Schneebälle für Gaza

Eine bunte Mischung aus dem linkesten Spektrum der Linken (wenn man das so formulieren kann) rief in Gelsenkirchen zu einer Demo gegen Israel Israels Aktion im Gazastreifen auf. An dem Aufruf beteiligten sich linke Lokalpolitiker Gelsenkirchens, wie etwa Mitglieder der MLPD, der LINKEN und der DKP (konnte man auch dem Flyer entnehmen). Gefolgt sind dem Aufruf junge Leute aus dem Libanon, aus der Türkei und vielleicht auch junge Palästinenser. Jede Gruppe schwenkte eine Fahne ihres Herkunftslandes, was eigentlich nichts mit einer Solidaritätskundgebung für die Bewohner des Gazastreifens zu tun hatte. Vielmehr wurde hier dem eigenen Selbstbewusstsein auf die Schulter geklopft. Die WAZ berichtete von etwa 500 Teilnehmern, die friedlich demonstriert hätten. So war es jedoch nicht ganz. Auf die begleitenden Polizisten wurden nämlich Schneebälle geworfen und der Tod aller Juden gefordert. Völkermordvorwürfe und Kindermörder Israel Plakate scheinen zum Standard einer solchen Demonstration zu gehören. Grüne Fahnen mit weißer arabischer Aufschrift (waren es vielleicht doch Hamasfahnen?) wurden ebenfalls vereinzelt in den Händen getragen. Ironischerweise rutschte einer der jungen Schneeballwerfer dabei aus, als er versuchte Schwung zu holen und musste ins Krankenhaus transportiert werden (so berichtet auch die WAZ auf ihrem Portal).
Ein Fortschritt wäre es, wenn es eine Demonstration gäbe, auf der für ein friedliches Miteinander demonstriert werden würde und die ein friedliches Miteinander exemplarisch vorlebt.

Kleines Update: Ein weiteres Blog aus Gelsenkirchen beschäftigte sich mit der Darstellung der Demo in den Medien hier

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

81 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Antizionistischer Aufmarsch in MZ: Ausschreitungen gegen israelsolidarische Menschen

    Antisemitische Parolen auf Friedensdemo in Mainz und Ausschreitungen gegen israelsolidarische Menschen
    Kaufhof verhängt Hausverbot gegen schutzsuchende Menschen Polizei Mainz hält Fahne des jüdischen Staates für eine Provokation.

    Die auf der Demonstration gezeigten Transparente und gerufenen Slogans machten allein Israel für die Situation im Gazastreifen verantwortlich. Auf einem Plakat wurde eine Israelfahne mit einer Hakenkreuzfahne gleichgesetzt, außerdem wurde der holocaustrelativierende Slogan Soll Gaza Auschwitz werden? gezeigt. Ein anderes Plakat zierte das Statement: Israel trinkt das Blut unserer Kinder. Dazu Thilo Henke: Auch vor klassischem Antisemitismus wurde nicht zurückgeschreckt. Der angeblich jüdische Durst nach Kinderblut war schon im Mittelalter Vorwand für Pogrome.

    Als israelsolidarische Menschen in der Nähe des Kaufhofes in der Bauhofstraße Israelfahnen zeigten, um dem anti-israelischen Aufmarsch eine andere Position entgegen zu setzen, kam es zu antisemitischen Ausschreitungen. Mit Rufen wie Ihr Judenschweine! und geballten Fäusten stürmten einige wildgewordene Demoteilnehmer in Richtung der Gruppe mit den Israelfahnen. Diese flohen nach Augenzeugenberichten in das Kaufhof-Gebäude.

