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	<title>Kommentare zu: Offener Protest angek&#252;ndigt</title>
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	<description>Chajms Sicht über talmud.de hinaus</description>
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		<title>Von: Lena</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-2/#comment-68743</link>
		<dc:creator>Lena</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:18:14 +0000</pubDate>
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		<description>Chag Chanukka Sameach!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chag Chanukka Sameach!</p>
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		<title>Von: Lena</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-2/#comment-68262</link>
		<dc:creator>Lena</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 09:17:01 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo und shalom.
Aus dem Text hier:
&quot;Antworten vom Verein KINOR zur Befragung der «J&#252;dischen Zeitung» zur &quot;Zukunft des Modells J&#252;discher Kulturverein“. Anlass: In Berlin steht der JKV vor dem Ende.&quot;
http://gelsenzentrum.de/kinor/kinor.htm
ist in der aktuellen Ausgabe der «J&#252;dischen Zeitung», Dezember 2009, ein Artikel erschien, Seite 5, unten rechts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und shalom.<br />
Aus dem Text hier:<br />
&#8220;Antworten vom Verein KINOR zur Befragung der «J&#252;dischen Zeitung» zur &#8220;Zukunft des Modells J&#252;discher Kulturverein“. Anlass: In Berlin steht der JKV vor dem Ende.&#8221;<br />
<a href="http://gelsenzentrum.de/kinor/kinor.htm" rel="nofollow">http://gelsenzentrum.de/kinor/kinor.htm</a><br />
ist in der aktuellen Ausgabe der «J&#252;dischen Zeitung», Dezember 2009, ein Artikel erschien, Seite 5, unten rechts.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Yankel Moishe</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-2/#comment-65913</link>
		<dc:creator>Yankel Moishe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:19:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1797#comment-65913</guid>
		<description>@SG: Ich denke, es ist offensichtlich, in welchem Zusammenhang der Begriff oben benutzt wurde. Und wie sich der jiddische Begriff vom seiner hebr&#228;ischen Wurzel gel&#246;st hat...

@Roman:
Dass die Unterst&#252;tzung des Staates,insbesondere in der gegenw&#228;rtigen Form, im Zusammenhang Gift ist, darin sind wir uns sicher einig. Apropos: Wenn Du Dir mal die Geschichte der Demokratie, insbesondere der parlamentarischen Repr&#228;sentanz anschaust, wirst Du feststellen, dass sie an das Recht der Haushaltskontrolle gebunden ist (z. B. &quot;No taxation without representation&quot;). Wer bezahlt, bestimmt die Musik. Mitbestimmen zu wollen ohne zu bezahlen, das klingt doch eher nach Kommunismus ;-)

YM</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@SG: Ich denke, es ist offensichtlich, in welchem Zusammenhang der Begriff oben benutzt wurde. Und wie sich der jiddische Begriff vom seiner hebr&#228;ischen Wurzel gel&#246;st hat&#8230;</p>
<p>@Roman:<br />
Dass die Unterst&#252;tzung des Staates,insbesondere in der gegenw&#228;rtigen Form, im Zusammenhang Gift ist, darin sind wir uns sicher einig. Apropos: Wenn Du Dir mal die Geschichte der Demokratie, insbesondere der parlamentarischen Repr&#228;sentanz anschaust, wirst Du feststellen, dass sie an das Recht der Haushaltskontrolle gebunden ist (z. B. &#8220;No taxation without representation&#8221;). Wer bezahlt, bestimmt die Musik. Mitbestimmen zu wollen ohne zu bezahlen, das klingt doch eher nach Kommunismus <img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>YM</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Shabbes-Goi</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-2/#comment-65893</link>
		<dc:creator>Shabbes-Goi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 05:51:46 +0000</pubDate>
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		<description>@YM: Stimmt, ich habe den Artikel davor falsch gelesen. Aber das ich dann das potientielle Gew&#252;rm bzw der Auswurf bin, macht es nur mininmal graduell besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@YM: Stimmt, ich habe den Artikel davor falsch gelesen. Aber das ich dann das potientielle Gew&#252;rm bzw der Auswurf bin, macht es nur mininmal graduell besser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roman</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-2/#comment-65827</link>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:28:53 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich w&#252;rde nicht sagen, die Gemeinden werden weiter kaputtgemacht. Fragt sich, ob das &#252;berhaupt geht. Aber mancher versucht, eine Vitalisierung zu verhindern, weil die ihn/sie Pfr&#252;nde kosten w&#252;rde.&quot;

Wie mans auch dreht.

&quot;Gibt es “immer noch” oder eher wieder j&#252;disches Leben in der Ukraine? Im Vergleich zu fr&#252;her scheint es mir doch etwas mau zu sein. Und das liegt nicht nur an der Dezimierung durch die Schoah. Sondern auch am verschwundenen j&#252;dischen Wissen.&quot;

Im Vergleich zu der Lage vor 20 Jahren sind die Gemeinden relativ vital. Sie sind jedenfalls vitaler, als die Gemeinden in Deutschland. Auf den Staat sind sie nicht angewiesen.

