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	<title>Kommentare zu: Olesya &#8211; die Frage nach der Identit&#228;t</title>
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	<description>Chajms Sicht über talmud.de hinaus</description>
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		<title>Von: Shabbes-Goi</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-67361</link>
		<dc:creator>Shabbes-Goi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 20:30:47 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;brigens, schlicht und einfach ein super Video, sehr sch&#246;n gemacht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;brigens, schlicht und einfach ein super Video, sehr sch&#246;n gemacht!</p>
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		<title>Von: Yael</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-65786</link>
		<dc:creator>Yael</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:58:52 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Eine Religion kann sowieso nicht genetisch vererbt werden, sie wird w&#228;hrend der kindlichen Sozialisation erworben.&quot;

Es wird auch keine Religion &quot;vererbt&quot;, sondern der Status zum j&#252;dischen Volk zu geh&#246;ren, dessen Religion das Judentum ist. 
Daher ist Ihre Argumentation wirklich nur aus einer christlichen Sicht beschrieben.
Mit Genen wiederum hat das nun gar nichts zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eine Religion kann sowieso nicht genetisch vererbt werden, sie wird w&#228;hrend der kindlichen Sozialisation erworben.&#8221;</p>
<p>Es wird auch keine Religion &#8220;vererbt&#8221;, sondern der Status zum j&#252;dischen Volk zu geh&#246;ren, dessen Religion das Judentum ist.<br />
Daher ist Ihre Argumentation wirklich nur aus einer christlichen Sicht beschrieben.<br />
Mit Genen wiederum hat das nun gar nichts zu tun.</p>
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		<title>Von: Yael</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-65785</link>
		<dc:creator>Yael</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:38:39 +0000</pubDate>
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		<description>Man bleibt sicher halachisch j&#252;disch, aber wenn es Generationen zur&#252;ckliegt, wird in der Regel trotzdem ein Giur gemacht.
Warum das immer wieder mit dem Begriff Rasse vermischt wird, ist unverst&#228;ndlich, denn man kann Jude/J&#252;din werden (nicht wenige gr&#246;&#223;e j&#252;dische Pers&#246;nlichkeiten stammen von Gerim ab) und allein deswegen ist diese &quot;Argumentation&quot; (die man immer nur in Dtl. !! erlebt) ad absurdum gef&#252;hrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man bleibt sicher halachisch j&#252;disch, aber wenn es Generationen zur&#252;ckliegt, wird in der Regel trotzdem ein Giur gemacht.<br />
Warum das immer wieder mit dem Begriff Rasse vermischt wird, ist unverst&#228;ndlich, denn man kann Jude/J&#252;din werden (nicht wenige gr&#246;&#223;e j&#252;dische Pers&#246;nlichkeiten stammen von Gerim ab) und allein deswegen ist diese &#8220;Argumentation&#8221; (die man immer nur in Dtl. !! erlebt) ad absurdum gef&#252;hrt.</p>
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		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-65783</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 14:59:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ja Schabbes-Goi, die Halacha hat es in sich. Man muss sie wohl so nehmen, wie sie ist. Mir liegt noch ein neckischer Vergleich auf der Zunge, aber ich halte mich zur&#252;ck. 

