Dez 24 2009

Einkaufen ohne Ende

von Chajm 13:21 unter Jüdisches

In der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen gebe ich einen kleinen Hinweis zum jüdischen Einkaufen, während um uns herum ständig dazu aufgefordert wird, dies oder das zu kaufen um endlich einmal glücklich sein zu können. Nein, Juden sind keine Asketen und sollen auch keine sein! Auf die Ausgewogenheit kommt es an. Den Artikel kann man hier online lesen.

6 Kommentare

6 Kommentare to “Einkaufen ohne Ende”

  1. Klausam 24. Dezember 2009 um 14:15 1

    Zedakka gibt es auch im Christentum, ist kein besonderes Privileg von Juden. Der Artikel in der Jüdischen Allgemeinen könnte auch von Christen stammen, wenn man die Adjektive jüdisch und christlich vertauscht, was aber keine Abwertung bedeuten soll, sondern eine Feststellung ist. Grundsätzlich ist Spenden positiv zu sehen.

  2. Chajmam 24. Dezember 2009 um 23:24 2

    Es geht aber nicht ums spenden, sondern um Tzedakah und das ist etwas anderes.

  3. Shabbes-goiam 24. Dezember 2009 um 23:44 3

    Sholem Klaus! Gitt Jonteff!
    Es gibt in Punkto Zedaka aber einen wesentlichen Unterschied. Bei der christlichen Barmherzigkeit spielt ganz stark der missionarischer Effekt eine Rolle, die dem Judentum komplett abgeht.

  4. Cem Basmanam 25. Dezember 2009 um 15:46 4

    Interessanterweise gibt es die Pflicht zur Wohltätigkeit auch im Islam. Sie heisst dort “Zakat” oder auch “Sadakah”. Ein Wort, dass wie unschwer zu erkennen auf in seiner Bedeutung, dem hebräischen “Zedaka” entlehnt ist. Siehe dort: http://de.wikipedia.org/wiki/Zakat .

  5. Shabbes-goiam 26. Dezember 2009 um 13:40 5

    @Chajm:”Sie sind Zuschauer bei den großen Verkaufsaktionen und somit ausgeschlossen aus einer Gesellschaft, die Konsum benötigt, um sich selber zu bestätigen.” Beim Konsum geht es ja leider nicht nur um suggerierte Bestätigung, sondern auch durch den unnötig überhöhten Umlauf von Produkten, die man eigentlich nicht braucht, die an der Macht zu erhalten, die an diesem meschuggenen Kreislauf jede Menge verdienen.
    Aber der Ansatz Identität statt sinnloser Konsum als Identitätsersatz hat schon viel für sich..

  6. Shabbes-goiam 26. Dezember 2009 um 13:42 6

    @Chajm:”drei Dinge erheitern den Sinn eines Menschen: eine schöne Wohnung, eine schöne Frau und schöne Geräte«”
    Wenn es um Menschen geht, und nicht nur um Männer, müßte da dann doch wohl stehen: eine schöne Wohnung, eine schöne Frau, einen schönen Mann und schöne Geräte.

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