Ansonsten ist kaum jemand geblieben, die meisten sind ausgewandert. Aktive Mitglieder gibt es jedoch mehr als bei &quot;uns&quot;.

&quot;Schau Dir mal den Link an, den ich zuvor geschickt habe und sag mir bitte, was Du daraus folgerst. Bedenke, die Behauptung ist nicht, dass es nicht Einzelf&#228;lle gibt, in denen es anders l&#228;uft. Es werden verallgemeindernde Trendaussagen gemacht…&quot;

Morgen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich w&#252;rde nicht sagen, die Gemeinden werden weiter kaputtgemacht. Fragt sich, ob das &#252;berhaupt geht. Aber mancher versucht, eine Vitalisierung zu verhindern, weil die ihn/sie Pfr&#252;nde kosten w&#252;rde.&#8221;</p>
<p>Wie mans auch dreht.</p>
<p>&#8220;Gibt es “immer noch” oder eher wieder j&#252;disches Leben in der Ukraine? Im Vergleich zu fr&#252;her scheint es mir doch etwas mau zu sein. Und das liegt nicht nur an der Dezimierung durch die Schoah. Sondern auch am verschwundenen j&#252;dischen Wissen.&#8221;</p>
<p>Im Vergleich zu der Lage vor 20 Jahren sind die Gemeinden relativ vital. Sie sind jedenfalls vitaler, als die Gemeinden in Deutschland. Auf den Staat sind sie nicht angewiesen.</p>
<p>Ansonsten ist kaum jemand geblieben, die meisten sind ausgewandert. Aktive Mitglieder gibt es jedoch mehr als bei &#8220;uns&#8221;.</p>
<p>&#8220;Schau Dir mal den Link an, den ich zuvor geschickt habe und sag mir bitte, was Du daraus folgerst. Bedenke, die Behauptung ist nicht, dass es nicht Einzelf&#228;lle gibt, in denen es anders l&#228;uft. Es werden verallgemeindernde Trendaussagen gemacht…&#8221;</p>
<p>Morgen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Yankel Moishe</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-2/#comment-65822</link>
		<dc:creator>Yankel Moishe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:46:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1797#comment-65822</guid>
		<description>@SG:
&quot;Schaigetz&quot; ist die m&#228;nnliche Form von &quot;Schickse&quot;.

@Roman:
Ich w&#252;rde nicht sagen, die Gemeinden werden weiter kaputtgemacht. Fragt sich, ob das &#252;berhaupt geht. Aber mancher versucht, eine Vitalisierung zu verhindern, weil die ihn/sie Pfr&#252;nde kosten w&#252;rde. 

Gibt es &quot;immer noch&quot; oder eher wieder j&#252;disches Leben in der Ukraine? Im Vergleich zu fr&#252;her scheint es mir doch etwas mau zu sein. Und das liegt nicht nur an der Dezimierung durch die Schoah. Sondern auch am verschwundenen j&#252;dischen Wissen.

Meine Rede: Die wachsenden Evangelikalen setzen aber radikal auf Religi&#246;ses und nicht Literatur und Sport.

Schau Dir mal den Link an, den ich zuvor geschickt habe und sag mir bitte, was Du daraus folgerst. Bedenke, die Behauptung ist nicht, dass es nicht Einzelf&#228;lle gibt, in denen es anders l&#228;uft. Es werden verallgemeindernde Trendaussagen gemacht...

YM</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@SG:<br />
&#8220;Schaigetz&#8221; ist die m&#228;nnliche Form von &#8220;Schickse&#8221;.</p>
<p>@Roman:<br />
Ich w&#252;rde nicht sagen, die Gemeinden werden weiter kaputtgemacht. Fragt sich, ob das &#252;berhaupt geht. Aber mancher versucht, eine Vitalisierung zu verhindern, weil die ihn/sie Pfr&#252;nde kosten w&#252;rde. </p>
<p>Gibt es &#8220;immer noch&#8221; oder eher wieder j&#252;disches Leben in der Ukraine? Im Vergleich zu fr&#252;her scheint es mir doch etwas mau zu sein. Und das liegt nicht nur an der Dezimierung durch die Schoah. Sondern auch am verschwundenen j&#252;dischen Wissen.</p>
<p>Meine Rede: Die wachsenden Evangelikalen setzen aber radikal auf Religi&#246;ses und nicht Literatur und Sport.</p>
<p>Schau Dir mal den Link an, den ich zuvor geschickt habe und sag mir bitte, was Du daraus folgerst. Bedenke, die Behauptung ist nicht, dass es nicht Einzelf&#228;lle gibt, in denen es anders l&#228;uft. Es werden verallgemeindernde Trendaussagen gemacht&#8230;</p>
<p>YM</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roman</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-2/#comment-65817</link>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:58:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1797#comment-65817</guid>
		<description>„Ich bin ziemlich sicher, dass ich mehr Zeit in j&#252;dischen Gemeinden in D verbracht habe als Du. Und ich erinnere mich noch sehr wohl an die Diskussionen und Hoffnungen, bevor die Einreisewelle begann. Die “Realit&#228;t”, die ich mich nach Deiner Auffassung anschauen soll, war schon so, bevor Du nach Deutschland gekommen bist.“