    Wie Augenzeugen weiter berichten, wurden daraufhin einige Personen im Geschäft vom Sicherheitspersonal aufgegriffen und beschuldigt, eine Schlägerei provoziert zu haben. Die Polizei nahm die Personalien auf und erteilte Platzverweis, so die Beschuldigten. Das Kaufhof-Personal erteilte umgehend ein einjähriges bundesweites Hausverbot und soll dies mit den Worten So Leute wie euch brauchen wir hier nicht kommentiert haben.
    Besonders interessant erscheint diese Maßnahme vor dem Hintergrund der Arisierung des Kaufhauses Tietz 1933 und seiner Umbenennung in Westdeutsche Kaufhof AG. Juden oder Menschen, die vor antisemitischen Übergriffen Schutz suchen, sind in den Geschäften der Firma Kaufhof offensichtlich nach wie vor unerwünscht. folgert Christian Struck, Sprecher des AK Antifa Mainz.

    http://mainz.antifa.net/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=157&Itemid=1

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  2. @ Roman Danke für den Workaround… an dem Linkproblem arbeite ich noch…

    @Gilbert Sehr hanebüchene Argumentation und obendrein noch sehr vereinfachend. Fast könnte man meinen, sie sei sogar rassistisch weil sie unterstellt, Kinder von Migranten oder deren Enkelkinder seien besonders dumm und würden instinktgetrieben handeln und nicht zu intellektuellen Leistungen fähig sein. Das dies nicht so ist wissen wir ja, ohne dass ich hier Gegenbeispiele auffahren muss.

    Die Spielregeln einer demokratischen Gesellschaft sind allen klar und es gibt keine Ausreden diesbezüglich. Der Staat hat die Aufgabe (Stichwort Wehrhafte Demokratie) diese Spielregeln durchzusetzen. Vollkommen gleichgültig dessen, was folgt. Das tut er übrigens bei anderen Gelegenheiten aber ähnlichen Situationen. So könnte man doch prima einen Castor-Transporter an der Grenze abweisen, weil dieser eine unnötige Provokation für die Gegendemonstranten ist?

    Sollen Synagogen geschlossen werden, weil sie möglicherweise jemanden reizen könnten? Wir wissen alle, wie lächerlich diese Vorstellung ist. Eine solche Demokratie wäre zum Scheitern verurteilt, weil immer der Recht bekommt, der den potentiell gewalttätigsten Mob zusammentrommelt.

    Zum zweiten Posting: Ja. Die Menschen kommen nach Deutschland und sind hier genauso willkommen wie alle anderen. An die Spielregeln müssen sich jedoch alle halten. Das wäre kein Grund, präventiv niemanden mehr ins Land zu lassen.

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  3. Aber ein Grund in Zukunft die “Richtigen” rein zu lassen. Warum kann ein Pole friedlich in Deutschland leben, warum kann ein Japaner friedlich in Deutschland leben, warum kann ein Russe, ein Ukrainer, ein Litauer, ein Niederländer, ein Engländer, ein Chilene friedlich in Deutschland leben. Aber einer aus dem arabischen/orientalischen Raum nicht? Nur bei diesen Menschen scheinen nahezu alle Integrationsbemühungen zu versagen.

    Versteht mich nicht falsch, aber wenn der Stadt nicht integrieren kann, dann ist es unanständig zur Bildung von Parallelgesellschaften beizutragen.

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  4. @Roman Ich bin niemals ein Freund von Einwanderungspolitik gewesen, die Einwanderer in nützlich und nicht nützlich unterteilt. Jeder sollte eine Chance haben. Wer sich allerdings nicht mit den allgemein gültigen Gesetzen arrangieren kann, dem ist auch nicht mehr zu helfen und da sollten entsprechend Konsequenzen gezogen werden. Der Staat ist aber hier gefordert, sein Gewaltmonopol zu erhalten und das nicht gegen die zu verwenden, die sich an die Regeln halten.
    Man könnte ansonsten fast auf die Idee kommen, der Staat könnte für die Sicherheit jüdischer Einrichtungen und Menschen nicht mehr garantieren…

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  5. Wobei momentan eine Demonstration gegen die Antisemitischen Ausschreitungen während der Demonstrationen gegen Israel wesentlich sinnvoller und wichtiger wäre.
    Fragt sich leider nur, wer die organisieren soll und dazu überhaupt in der Lage ist.

