können. das ist schon etwas peinlich!

  28. Ronaldinho, ich habe das nötige Selbstbewußstsein, mir Peinlichkeiten leisten zu können, ich habe es aber nicht nötig jemanden zu verhöhnen, manche Postings sprechen so sehr für sich, da erübrigt sich jeder Hohn.
    Mit „Tja, die Wahrheit, die Wahrheit, nichts als die Wahrheit!“ wollte ich nur daraufhin weisen, dass es die „Wahrheit“ an sich und als solches nicht gibt, weil Wahrheit eine höchst relative und subjektive Angelegenheit ist.

  29. Ich verweise an dieser Stelle, für den Verwender des zweifelhaften Vokabulars, einmal auf die Kommentarpolitik hier:

    Kommentare werden nachträglich gelöscht, wenn sie [] beleidigend oder ausfallend im Tonfall [sind], ständig am Gesprächsgegenstand vorbei (off topic) []

    http://www.sprachkasse.de/blog/kommentare/
    Ich kann keinen anderen Sinn als herumtrollen erkennen. Hier verabschieden wir uns also voneinander.

  30. Ronaldinho

    lesen werden Sie vielleicht noch. Kritik kann man äußern, dagegen hat sicher keiner etwas. Aber diese muss konkret sein und nicht durch Allgemeinplätzen, mit denen keiner etwas anfangen kann. Beleidigungen wie Heuchler und Schädling sind nicht hilfreich und haben mit Kritik nicht das geringste zu tun. Sie fallen auf den zurück, der sie benutzt und Menschen damit verletzt.

  31. Ich fühle mich geradezu dadurch provoziert, dass viel Aufwand für einen Synagogenneubau betrieben wird, aber man es für nicht notwendig hält, seinen Webauftritt man von jemandem Lesen zu lassen, „der sich damit auskennt“. Und dieser Unsinn wird entsprechend von Zeitungen kopiert. Habe entsprechenden Eintrag im Gästebuch hinterlassen.

    Wieviele jüdische Gemeinden haben denn noch den „2. Weihnachtsfeiertag“ (!) in ihrem „Kalender der jüdischen Feiertage“?

  32. Pingback: Chajms Sicht » Ein neuer Feiertag im Portfolio

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