Ja, das sage ich ja. Die Gemeinden waren schon kaputt, bevor „wir“ kamen und sie werden weiter kaputt gemacht, von denen die die alte Ordnung aufrechterhalten wollen. Ich habe mir auch ein paar alte Sendungen angeguckt und gesehen, dass man sich wohl was tolles vorgestellt hat, aber was dann passiert ist…

„Der deutsche Staat wird sich h&#252;ten, einer j&#252;dischen Gemeinde Vorschriften zu machen. Genau deshalb geht es ja so drunter und dr&#252;ber.“

Nichts anderes habe ich gesagt. Es gibt keine Vorschriften und kein Diktat von oben. Es werden allerdings die Alteingesessenen bevorzugt.

„Gemeindeleben mag mehr sein als Religion. Aber ohne Religion f&#252;hrt das Gemeindeleben offensichtlich nicht dazu, dass es die Gemeinde in 30 Jahre noch gibt. “

In der Ukraine gab es 70 Jahre lang kein religi&#246;ses Leben und heute gibt es noch immer aktive j&#252;dische Gemeinden. Ich war vor zwei Jahren dr&#252;ben und die Gemeinden sind aktiver als die deutschen. Die  Empirie sagt eben das Gegenteil von dem, was du behauptest.

„Deine Vorschl&#228;ge (soziale Aktivit&#228;ten, vereinfachte &#220;bertritte) schieben das Problem gewiss ein paar Jahre auf, aber sie l&#246;sen es eben nicht grunds&#228;tzlich. “
Das Problem ist von der Wurzel her in Deutschland auch nicht mehr zu l&#246;sen. Nicht mit den Menschen, die heute hier leben. Man braucht entweder willige Konvertiten oder eine Einwanderung aus dem Orient. Die deutschen Juden und die Juden aus den GUS-Staaten sind verloren. Es wird sie bald nicht mehr geben. Das ist auch den meisten Israelis klar und die Arbeit der Jewish Agency ist entsprechend.

„Denn mit Abstand das erfolgversprechendste Mittel dagegen, dass sich heiratsf&#228;hige j&#252;dische M&#228;nner im entscheidenenden Moment gegen die “Schickse” entscheiden, ist eine feste, gelebte, religi&#246;se &#220;berzeugung. Du meinst vielleicht, man k&#246;nne “die Schickse” schnell kaschern, und dann sei alles okay. Aber die Kinder von “gekascherten Schicksen” gehen allzu oft verloren.“

Solche Worte benutze ich nicht und sage auch nicht, dass man Nichtjuden zum Heiraten konvertieren soll. Den Unmut der j&#252;dischen M&#228;nner kann ich aber sehr gut nachvollziehen, irgendwann hat man keine Lust nach einer J&#252;din zu suchen. Denn die J&#252;din ist meist schon an einen Nichtjuden „verloren“.

Das Problem haben ein paar meiner Freunde, die kann man nicht einmal mehr verkuppeln.

„So weit ich weiss, ist die evangelische Kirche einen offeneren Kurs gefahren und hat eher versucht, &#252;ber Aktivit&#228;ten, wie Du sie vorschl&#228;gst, Mitglieder zu binden. Sie hat aber trotzdem (oder deswegen?) deutlich schneller Mitglieder verloren als die Katholiken, die sich offenbar weniger mit unspritiruellen Nebendienstleistungen verzettelt haben. K&#246;nnen wir daraus was lernen?“

Die Protestanten wachsen &#252;berall schneller, als die Katholiken. Nur sind sie einfach nicht evangelisch, sondern evangelikal.

„Von Dajan Abramsky ist Deine Frage bereits vor Jahrzehnten mit dieser Analogie beantwortet worden: Wenn ein englischer Staatsb&#252;rger der Steuerhinterziehung &#252;berf&#252;hrt wird, verliert er dadurch nicht seine Staatsangeh&#246;rigkeit. Wenn allerdings ein Neueinwanderer bei Beantragung der Staatsb&#252;rgerschaft erkl&#228;rt: “Eure englischen Gesetze sind ja ganz nett, aber das mit der Steuer gedenke ich nicht zu halten”, wird man seinen Antrag zu recht zur&#252;ckweisen. – Logisch, oder? – Wie viele Jahre nach Einreise in die Bundesrepublik kann man die Staatsb&#252;rgerschaft beantragen? Und nach wie wenigen Monaten beanspruchen manche einen Eintritt ins j&#252;dische Volk?“

Die Frage mag beantwortet worden sein, aber angesichts der Erfahrungen die die Vaterjuden in den letzten 100 Jahren durchgemacht haben, lohnt ein zweiter Blick. Von den Nazis verfolgt und von den eigenen Br&#252;dern versto&#223;en. Ein Quell der N&#228;chstenliebe!