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  6. @ Chajm: Es geht nicht um die Nützlichkeit, sondern um die Integrierbarkeit. Ich verstehe nicht, warum jemand der offen einen islamistischen Staat aus Deutschland machen will einwandern darf. Damit schießt man sich auf lange Sicht selbst ins Bein.

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  7. Eben nicht von vornherein, sondern auf Empirie beruhend. Ganz sachlich und wissenschaftlich. Was ich bspw. lobenswert finde ist die Initiative der Bundesregierung, welche von Einwanderern einen Deutschtest verlangt.

    Leider gilt diese Regelung in ihrer schärfsten Form nur für Menschen aus der Türkei. Beim entsprechenden Unterricht lernen dort viele zum ersten Mal, dass ihr Ehemann sie nicht schlagen oder einsperren darf.

    Auch die Asylregelungen im Zusammenhang mit Straftaten werden verschärft, leider zu spät. Aber das ist ein anderes Thema.

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  8. @Chaim

    Sehr hanebüchene Argumentation und obendrein noch sehr vereinfachend. Fast könnte man meinen, sie sei sogar rassistisch weil sie unterstellt, Kinder von Migranten oder deren Enkelkinder seien besonders dumm und würden instinktgetrieben handeln und nicht zu intellektuellen Leistungen fähig sein.

    Lieber Chaim, die Statistiken für den Bildungsstand der Migrantenkinder sprechen für sich, wenn nahezu ein Drittel in den Großstädten keinen Hauptschulabschluss schafft. Wenn du meinen Text noch mal anschaust, dann steht das was von “Verweigerer” und nicht von ethnisch blöd. Also bitte nicht so verdrehende Verstellungen. Vorzugsweise erreichen die Frauen im Schnitt einen wesentlich höheren Bildungsgrad als die Männer, was man auch an weiterführenden Schulen oder Hochschulen bemerken kann. Wenn man die aus der Statistik rausnimmt, sieht das für den durchschnittlichen türkischen Macho noch desaströser aus. Leider werden solche statistischen Daten politisch ja mehr oder weniger als Geheimmaterial eingestuft, vermutlich, damit man diejenigen, die sich drauf berufen, um so leichter als Rassisten abqualifizieren kann.

    Ja. Die Menschen kommen nach Deutschland und sind hier genauso willkommen wie alle anderen. An die Spielregeln müssen sich jedoch alle halten. Das wäre kein Grund, präventiv niemanden mehr ins Land zu lassen.

    Ja und nein.
    Punkt 1: wer hier hin kommt, muss auch potentiell in der Lage sein, hier zu einem Mitglied der Gesellschaft zu werden. Das setzt voraus, dass er sich integrieren kann, setzt aber auch voraus, dass hier überhaupt Möglichkeiten der Integration, letztendlich auch ein gesellschaftlich sinnvoller Einsatz seiner Fähigkeiten, vorhanden sind. Um das mal bildlich auszudrücken: wenn das Kino voll ist, wird auch keiner mehr reingelassen, und eine Edelsteinschleiferei wird keinen Bankkaufmann als Schleifer einstellen. Im Moment bezahlen wir hier die Soziallasten der Türkei, indem wir einen großen Teil der Leute durchfüttern, die dort auch Hürtz-IV bekommen würden.
    Punkt 2: wer nicht integrationsfähig ist und verweigert, für den gilt das hier.
    Wir haben hier die offensten Einwanderungsregeln der Welt, und ich muss sagen, ich bin NICHT stolz drauf.

