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	<title>Kommentare zu: Das Internet ist verboten &#8211; vielleicht</title>
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	<description>Chajms Sicht über talmud.de hinaus</description>
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		<title>Von: Miriam Woelke</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/03/11/das-internet-ist-verboten-vielleicht/comment-page-1/#comment-93401</link>
		<dc:creator>Miriam Woelke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:54:07 +0000</pubDate>
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		<description>B&quot;H

Jene relig. Institutionen (incl. Yeshivot), die heute in Israel mit dem Internet arbeiten, richteten Firewalls ein. Ein Freund von mir geht auf eine haredische Yeshiva in Beit Shemesh und kann nur bedingt diverse Internet Sites anklicken. Facebook, zum Beispiel, geht gar nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>B&#8221;H</p>
<p>Jene relig. Institutionen (incl. Yeshivot), die heute in Israel mit dem Internet arbeiten, richteten Firewalls ein. Ein Freund von mir geht auf eine haredische Yeshiva in Beit Shemesh und kann nur bedingt diverse Internet Sites anklicken. Facebook, zum Beispiel, geht gar nicht.</p>
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		<title>Von: Yankel Moishe</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/03/11/das-internet-ist-verboten-vielleicht/comment-page-1/#comment-93395</link>
		<dc:creator>Yankel Moishe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:21:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe ja, dass angesichts der Unf&#228;higkeit einiger, zivilisiert und verantwortungsvoll mit neuen Medien umzugehen, die F&#252;hrer der charedischen Welt diese Medien als ernsthafte spirituelle Bedrohung empfinden. Ich frage mich allerdings, ob Medienerziehung nicht m&#246;glicherweise ein wirkungsvolleres Mittel ist, als Verbote.

Ein Verbot gek&#228;mpft ja bloss Symptome. Wenn davon ausgegangen wird, dass Systeme, die alle angesurften Seiten mitloggen, und diese Logs in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden an eine konfigurierte Email-Adresse zur Durchsicht senden, eine wirkungsvolle Abschreckung sind und helfen, der Versuchung, die dunkleren Ecken des Internets aufzusuchen zu widerstehen, dann frage ich mich, ob das nicht ein starkes Indiz f&#252;r fehlende יראת שמים ist, denn Der, auf Den es ankommt, sieht sowieso, was der betreffende treibt. Und ich f&#228;nde es doch erschreckend, wenn dieser Mangel gr&#246;&#223;ere Verbreitung h&#228;tte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe ja, dass angesichts der Unf&#228;higkeit einiger, zivilisiert und verantwortungsvoll mit neuen Medien umzugehen, die F&#252;hrer der charedischen Welt diese Medien als ernsthafte spirituelle Bedrohung empfinden. Ich frage mich allerdings, ob Medienerziehung nicht m&#246;glicherweise ein wirkungsvolleres Mittel ist, als Verbote.</p>
<p>Ein Verbot gek&#228;mpft ja bloss Symptome. Wenn davon ausgegangen wird, dass Systeme, die alle angesurften Seiten mitloggen, und diese Logs in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden an eine konfigurierte Email-Adresse zur Durchsicht senden, eine wirkungsvolle Abschreckung sind und helfen, der Versuchung, die dunkleren Ecken des Internets aufzusuchen zu widerstehen, dann frage ich mich, ob das nicht ein starkes Indiz f&#252;r fehlende יראת שמים ist, denn Der, auf Den es ankommt, sieht sowieso, was der betreffende treibt. Und ich f&#228;nde es doch erschreckend, wenn dieser Mangel gr&#246;&#223;ere Verbreitung h&#228;tte&#8230;</p>
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		<title>Von: Miriam Woelke</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2010/03/11/das-internet-ist-verboten-vielleicht/comment-page-1/#comment-93276</link>
		<dc:creator>Miriam Woelke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 23:00:42 +0000</pubDate>
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		<description>B&quot;H

Dass nicht alle gegen das Internet sind sieht man daran, dass mich die Verantwortlichen einer Chesed Organisation aus Mea Shearim (Chassidut Toldot Avraham Yitzchak &amp; Breslov) beauftragten, eine FACEBOOK Site fuer sie zusammenzustellen. 

Trotzdem kommt man um das Differenzieren nicht herum. Unter anderem hat auf dem obigen Pashkevil der Belzer Rebbe unterschrieben, doch die Belzer nutzen, wenn auch eingeschraenkt, das Internet. Viele schon allein aus beruflichen Gruenden. Der Gerrer Rebbe hingegen hat das Internet vor Jahren verbannt. 

Viele Litvaks dagegen nutzen das Internet ausgiebig, wobei extreme Gruppen Mea Shearims das Internet eingeschraenkt nutzen. Fuer die Sites &quot;Yeshiva World, Vos iz Neias, Chadrei HaCharedim oder Ladaat&quot;. Wobei Ladaat den &quot;anstaendigsten&quot; Ruf pflegt. Die Site &quot;Haredim&quot; machte vor einigen Monaten dicht; dies geschah allerdings aus finanziellen Gruenden.

Insgesamt nutzen Haredim das Net, wobei zwischen Israelis und in der Diaspora lebenden Haredim unterschieden werden muss. Maenner sich weniger als Frauen und, wenn man einmal vom eventuellen Missbrauch absieht, oftmals um Werbung zu betreiben oder weil es der Beruf verlangt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>B&#8221;H</p>
<p>Dass nicht alle gegen das Internet sind sieht man daran, dass mich die Verantwortlichen einer Chesed Organisation aus Mea Shearim (Chassidut Toldot Avraham Yitzchak &amp; Breslov) beauftragten, eine FACEBOOK Site fuer sie zusammenzustellen. </p>
<p>Trotzdem kommt man um das Differenzieren nicht herum. Unter anderem hat auf dem obigen Pashkevil der Belzer Rebbe unterschrieben, doch die Belzer nutzen, wenn auch eingeschraenkt, das Internet. Viele schon allein aus beruflichen Gruenden. Der Gerrer Rebbe hingegen hat das Internet vor Jahren verbannt. </p>
<p>Viele Litvaks dagegen nutzen das Internet ausgiebig, wobei extreme Gruppen Mea Shearims das Internet eingeschraenkt nutzen. Fuer die Sites &#8220;Yeshiva World, Vos iz Neias, Chadrei HaCharedim oder Ladaat&#8221;. Wobei Ladaat den &#8220;anstaendigsten&#8221; Ruf pflegt. Die Site &#8220;Haredim&#8221; machte vor einigen Monaten dicht; dies geschah allerdings aus finanziellen Gruenden.</p>
<p>Insgesamt nutzen Haredim das Net, wobei zwischen Israelis und in der Diaspora lebenden Haredim unterschieden werden muss. Maenner sich weniger als Frauen und, wenn man einmal vom eventuellen Missbrauch absieht, oftmals um Werbung zu betreiben oder weil es der Beruf verlangt.</p>
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