„Israel kann kein Vorbild sein, denn der sekul&#228;re Israeli muss sich nicht in der Regel bewusst “gegen die Schickse (den Schaigetz)” entscheiden. Der Diaspora-Jude schon.“

Gerade letzten Sommer habe ich mit Leuten geredet, denen genau das wichtig ist. In Israel gibt es genug  „Halbjuden“ und Nichtjuden, gegen die man sich entscheiden m&#252;sste. Die Gesellschaft funktioniert trotzdem.

„“Dann geht das Land den Bach runter.” Wer wei&#223;. Wenn man meint, es w&#252;rde so laufen, wie im Iran, dann h&#228;ttest Du wohl recht. Da bleibt den S&#228;kul&#228;ren wohl nur: demographisches Gegenhalten“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin ziemlich sicher, dass ich mehr Zeit in j&#252;dischen Gemeinden in D verbracht habe als Du. Und ich erinnere mich noch sehr wohl an die Diskussionen und Hoffnungen, bevor die Einreisewelle begann. Die “Realit&#228;t”, die ich mich nach Deiner Auffassung anschauen soll, war schon so, bevor Du nach Deutschland gekommen bist.“</p>
<p>Ja, das sage ich ja. Die Gemeinden waren schon kaputt, bevor „wir“ kamen und sie werden weiter kaputt gemacht, von denen die die alte Ordnung aufrechterhalten wollen. Ich habe mir auch ein paar alte Sendungen angeguckt und gesehen, dass man sich wohl was tolles vorgestellt hat, aber was dann passiert ist…</p>
<p>„Der deutsche Staat wird sich h&#252;ten, einer j&#252;dischen Gemeinde Vorschriften zu machen. Genau deshalb geht es ja so drunter und dr&#252;ber.“</p>
<p>Nichts anderes habe ich gesagt. Es gibt keine Vorschriften und kein Diktat von oben. Es werden allerdings die Alteingesessenen bevorzugt.</p>
<p>„Gemeindeleben mag mehr sein als Religion. Aber ohne Religion f&#252;hrt das Gemeindeleben offensichtlich nicht dazu, dass es die Gemeinde in 30 Jahre noch gibt. “</p>
<p>In der Ukraine gab es 70 Jahre lang kein religi&#246;ses Leben und heute gibt es noch immer aktive j&#252;dische Gemeinden. Ich war vor zwei Jahren dr&#252;ben und die Gemeinden sind aktiver als die deutschen. Die  Empirie sagt eben das Gegenteil von dem, was du behauptest.</p>
<p>„Deine Vorschl&#228;ge (soziale Aktivit&#228;ten, vereinfachte &#220;bertritte) schieben das Problem gewiss ein paar Jahre auf, aber sie l&#246;sen es eben nicht grunds&#228;tzlich. “<br />
Das Problem ist von der Wurzel her in Deutschland auch nicht mehr zu l&#246;sen. Nicht mit den Menschen, die heute hier leben. Man braucht entweder willige Konvertiten oder eine Einwanderung aus dem Orient. Die deutschen Juden und die Juden aus den GUS-Staaten sind verloren. Es wird sie bald nicht mehr geben. Das ist auch den meisten Israelis klar und die Arbeit der Jewish Agency ist entsprechend.</p>
<p>„Denn mit Abstand das erfolgversprechendste Mittel dagegen, dass sich heiratsf&#228;hige j&#252;dische M&#228;nner im entscheidenenden Moment gegen die “Schickse” entscheiden, ist eine feste, gelebte, religi&#246;se &#220;berzeugung. Du meinst vielleicht, man k&#246;nne “die Schickse” schnell kaschern, und dann sei alles okay. Aber die Kinder von “gekascherten Schicksen” gehen allzu oft verloren.“</p>
<p>Solche Worte benutze ich nicht und sage auch nicht, dass man Nichtjuden zum Heiraten konvertieren soll. Den Unmut der j&#252;dischen M&#228;nner kann ich aber sehr gut nachvollziehen, irgendwann hat man keine Lust nach einer J&#252;din zu suchen. Denn die J&#252;din ist meist schon an einen Nichtjuden „verloren“.</p>
<p>Das Problem haben ein paar meiner Freunde, die kann man nicht einmal mehr verkuppeln.</p>
<p>„So weit ich weiss, ist die evangelische Kirche einen offeneren Kurs gefahren und hat eher versucht, &#252;ber Aktivit&#228;ten, wie Du sie vorschl&#228;gst, Mitglieder zu binden. Sie hat aber trotzdem (oder deswegen?) deutlich schneller Mitglieder verloren als die Katholiken, die sich offenbar weniger mit unspritiruellen Nebendienstleistungen verzettelt haben. K&#246;nnen wir daraus was lernen?“</p>
<p>Die Protestanten wachsen &#252;berall schneller, als die Katholiken. Nur sind sie einfach nicht evangelisch, sondern evangelikal.</p>
<p>„Von Dajan Abramsky ist Deine Frage bereits vor Jahrzehnten mit dieser Analogie beantwortet worden: Wenn ein englischer Staatsb&#252;rger der Steuerhinterziehung &#252;berf&#252;hrt wird, verliert er dadurch nicht seine Staatsangeh&#246;rigkeit. Wenn allerdings ein Neueinwanderer bei Beantragung der Staatsb&#252;rgerschaft erkl&#228;rt: “Eure englischen Gesetze sind ja ganz nett, aber das mit der Steuer gedenke ich nicht zu halten”, wird man seinen Antrag zu recht zur&#252;ckweisen. – Logisch, oder? – Wie viele Jahre nach Einreise in die Bundesrepublik kann man die Staatsb&#252;rgerschaft beantragen? Und nach wie wenigen Monaten beanspruchen manche einen Eintritt ins j&#252;dische Volk?“</p>
<p>Die Frage mag beantwortet worden sein, aber angesichts der Erfahrungen die die Vaterjuden in den letzten 100 Jahren durchgemacht haben, lohnt ein zweiter Blick. Von den Nazis verfolgt und von den eigenen Br&#252;dern versto&#223;en. Ein Quell der N&#228;chstenliebe!</p>
<p>„Israel kann kein Vorbild sein, denn der sekul&#228;re Israeli muss sich nicht in der Regel bewusst “gegen die Schickse (den Schaigetz)” entscheiden. Der Diaspora-Jude schon.“</p>
<p>Gerade letzten Sommer habe ich mit Leuten geredet, denen genau das wichtig ist. In Israel gibt es genug  „Halbjuden“ und Nichtjuden, gegen die man sich entscheiden m&#252;sste. Die Gesellschaft funktioniert trotzdem.</p>
<p>„“Dann geht das Land den Bach runter.” Wer wei&#223;. Wenn man meint, es w&#252;rde so laufen, wie im Iran, dann h&#228;ttest Du wohl recht. Da bleibt den S&#228;kul&#228;ren wohl nur: demographisches Gegenhalten“</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Shabbes-Goi</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-1/#comment-65812</link>
		<dc:creator>Shabbes-Goi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:03:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1797#comment-65812</guid>
		<description>@YankelMoishe: &quot;“gegen die Schickse (den Schaigetz)”
Sholem Yankel! Mit dem Begriff Schickse habe ich ja kein Problem, aber das dann meine Herzallerliebste und meine beiden T&#246;chter dar&#252;ber hinaus auch noch Shaigetze sein sollen, finde ich dann doch ein bi&#223;chen dick.
Gitt woch noch,
Dein
Shabbes-Goi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@YankelMoishe: &#8220;“gegen die Schickse (den Schaigetz)”<br />
Sholem Yankel! Mit dem Begriff Schickse habe ich ja kein Problem, aber das dann meine Herzallerliebste und meine beiden T&#246;chter dar&#252;ber hinaus auch noch Shaigetze sein sollen, finde ich dann doch ein bi&#223;chen dick.<br />
Gitt woch noch,<br />
Dein<br />
Shabbes-Goi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yankel Moishe</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-1/#comment-65811</link>
		<dc:creator>Yankel Moishe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 19:13:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1797#comment-65811</guid>
		<description>@Roman:
Ich bin ziemlich sicher, dass ich mehr Zeit in j&#252;dischen Gemeinden in D verbracht habe als Du. Und ich erinnere mich noch sehr wohl an die Diskussionen und Hoffnungen, bevor die Einreisewelle begann. Die &quot;Realit&#228;t&quot;, die ich mich nach Deiner Auffassung anschauen soll, war schon so, bevor Du nach Deutschland gekommen bist.
Der deutsche Staat wird sich h&#252;ten, einer j&#252;dischen Gemeinde Vorschriften zu machen. Genau deshalb geht es ja so drunter und dr&#252;ber.