    Die Spielregeln einer demokratischen Gesellschaft sind allen klar und es gibt keine Ausreden diesbezüglich. Der Staat hat die Aufgabe (Stichwort Wehrhafte Demokratie) diese Spielregeln durchzusetzen. Vollkommen gleichgültig dessen, was folgt. Das tut er übrigens bei anderen Gelegenheiten aber ähnlichen Situationen. So könnte man doch prima einen Castor-Transporter an der Grenze abweisen, weil dieser eine unnötige Provokation für die Gegendemonstranten ist?

    Entschuldigung, das ist Quatsch. Der Staat hat zunächst mal die Aufgabe, das Leben und das Eigentum seiner Bürger zu schützen, und dabei muss er sehr wohl darauf schauen, was aus einer Handlung folgt. Draufhauen ohne Kompromisse aufgrund irgendwelcher abstrakter Regeln tut man in der Regel in Diktaturen.
    Nun kann man gerne darüber diskutieren, wann man wo einschreiten sollte. Deshalb noch mal die Frage: was wärst du persönlich bereit zu verantworten? Auch in der Situation als unmittelbar Betroffener und nicht nur vor dem Fernsehen als Gewaltspielteilnehmer? Diese scheinheilige “seid-nicht-feige-Leute-lasst-mich-hinter-den-Baum”-Haltung müsstest du schon ablegen.

    Dein Beispiel mit den Castoren ist übrigens mehr als daneben: das sind Abfälle aus deutschen Kernkraftwerken, die die Franzosen freundlicherweise für uns aufbereitet haben und zu deren Rücknahme wir uns vertraglich verpflichtet haben.

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  9. @Gilbert Die Bildungsstandstatistiken sind keine Ausrede dafür, dass bestimmte Gruppen ein naturgegebenes Recht darauf hätten, Antisemiten zu sein. Mag sein, dass es unter Kindern von Migranten auch Kinder sind, die -aus welchen Gründen auch immer- von der angebotenen Schulbildung nicht in dem Maße profitieren, wie wir uns das wünschen. Aber auch da hätte der Staat die Aufgabe, diese Kinder zu erreichen. Mit einer Abqualifizierung mit Verweis auf deren Herkunft ist da nicht geholfen.

    Zum Punkt streitbare Demokratie:

    Entschuldigung, das ist Quatsch. Der Staat hat zunächst mal die Aufgabe, das Leben und das Eigentum seiner Bürger zu schützen, und dabei muss er sehr wohl darauf schauen, was aus einer Handlung folgt. Draufhauen ohne Kompromisse aufgrund irgendwelcher abstrakter Regeln tut man in der Regel in Diktaturen.

    Das habe ich mir nicht ausgedacht. Das ist einer der Vorteile des demokratischen Systems in Deutschland (wenn durchgesetzt):

    Extremisten sind keine Demokraten. Sie lehnen unsere demokratische Grundordnung ab. Aus dem Untergang der Weimarer Republik wurde die Lehre gezogen, dass unsere Demokratie eine wehrhafte Demokratie sein muss.

    von hier: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/Breg/ThemenAZ/Innere_20Sicherheit/innere-sicherheit-2006-08-16-wehrhafte-demokratie.html

    Zum Castor: Diese Verträge ändern ja nichts daran, dass die Demonstranten sie nicht wünschen. Deiner Logik zufolge müsste man nun verhindern, dass der Container zu seinem Bestimmungsort gebracht wird – andernfalls würde man ja die Demonstranten provozieren. Das ist der Punkt; nicht die Rechtmäßigkeit der Transporte nach Deutschland.

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  10. In dieser Zeit des Konflikts wenden wir uns an Dich, Gott, als Schöpfer aller Menschen, jeder von uns in Deinem Bild geschaffen, jeder von uns gleich in Deinen Augen. Unsere Weisen haben gelehrt, wer auch immer ein einziges menschliches Leben vernichtet, dem rechnet es die Tora an, als habe er eine ganze Welt zerstört.

