Okt 29 2009
Siddurrezension

Heute erschien in der Jüdischen Allgemeinen meine Rezension des neuen liberalen Gebetbuches (hier online lesbar). Als ich den Artikel verfasste, sprach ich mit einigen Personen, die das neue Layout mochten und nur zwischen den Zeilen sagten, sie mögen zwar die Idee hinter der Transliteration, aber ihre Positionierung nicht. Sie würde sich praktisch aufdrängen.
Vorletzten Schabbat dann, entschloss die liberale Gruppe zu der ich gehe, den Siddur nicht zu verwenden und statt dessen den eigenen weiter zu verwenden. Dieser wurde dann recht schnell (durch mich) erneuert und liegt nun auch in Buchform vor. Informationen dazu gibt es hier.
Gespannt bin ich nun zu beobachten, welche Gemeinden und Gruppen zu welchem Siddur greifen…
2 Kommentare






Hallo Chajim,
also meine anfängliche Begeisterung ist gedämpft, was mich am allermeisten an diesem Siddur stört ist das layout. Die Transliteration steht rechts,wo normalerweise immer der hebräische text steht,der widerrum steht links, so rutschte ich immer in die falsche Spalte. Abgesehen davon fehlen einige Gebete und Psalmen, mir kommt der Siddur eher wie ein draft vor, der bei der nächsten Auflage verbessert wird.
Übrigens gibt es schon eine russische Übersetzung vom Kabbalat Schabbat, die aber ziemlich schlecht transliteriert ist.
Jepp. Deshalb schrieb ich, dass man sich bei EtzAmi dagegen entschlossen hat. Die Transliteration wurde in ihrer Platzierung als Manko betrachtet. Das ist ein Aspekt, den ich bei der akademischen Betrachtung vollkommen übersah. Auch die Hinweise am Rand wurden gar nicht gesehen von den Betern. Da sollten eigentlich Quellenangaben stehen…