Gemeindeleben mag mehr sein als Religion. Aber ohne Religion f&#252;hrt das Gemeindeleben offensichtlich nicht dazu, dass es die Gemeinde in 30 Jahre noch gibt. Deine Vorschl&#228;ge (soziale Aktivit&#228;ten, vereinfachte &#220;bertritte) schieben das Problem gewiss ein paar Jahre auf, aber sie l&#246;sen es eben nicht grunds&#228;tzlich. Denn mit Abstand das erfolgversprechendste Mittel dagegen, dass sich heiratsf&#228;hige j&#252;dische M&#228;nner im entscheidenenden Moment gegen die &quot;Schickse&quot; entscheiden, ist eine feste, gelebte, religi&#246;se &#220;berzeugung. Du meinst vielleicht, man k&#246;nne &quot;die Schickse&quot; schnell kaschern, und dann sei alles okay. Aber die Kinder von &quot;gekascherten Schicksen&quot; gehen allzu oft verloren.

So weit ich weiss, ist die evangelische Kirche einen offeneren Kurs gefahren und hat eher versucht, &#252;ber Aktivit&#228;ten, wie Du sie vorschl&#228;gst, Mitglieder zu binden. Sie hat aber trotzdem (oder deswegen?) deutlich schneller Mitglieder verloren als die Katholiken, die sich offenbar weniger mit unspritiruellen Nebendienstleistungen verzettelt haben. K&#246;nnen wir daraus was lernen?