    Sie lehrten auch, dass in der Stunde, als die alten Ägypter im Schilfmeer ertranken und die Kinder Israels befreit wurden, die Engel einen Lobgesang anstimmen wollten. Aber Gott wies sie zurück und sagte: Meine Kinder ertrinken im Meer und ihr wollt ein Loblied anstimmen?

    Sei mit Deinen Kindern aller Nationen und Religionen und gib ihnen Stärke und Mut in dieser Zeit der Unsicherheit und Angst. Jeder Krieg fordert Opfer auf allen Seiten. Erbarme Dich über sie und bringe diesen Konflikt schnell zu einem Ende, so dass seine Opfer wenige und die Schäden gering sein mögen; so dass Gewaltakte und Blutvergießen ersetzt werden durch Worte und Taten der Versöhnung. Schirme mit Deiner Fürsorge diejenigen, die sterben und habe Mitleid mit denen, die sie betrauern. Denjenigen, die an Leib und Seele verletzt wurden bringe vollständige Heilung, damit ihr Leben nicht zerstört wird.

    Wir leben in einer Welt, in der Ängste unsere Herzen gefangen halten, Terror umfängt die Seele und reale Gegner oder eingebildete Feinde dringen in unser tägliches Leben ein. Wir wissen, wie leicht unsere Freundlichkeit und Güte dahinschmelzen, unser Sinn für Gerechtigkeit schwindet. Doch unsere Sicherheit kommt von Dir. Lass unsere Offenheit und unseren Einsatz für die Welt dazu beitragen, die Zukunft zu verändern, damit wir und unsere Kinder in Frieden leben können. O Gott, gib uns den Mut, den Gefahren, die wir sehen, mit uneingeschränkter Hoffnung zu begegnen, um Deines Namens willen.

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    Der Frieden schafft in der Höhe, möge Er uns und ganz Israel und der ganzen Welt Frieden geben.

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  11. @Chajm + Serdar: ojojoj, ihr dreht euch die Dinge wohl immer so zurecht, dass sie passen, oder? Selbst statistische Fakten spielen keine Rolle, wenn sie nicht in die Ideologie passen, oder? Bezüglich des praktischen Funktionierens einer wehrhaften Demokratie habt ihr aber noch einige Kenntnisse aufzuholen.

    Es ist, soweit mir das bekannt ist, nirgendwo jemand zu Schaden gekommen oder größerer Sachschaden angerichtet worden, was zunächst mal als ein Erfolg und ein Funktionieren des demokratischen Systems zu betrachten ist. Wenn ihr aus ideologischen Gründen lieber einen Bürgerkrieg anfangen wollt: bitte sehr, aber dann schickt nicht andere vor, sondern geht selbst mit dem Baseballschläger auf die Straße.

    Was verständnis- oder einstellungsmäßige Defizite angeht, kann man natürlich fragen, wieso da im Vorfeld nicht näher drauf eingegangen ist, um das abzustellen. Und man kann sich hinterher dran machen, das zu beseitigen. Aber bitte nicht zum ungünstigsten Zeitpunkt mit Gewalt, unter der dann hauptsächlich wieder Unbeteiligte zu leiden haben.

    Was den Castor angeht, liegst du immer noch daneben. Aber damit das nicht ganz so schwer wird, gebe ich dir mal ein anderes Beispiel: zu den demokratischen Regeln gehört, dass JEDER sie wahrnehmen kann, auch die Leute aus der rechten Szene. Wenn die sich versammeln, gibt es regelmäßig Krawalle, allerdings nicht durch die Rechten, sondern zwischen Polizei und linken Krawallmachern. Hier schützt die Polizei ein demokratisches Recht, und nicht wenige Male hat sie hier die Demonstrationen aus Sicherheitsgründen verboten, wenn abzusehen war, dass das nach Links ausufert. Komischerweise, und da dürft ihr euch vermutlich direkt angesprochen fühlen, habe ich da von den “aufrechten Demokraten” noch keine Beschwerden gehört, dass demokratische Rechte verweigert werden – eher, dass sie auch diesen Leuten zugestanden werden.