Einen sch&#246;nen Tag noch

Klaus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja Schabbes-Goi, die Halacha hat es in sich. Man muss sie wohl so nehmen, wie sie ist. Mir liegt noch ein neckischer Vergleich auf der Zunge, aber ich halte mich zur&#252;ck. </p>
<p>Einen sch&#246;nen Tag noch</p>
<p>Klaus</p>
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		<title>Von: Shabbes-Goi</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-65775</link>
		<dc:creator>Shabbes-Goi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 10:00:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1832#comment-65775</guid>
		<description>@Klaus: Mejwen, a nechtiger Tog. Erstens waren die Germanen damals meines Wissens am Sinai nicht dabei und haben auch keine Brit mit Haschem gemacht. Zweitens, ja, Du hast recht, es gibt die M&#246;glichkeit, ohne j&#252;dische Mutter J&#252;din bzw. Jude zu werden, das w&#228;re dann der Giur.
F&#252;r Gerot, eine zum Judentum konvertierte Frauen, gilt dann das gleiche wie oben, wenn ihre Tochter zum Katholizismus konvertiert, etc. Das Ganze hat also weder was mit Genen, noch mit Rasse zu tun, sondern ist schlicht und einfach eine halachische Regel. Punktum. Es gibt zwar im Internet wie warme Semmeln angebotene Gentests, mit denen Du feststellen kannst, ob Du genetisch zu den Cohanim geh&#246;rst, aber das ist Schmonzes und Geldschneiderei. Das Ganze ist auch keine wissenschaftliche Frage, sondern schlicht und einfach eine Definitionsfrage, auch wenn das Judentum per Eigendefinition keine Religion ist. Jedenfalls nicht ausschlie&#223;lich eine Religion, sondern eine Identit&#228;t, die sich auch ohne Aus&#252;bung der Halacha und jenseits der Observanz matrilinear fortsetzt und dabei nach au&#223;en hin durch den Giur offen ist. Sogar die Mutter von David war eine Konvertitin zum Judentum und trotzdem wir der Moshiach aus dem Stamme Davids sein. Wenn das kein Zeichen von Toleranz ist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus: Mejwen, a nechtiger Tog. Erstens waren die Germanen damals meines Wissens am Sinai nicht dabei und haben auch keine Brit mit Haschem gemacht. Zweitens, ja, Du hast recht, es gibt die M&#246;glichkeit, ohne j&#252;dische Mutter J&#252;din bzw. Jude zu werden, das w&#228;re dann der Giur.<br />
F&#252;r Gerot, eine zum Judentum konvertierte Frauen, gilt dann das gleiche wie oben, wenn ihre Tochter zum Katholizismus konvertiert, etc. Das Ganze hat also weder was mit Genen, noch mit Rasse zu tun, sondern ist schlicht und einfach eine halachische Regel. Punktum. Es gibt zwar im Internet wie warme Semmeln angebotene Gentests, mit denen Du feststellen kannst, ob Du genetisch zu den Cohanim geh&#246;rst, aber das ist Schmonzes und Geldschneiderei. Das Ganze ist auch keine wissenschaftliche Frage, sondern schlicht und einfach eine Definitionsfrage, auch wenn das Judentum per Eigendefinition keine Religion ist. Jedenfalls nicht ausschlie&#223;lich eine Religion, sondern eine Identit&#228;t, die sich auch ohne Aus&#252;bung der Halacha und jenseits der Observanz matrilinear fortsetzt und dabei nach au&#223;en hin durch den Giur offen ist. Sogar die Mutter von David war eine Konvertitin zum Judentum und trotzdem wir der Moshiach aus dem Stamme Davids sein. Wenn das kein Zeichen von Toleranz ist!</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-65770</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 07:13:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1832#comment-65770</guid>
		<description>@Chaim Die Halacha ist ein j&#252;disches Religionssystem, das historisch gewachsen ist. Sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen gleichzusetzen w&#228;re falsch, denn hier werden ja normative Aussagen behandelt. Wenn eine bestimmte These aufgestellt wird, und diese als wahr angesehen wird, dann unterliegt sie den gleichen Pr&#252;fkriterien auf Wahrheit wie andere auch. Die halachische These des Judeseins aus einer auf ein bestimmtes Geschlecht eingeschr&#228;nkten Abstammung ist Unsinn, da sich Gene von beiden Elternteilen mischen. Eine Religion kann sowieso nicht genetisch vererbt werden, sie wird w&#228;hrend der kindlichen Sozialisation erworben.

Wenn man allerdings davon ausginge, dass das Judesein sich &#252;ber die biologische Abstammung evident von anderen Menschsein unterscheidet, landet man schnell im Fahrwasser der Feinde der Juden, die ihre &quot;germanische&quot; Abstammung hervorheben.

@Shabbes-Goi Eine interessante Deduktion. Nimmt man in diesem Gedankengeb&#228;ude die gegenteilige matrilineare Position ein, n&#228;mlich dass eine &quot;germanische&quot; Mutter nur &quot;germanische&quot; Kinder gebiert und deren weibliche Nachfahren nicht aus dieser Abstammungslinie herausfallen, dann ergibt sich ein Erkl&#228;rungsproblem bei den Nachkommen von Konvertitinnen zum Judentum. Dann m&#252;ssten ihre weiblichen Nachkommen wegen der matrilinearen Abstammung doch ihr &quot;Germanentum&quot; behalten? 