&quot;Wenn einer Konvertieren muss, dann soll er auf Schweinefleisch verzichten, wenn aber einer mit einer j&#252;dischen Mutter Schweinshaxe futtert, dann soll ihm das gestattet sein?&quot;
Von Dajan Abramsky ist Deine Frage bereits vor Jahrzehnten mit dieser Analogie beantwortet worden: Wenn ein englischer Staatsb&#252;rger der Steuerhinterziehung &#252;berf&#252;hrt wird, verliert er dadurch nicht seine Staatsangeh&#246;rigkeit. Wenn allerdings ein Neueinwanderer bei Beantragung der Staatsb&#252;rgerschaft erkl&#228;rt: &quot;Eure englischen Gesetze sind ja ganz nett, aber das mit der Steuer gedenke ich nicht zu halten&quot;, wird man seinen Antrag zu recht zur&#252;ckweisen. - Logisch, oder? -  Wie viele Jahre nach Einreise in die Bundesrepublik kann man die Staatsb&#252;rgerschaft beantragen? Und nach wie wenigen Monaten beanspruchen manche einen Eintritt ins j&#252;dische Volk? 

Ich habe &lt;a href=&quot;http://www.simpletoremember.com/articles/a/WillYourGrandchildrenBeJews/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; diese Fakten &lt;/a&gt; f&#252;r Dich. So sehr h&#228;ngen manche Diaspora-Juden anscheinend doch nicht am Judentum. Nochmal: Israel kann kein Vorbild sein, denn der sekul&#228;re Israeli muss sich nicht in der Regel bewusst &quot;gegen die Schickse (den Schaigetz)&quot; entscheiden. Der Diaspora-Jude schon.

&quot;Dann geht das Land den Bach runter.&quot; Wer wei&#223;. Wenn man meint, es w&#252;rde so laufen, wie im Iran, dann h&#228;ttest Du wohl recht. Da bleibt den S&#228;kul&#228;ren wohl nur: demographisches Gegenhalten ;-)

YM</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Roman:<br />
Ich bin ziemlich sicher, dass ich mehr Zeit in j&#252;dischen Gemeinden in D verbracht habe als Du. Und ich erinnere mich noch sehr wohl an die Diskussionen und Hoffnungen, bevor die Einreisewelle begann. Die &#8220;Realit&#228;t&#8221;, die ich mich nach Deiner Auffassung anschauen soll, war schon so, bevor Du nach Deutschland gekommen bist.<br />
Der deutsche Staat wird sich h&#252;ten, einer j&#252;dischen Gemeinde Vorschriften zu machen. Genau deshalb geht es ja so drunter und dr&#252;ber.</p>
<p>Gemeindeleben mag mehr sein als Religion. Aber ohne Religion f&#252;hrt das Gemeindeleben offensichtlich nicht dazu, dass es die Gemeinde in 30 Jahre noch gibt. Deine Vorschl&#228;ge (soziale Aktivit&#228;ten, vereinfachte &#220;bertritte) schieben das Problem gewiss ein paar Jahre auf, aber sie l&#246;sen es eben nicht grunds&#228;tzlich. Denn mit Abstand das erfolgversprechendste Mittel dagegen, dass sich heiratsf&#228;hige j&#252;dische M&#228;nner im entscheidenenden Moment gegen die &#8220;Schickse&#8221; entscheiden, ist eine feste, gelebte, religi&#246;se &#220;berzeugung. Du meinst vielleicht, man k&#246;nne &#8220;die Schickse&#8221; schnell kaschern, und dann sei alles okay. Aber die Kinder von &#8220;gekascherten Schicksen&#8221; gehen allzu oft verloren.</p>
<p>So weit ich weiss, ist die evangelische Kirche einen offeneren Kurs gefahren und hat eher versucht, &#252;ber Aktivit&#228;ten, wie Du sie vorschl&#228;gst, Mitglieder zu binden. Sie hat aber trotzdem (oder deswegen?) deutlich schneller Mitglieder verloren als die Katholiken, die sich offenbar weniger mit unspritiruellen Nebendienstleistungen verzettelt haben. K&#246;nnen wir daraus was lernen?</p>
<p>&#8220;Wenn einer Konvertieren muss, dann soll er auf Schweinefleisch verzichten, wenn aber einer mit einer j&#252;dischen Mutter Schweinshaxe futtert, dann soll ihm das gestattet sein?&#8221;<br />
Von Dajan Abramsky ist Deine Frage bereits vor Jahrzehnten mit dieser Analogie beantwortet worden: Wenn ein englischer Staatsb&#252;rger der Steuerhinterziehung &#252;berf&#252;hrt wird, verliert er dadurch nicht seine Staatsangeh&#246;rigkeit. Wenn allerdings ein Neueinwanderer bei Beantragung der Staatsb&#252;rgerschaft erkl&#228;rt: &#8220;Eure englischen Gesetze sind ja ganz nett, aber das mit der Steuer gedenke ich nicht zu halten&#8221;, wird man seinen Antrag zu recht zur&#252;ckweisen. &#8211; Logisch, oder? &#8211;  Wie viele Jahre nach Einreise in die Bundesrepublik kann man die Staatsb&#252;rgerschaft beantragen? Und nach wie wenigen Monaten beanspruchen manche einen Eintritt ins j&#252;dische Volk? </p>
<p>Ich habe <a href="http://www.simpletoremember.com/articles/a/WillYourGrandchildrenBeJews/" rel="nofollow"> diese Fakten </a> f&#252;r Dich. So sehr h&#228;ngen manche Diaspora-Juden anscheinend doch nicht am Judentum. Nochmal: Israel kann kein Vorbild sein, denn der sekul&#228;re Israeli muss sich nicht in der Regel bewusst &#8220;gegen die Schickse (den Schaigetz)&#8221; entscheiden. Der Diaspora-Jude schon.</p>
<p>&#8220;Dann geht das Land den Bach runter.&#8221; Wer wei&#223;. Wenn man meint, es w&#252;rde so laufen, wie im Iran, dann h&#228;ttest Du wohl recht. Da bleibt den S&#228;kul&#228;ren wohl nur: demographisches Gegenhalten <img src='http://www.sprachkasse.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>YM</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roman</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2009/11/03/offener-protest-angekuendigt/comment-page-1/#comment-65809</link>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:09:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sprachkasse.de/blog/?p=1797#comment-65809</guid>
		<description>„Schmulik bringt es auf den Punkt: Nicht alles was Juden machen, ist schon dadurch Judentum.“