    Und, Serdar, ich habe diese Diskussion nicht angefangen, ich bin nur irgendwo mittendrin eingestiegen. Die Tickets hat vorher schon jemand anderes gelöst.

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  12. @Gilbert:
    > ein Erfolg und ein Funktionieren des demokratischen Systems

    “In Berlin oder im Duisburger Norden gibt es Stadtteile, in denen sich die Kollegen kaum noch trauen, ein Auto anzuhalten – weil sie wissen, dass sie dann 40 oder 50 Mann an der Backe haben.” Diese Übergriffe seien fast schon “ein gezieltes Kräftemessen mit dem Staat, in dem sich die Verachtung der Täter für unsere Gesellschaft ausdrückt. Weil sie Politiker nicht erreichen können, greifen sie sich Polizisten.”
    sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, SPIEGEL ONLINE.
    (Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,599778,00.html)

    “Der einzelne Streifenbeamte sei dagegen weitestgehend machtlos. Doch nun, und das ist ebenso neu wie erschreckend, knickte auch die Duisburger Polizeiführung vor dem aggressiven Mob ein.”
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,601268,00.html

    @Joschi:
    Schön!
    Das Zitat von den “Weisen” ist übrigens aus Mischna Sanhedrin 4:5.
    Diese Mischnah wird im Koran in Sure 5:32 (etwas ungenau) zitiert!

    YM

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  13. @YM: im Gewerkschaftsblättchen der GdP geht es noch wesentlich mehr zur Sache, und das schon seit Jahren. Schön, dass das von den politisch korrekten Medien wie dem Spiegel auch mal zur Kenntnis genommen wird. Vermutlich wird sich die Politkaste aber wieder drauf beschränken, alle, die auf so was hinweisen, als Rassisten und Ausländerfeinde abzuqualifizieren, statt sich des Problems endlich anzunehmen.

    Nochmal: ich sage ja keineswegs, dass man da Nichts unternehmen soll, aber doch bitte zu einem Zeitpunkt, wo das kontrollierbar ist. Die Beispiele aus Frankreich und Griechenland zeigen doch ziemlich deutlich, wie schnell das außer Kontrolle gerät. Die Polizei ist doch nicht der Feind. Denen geht es doch selbst ziemlich dreckig, wie der von dir zitierte Artikel zeigt, weil sie eben von der Politik seit Jahren an der Ausübung ihrer Arbeit gehindert wird. Haut doch den Politikern, die das Ganze zu verantworten haben, was vor die Maske. Die sollen doch endlich die Voraussetzungen schaffen, das was geschehen kann. Im Prinzip haben wir in den Großstädten doch schon unsere eigenen Gaza-Streifen, aber man lässt das munter weiter aus dem Ruder laufen und tönt lautstark, dass wir um jeden weiteren Hartz-IV-Empfänger in diesen Vierteln froh sein müssen, weil wir den angeblich dringend benötigen.

    Aber jetzt genau die, die es verbockt haben, auf den Plan zu rufen und denen auch noch die Zielgruppe, die die Versäumnisse aufzählen könnte, als Opfer zu liefern, um sie mundtot zu machen … muss ich wohl nicht weiter ausführen.

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  14. Nach der Gerichtsentscheidung, Werbung für die Hamas auf Demonstrationen zuzulassen, fordert Berlins Innensenator ein Verbot der radikalislamischen Organisation. Körting warnt vor einer “falschen Liberalität”.

    Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hatte zuvor eine Beschwerde der Berliner Polizei gegen eine Entscheidung der Vorinstanz als unbegründet abgewiesen. Die Versammlungsbehörde hatte bei einer für den Nachmittag geplanten Demonstration gegen den Krieg im Gaza-Streifen Werbung für die Hamas untersagt. Dagegen legten die Veranstalter Widerspruch ein und bekamen vor dem Verwaltungsgericht mit Einschränkungen Recht. Die dagegen gerichtete Beschwerde der Polizei blieb erfolglos.