Die j&#252;dische Halacha f&#252;hrt in jedem Fall in eine Sackgasse. Die Gene werden nunmal gemischt. Ihnen ist es egal, ob der Tr&#228;ger der Erbinformationen ein &quot;Blonder&quot; oder ein Orientale war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Chaim Die Halacha ist ein j&#252;disches Religionssystem, das historisch gewachsen ist. Sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen gleichzusetzen w&#228;re falsch, denn hier werden ja normative Aussagen behandelt. Wenn eine bestimmte These aufgestellt wird, und diese als wahr angesehen wird, dann unterliegt sie den gleichen Pr&#252;fkriterien auf Wahrheit wie andere auch. Die halachische These des Judeseins aus einer auf ein bestimmtes Geschlecht eingeschr&#228;nkten Abstammung ist Unsinn, da sich Gene von beiden Elternteilen mischen. Eine Religion kann sowieso nicht genetisch vererbt werden, sie wird w&#228;hrend der kindlichen Sozialisation erworben.</p>
<p>Wenn man allerdings davon ausginge, dass das Judesein sich &#252;ber die biologische Abstammung evident von anderen Menschsein unterscheidet, landet man schnell im Fahrwasser der Feinde der Juden, die ihre &#8220;germanische&#8221; Abstammung hervorheben.</p>
<p>@Shabbes-Goi Eine interessante Deduktion. Nimmt man in diesem Gedankengeb&#228;ude die gegenteilige matrilineare Position ein, n&#228;mlich dass eine &#8220;germanische&#8221; Mutter nur &#8220;germanische&#8221; Kinder gebiert und deren weibliche Nachfahren nicht aus dieser Abstammungslinie herausfallen, dann ergibt sich ein Erkl&#228;rungsproblem bei den Nachkommen von Konvertitinnen zum Judentum. Dann m&#252;ssten ihre weiblichen Nachkommen wegen der matrilinearen Abstammung doch ihr &#8220;Germanentum&#8221; behalten? </p>
<p>Die j&#252;dische Halacha f&#252;hrt in jedem Fall in eine Sackgasse. Die Gene werden nunmal gemischt. Ihnen ist es egal, ob der Tr&#228;ger der Erbinformationen ein &#8220;Blonder&#8221; oder ein Orientale war.</p>
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	<item>
		<title>Von: Shabbes-Goi</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-65760</link>
		<dc:creator>Shabbes-Goi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 22:01:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Klaus: Es kommt sogar noch besser:
wenn eine J&#252;din z.B. zum Katholizismus konvertiert, bekommt eine Tochter, die z.B zum Hinduismus konvertiert, die wiederum eine Tochter bekommt, die z.B. zum Islam konvertiert, und diese Tochter bekommt einen Sohn, dann ist der ?
Genau, Jude! Egal wohin er konvertiert, sogar wenn er Atheist sein sollte. Halachisch ist er Jude.
Das hat aber in keiner Weise auch nur das geringste mit &quot;Rassenlehre&quot; zu tun, sondern schlicht und einfach mit Matrilinearit&#228;t!
http://de.wikipedia.org/wiki/Matrilinearit&#228;t
Gute Woche noch,
Dein
Shabbes-Goi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus: Es kommt sogar noch besser:<br />
wenn eine J&#252;din z.B. zum Katholizismus konvertiert, bekommt eine Tochter, die z.B zum Hinduismus konvertiert, die wiederum eine Tochter bekommt, die z.B. zum Islam konvertiert, und diese Tochter bekommt einen Sohn, dann ist der ?<br />
Genau, Jude! Egal wohin er konvertiert, sogar wenn er Atheist sein sollte. Halachisch ist er Jude.<br />
Das hat aber in keiner Weise auch nur das geringste mit &#8220;Rassenlehre&#8221; zu tun, sondern schlicht und einfach mit Matrilinearit&#228;t!<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrilinearit&#228;t" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Matrilinearit&#228;t</a><br />
Gute Woche noch,<br />
Dein<br />
Shabbes-Goi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chajm</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-65751</link>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 21:00:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Klaus Aus einer christlichen Sicht argumentiert, mag das richtig sein. Hier trifft das aber nicht zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus Aus einer christlichen Sicht argumentiert, mag das richtig sein. Hier trifft das aber nicht zu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/18/olesya-die-frage-nach-der-identitaet/comment-page-1/#comment-65691</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:31:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1832#comment-65691</guid>
		<description>Die Frage nach einer j&#252;dischen Identit&#228;t kann nicht aufgrund der halachischen Aussage einer matrilineare Abstammung bestimmt werden, da die Abstammung als solche noch keine Identit&#228;t vorgibt, ansonsten beg&#228;be man sich auf das Glatteis einer Rassenlehre. Die Identit&#228;t wird erst in der Interaktion mit der Gesellschaft, zun&#228;chst durch die Eltern, dann durch das engere soziale Umfeld, gebildet. 

Wenn man eine atheistische Mutter annimmt, die ihren Kindern keinerlei religi&#246;se Unterweisung gibt, so werden diese Kinder voraussichtlich nicht in der Weise agieren, wie es durch eine Religion normativ vorgeben wird. Das bedeutet f&#252;r eine atheistische Mutter mit j&#252;dischen Vorfahren, dass die Kinder zwar irgendeine Identit&#228;t erwerben, aber ob diese als &quot;j&#252;disch&quot; im Sinne der j&#252;disch-religi&#246;sen Tradition bezeichnet werden kann ist zu verneinen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage nach einer j&#252;dischen Identit&#228;t kann nicht aufgrund der halachischen Aussage einer matrilineare Abstammung bestimmt werden, da die Abstammung als solche noch keine Identit&#228;t vorgibt, ansonsten beg&#228;be man sich auf das Glatteis einer Rassenlehre. Die Identit&#228;t wird erst in der Interaktion mit der Gesellschaft, zun&#228;chst durch die Eltern, dann durch das engere soziale Umfeld, gebildet. </p>
<p>Wenn man eine atheistische Mutter annimmt, die ihren Kindern keinerlei religi&#246;se Unterweisung gibt, so werden diese Kinder voraussichtlich nicht in der Weise agieren, wie es durch eine Religion normativ vorgeben wird. Das bedeutet f&#252;r eine atheistische Mutter mit j&#252;dischen Vorfahren, dass die Kinder zwar irgendeine Identit&#228;t erwerben, aber ob diese als &#8220;j&#252;disch&#8221; im Sinne der j&#252;disch-religi&#246;sen Tradition bezeichnet werden kann ist zu verneinen.</p>
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