Er bringt es nicht auf den Punkt, da das Gemeindeleben weit mehr ist als nur Religion. Nimm den Gemeinden die Nebens&#228;chlichkeiten, wie Filmclubs, Lesezirkel, Kochkurse und Makkabi, dann sterben die Gemeinden nach 2-3 Jahren vollst&#228;ndig.

„Ich weiss nicht, ob Dir klar ist, dass ein Gijur ein Nachvollzug von Sinai ist. Das entscheidende ist, im Herzen die Mitzwoth auf sich zu nehmen. Wer das nicht tut, hat keinen g&#252;ltigen Gijur, egal wer das Dokument unterschreibt. Klar ist das von aussen schwer zu beurteilen. Aber Du wirst verstehen, dass man Vorbehalte gegen&#252;ber Kandidaten hat, die nicht bereit sind, einen Lebenswandel auf sich zu nehmen, der sich erheblich von dem der sekul&#228;ren Umwelt unterscheidet.“

Anders gesagt. Wenn einer Konvertieren muss, dann soll er auf Schweinefleisch verzichten, wenn aber einer mit einer j&#252;dischen Mutter Schweinshaxe futtert, dann soll ihm das gestattet sein?

„Ich wiederhole mich: Erleichterte Gijurim sind schon versucht worden, offenbar vor Deinem Erinnerungshorizont. Ich kenne pers&#246;nlich zahlreiche Beispiele, wo das nicht den gew&#252;nschten langfristigen Erfolg hatte. Aber kaum welche, wo es geklappt hat. Warum also sollte man sich bei diesem Preis-/Leistungsverh&#228;ltnis die halachischen Kopfschmerzen zumuten?“

Merkw&#252;rdig, dass du bei den derzeitigen Mischehen und Austrittszahlen noch fragen musst. Mach einfach die Augen auf und schau dir die Realit&#228;t in Deutschland an.

„Vielleicht fliesst das Geld ohne explizite Auflagen. Die implizite Hoffnung war aber AFAIR schon daf&#252;r zu sorgen, dass es auch in der &#252;bern&#228;chsten Generation noch Juden gibt. &#220;bertragen sich Mitgliedschaften in Sportmannschaften oder Literaturclubs in die n&#228;chste Generation? Unwahrscheinlich…“

Das hei&#223;t, du sprichst von Sachen von denen du keine Ahnung hast? Ich hoffe ich habe mich verh&#246;rt.  Schau dir die Staatsvertr&#228;ge an, da steht nicht von irgendwelchen rigorosen Bedingungen drin. Was eine Gemeinde mit dem Geld anstellt bleibt ihr &#252;berlassen. Die nat&#252;rliche Auslese wird dann zeigen, wer langfristig erfolgreich damit war. Du empfiehlst eine Diktatur von oben. Das wird noch weniger klappen.

„Der Grund, warum Dir keine erfolgreichen geschichtlichen Versuche eines torahreduzierten Judentums einfallen, ist IMO weil diese gescheitert sind.“

Du hast nach einem nicht-religi&#246;sem Judentum gefragt und ich habe dir ein Beispiel genannt. Jetzt tust du einfach so, als w&#228;re von mir nichts gekommen und f&#252;hrst einen Monolog. Ich hoffe dir ist das bewusst.