    Auslöschung Israels als Ziel einer Organisation “unerträglich”

    Körting kritisierte die Gerichtsentscheidung als “ein Stück falsche Liberalität”, aber sie sei natürlich Grundlage des Handelns. Unabhängig davon könne er die Berliner, insbesondere die Bürger arabischer Herkunft, nur auffordern, sich nicht an einer Demonstration zu beteiligen, “die stark von der Hamas geprägt ist”.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Ehrhart-Koerting-Hamas;art270,2708417

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  15. @ Gilbert:”der überwiegende Teil der Leute kommt entweder nicht von hier oder gehört zur Bildungsverweigerungsschicht, die schon seit 2-3 Generationen hier lebt, noch nichts von unserer Kultur mitbekommen hat …”
    &
    @Roman: “Eben nicht von vornherein, sondern auf Empirie beruhend. Ganz sachlich und wissenschaftlich. Was ich bspw. lobenswert finde ist die Initiative der Bundesregierung, welche von Einwanderern einen Deutschtest verlangt. ”

    In der Essenz habe ich Eure Kommentare und ein wenig auch Eure grundsätzliche Haltung so wahrgenommen,
    dass Ihr den momentan vehement auftretenden Antijudaismus der in der BRD lebenden Muslime
    und die damit entweder direkt oder latent verbundene Gewaltbereitschaft am Bildungsstandard
    festmachen wollt. Und zwar reduziert in folgender Formel auf den Punkt gebracht:
    je geringer der Bildungsstandard desto größer die Neigung zu Antijudaismus und desto größer die grundsätzliche Gewaltbereitschaft.
    Dazu als Rückmeldung, nicht aus den ungestörten Gefilden der Empirie, sondern von den brandungsumtosten Klippen
    der Praxis: wir haben gerade aktuell 8 gewaltpräventive theaterpädagogische Workshops mit acht verschiedenen Schulklassen
    aller Schulformen hinter uns ( https://www.sprachkasse.de/blog/2009/01/20/aktion-im-ruhrgebiet/ )
    Das Spektrum der Klassen ging von E-Schulen ( früher Sonderschulen), über Hauptschulen, Realschulen bis zu Gymnasien.
    Thema war jetzt nicht direkt Antijudaismus, sondern aktive praxisorientierte Gewaltprävention, wobei für mich erhöhte und offensive Gewaltbereitschaft eine ganz klare Grundlage des Antijudaismus/Antisemitismus ist.
    Bei den Klassen der E- & Hauptschulen herrschte zugebenermaßen ein wesentlich rauerer Tonfall untereinander.
    Aber das Konfliktbewußtsein, die sozialen Mechanismen zur Konfliktvermeidung & Konfliktbewältigung
    und auch die soziale Verantwortung untereinander war ungeheuer stark ausgeprägt.
    Will heißen, sie wissen wie man streitet, dass man sich für den andern einsetzt, und wie sich Eskalationen vermeiden lassen.
    Bei den Realschülern und Gymnasiasten hingegen war der grundsätzliche Unruhe- & Rempelfaktor ungeheuer hoch,
    sie haben ein kaum ausprägtes Bewußtsein dafür, wo der persönliche Grenzbereich ihres Gegenübers liegt
    und es besteht eine große Tendenz dazu, das eigene Selbstwertgefühl durch eine Herabminderung des Gegenübers aufzuwerten. Wenn Du sie nach Situationen, in denen sie selbst real Gewalt erlebt haben und den konkreten Auslösern fragst, erhälst Du das komplette sozialpädagogische Fachvokabular von Provokation bis Mobbing als Antwort.
    Wenn Du dann nachfragst, was denn Provokation oder Mobbing bedeuten, Schweigen im Walde.
    Wenn Du nachfragst, wie das denn im Einzelfall ganz konkret aussah, schweigendes Unverständniss,
    “Na Mobbing eben!”. Und wenn Du dann vorsichtig aber vehement am Ball bleibst
    und immer streng darauf achtest, alles möglichst streng zu anonymisieren, kriegst Du plötzlich die komplette Skala von
    sozialer Ächtung und Diskriminierung als Klassenrealität. Der Respekt dem anderen gegenüber als gleichwertiges Wesen geht gleich Null, das grundsätzliche Selbstwertgefühl allerdings ebenfalls. Zusammengefasst, ein Haifischbecken von hilfslos nach Bestätigung suchenden Einzelkämpfer, denen zu Hause nichts anderes als Leistungsdruck vermittelt wird.
    Das Ganze fällt im Schulalltag aber nicht weiter auf,
    das geht es schlicht und einfach um Bildungsvermittlung und Reglementierung durch Zensurendruck.
    Ach, ja und noch als Ergänzung unterm Strich: obwohl in den E-Schulen und Hauptschulen der “Ausländeranteil” mit einem breitem “Herkunftsspektrum” relativ hoch ist,
    so gegen 50 %, ist die Xenophobie kaum ausgeprägt, die leben einfach damit, dass es Menschen verschiedener Herkunft gibt,
    und könne damit umgehen weil es für sie Alltag ist.
    Bei den Realschülern & Gymnasiasten, “Ausländeranteil” so um 3 %, hörst Du, wenn Du erstmal unspezifisch nach Gründen für Gewalt oder Aggressoren fragst, unheimlich oft:”Ausländer” “Türken” “Russen”.
    Wie gesagt, das alles nur als statistisch empirisch irrelevantes Feedback aus dem Alltag.
    Allerdings, wenn man sich jetzt überlegt, dass es Realschüler und Gymnasiasten sein werden,
    die in unserer Gesellschaft verantwortliche und leitende Positionen einnehmen werden,
    dann gute Nacht Liebe Tante.
    Gitt Shabbes
    Euer Shabbes-Goi