„Selbsterhaltung findet dort auch ohne bewusste Entscheidung fast automatisch ab. Aber warte mal ab, wie j&#252;disch sich die sekul&#228;ren Israelis verstehen werden, wenn mal die Zahl der Gastarbeiter deutlich zunehmen sollte oder mal ganz &#252;berraschend der Frieden mit den arabischen Nachbarn ausbricht…“

Selbsterhaltung findet automatisch statt? Ich kenne sehr viele s&#228;kulare Juden, die an der Tradition h&#228;ngen. Hast du auch Fakten?

„Beim derzeitigen demographischen Trend ist es nur eine Frage der Zeit, bis “die Religi&#246;sen die Oberhand gewinnen”.“

Und dann geht das Land den Bach runter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Schmulik bringt es auf den Punkt: Nicht alles was Juden machen, ist schon dadurch Judentum.“</p>
<p>Er bringt es nicht auf den Punkt, da das Gemeindeleben weit mehr ist als nur Religion. Nimm den Gemeinden die Nebens&#228;chlichkeiten, wie Filmclubs, Lesezirkel, Kochkurse und Makkabi, dann sterben die Gemeinden nach 2-3 Jahren vollst&#228;ndig.</p>
<p>„Ich weiss nicht, ob Dir klar ist, dass ein Gijur ein Nachvollzug von Sinai ist. Das entscheidende ist, im Herzen die Mitzwoth auf sich zu nehmen. Wer das nicht tut, hat keinen g&#252;ltigen Gijur, egal wer das Dokument unterschreibt. Klar ist das von aussen schwer zu beurteilen. Aber Du wirst verstehen, dass man Vorbehalte gegen&#252;ber Kandidaten hat, die nicht bereit sind, einen Lebenswandel auf sich zu nehmen, der sich erheblich von dem der sekul&#228;ren Umwelt unterscheidet.“</p>
<p>Anders gesagt. Wenn einer Konvertieren muss, dann soll er auf Schweinefleisch verzichten, wenn aber einer mit einer j&#252;dischen Mutter Schweinshaxe futtert, dann soll ihm das gestattet sein?</p>
<p>„Ich wiederhole mich: Erleichterte Gijurim sind schon versucht worden, offenbar vor Deinem Erinnerungshorizont. Ich kenne pers&#246;nlich zahlreiche Beispiele, wo das nicht den gew&#252;nschten langfristigen Erfolg hatte. Aber kaum welche, wo es geklappt hat. Warum also sollte man sich bei diesem Preis-/Leistungsverh&#228;ltnis die halachischen Kopfschmerzen zumuten?“</p>
<p>Merkw&#252;rdig, dass du bei den derzeitigen Mischehen und Austrittszahlen noch fragen musst. Mach einfach die Augen auf und schau dir die Realit&#228;t in Deutschland an.</p>
<p>„Vielleicht fliesst das Geld ohne explizite Auflagen. Die implizite Hoffnung war aber AFAIR schon daf&#252;r zu sorgen, dass es auch in der &#252;bern&#228;chsten Generation noch Juden gibt. &#220;bertragen sich Mitgliedschaften in Sportmannschaften oder Literaturclubs in die n&#228;chste Generation? Unwahrscheinlich…“</p>
<p>Das hei&#223;t, du sprichst von Sachen von denen du keine Ahnung hast? Ich hoffe ich habe mich verh&#246;rt.  Schau dir die Staatsvertr&#228;ge an, da steht nicht von irgendwelchen rigorosen Bedingungen drin. Was eine Gemeinde mit dem Geld anstellt bleibt ihr &#252;berlassen. Die nat&#252;rliche Auslese wird dann zeigen, wer langfristig erfolgreich damit war. Du empfiehlst eine Diktatur von oben. Das wird noch weniger klappen.</p>
<p>„Der Grund, warum Dir keine erfolgreichen geschichtlichen Versuche eines torahreduzierten Judentums einfallen, ist IMO weil diese gescheitert sind.“</p>
<p>Du hast nach einem nicht-religi&#246;sem Judentum gefragt und ich habe dir ein Beispiel genannt. Jetzt tust du einfach so, als w&#228;re von mir nichts gekommen und f&#252;hrst einen Monolog. Ich hoffe dir ist das bewusst.</p>
<p>„Selbsterhaltung findet dort auch ohne bewusste Entscheidung fast automatisch ab. Aber warte mal ab, wie j&#252;disch sich die sekul&#228;ren Israelis verstehen werden, wenn mal die Zahl der Gastarbeiter deutlich zunehmen sollte oder mal ganz &#252;berraschend der Frieden mit den arabischen Nachbarn ausbricht…“</p>
<p>Selbsterhaltung findet automatisch statt? Ich kenne sehr viele s&#228;kulare Juden, die an der Tradition h&#228;ngen. Hast du auch Fakten?</p>
<p>„Beim derzeitigen demographischen Trend ist es nur eine Frage der Zeit, bis “die Religi&#246;sen die Oberhand gewinnen”.“</p>
<p>Und dann geht das Land den Bach runter.</p>
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