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  16. Hallo Yael!
    Also, ich will ja nicht unbedingt Herrn Blüms Philologiezitat breittreten,
    aber ganz streng genommen sind ja Araber, Palästinenser und sogar Türken
    Semiten, deshalb habe ich bewußt “Antijudaismus” geschrieben.
    Schönen Shabbes,
    Dein
    Goi

    Antworten

  17. Nochmal @Yael: Genau betrachtet hast Du insofern recht, als das es
    “antijudaistisch” auch nicht wirklich trifft, weil es eigentlich ein Euphemismus und eine unnötige akademisch Überhöhung dessen ist, worum es eigentlich geht. Wirklich treffend wäre wohl die schlichte und einfache Vokabel “antijüdisch”.
    Nochmal gitt shabbes,
    Dein
    Shabbes-Goi

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  18. “aber ganz streng genommen sind ja Araber, Palästinenser und sogar Türken
    Semiten, deshalb habe ich bewußt Antijudaismus geschrieben.”

    Nein, Schabbes-Goi, das ist leider ein weitverbreiteter Irrtum, denn Semiten als ethnische Gruppen existieren nicht. Semitisch bezieht sich auf einen Sprachraum, es gibt semitische Sprachen, aber keine semitischen Völker. Antisemitismus als Wort besteht nunmal, aber er bezieht sich ausschließlich auf Juden und ist Judenhass.

    “Als Semiten werden Menschen bezeichnet, die eine semitische Sprache als Muttersprache sprechen. Ethnologische Aussagen lassen sich daraus nicht ableiten. Im Gegenteil wird überwiegend davon ausgegangen, dass ein erheblicher Teil der heutigen Sprecher die Sprachen von anderen Gruppen übernommen hat.”

    Semiten, im 18. Jahrhundert entstandener Begriff, der aufgrund der biblischen Völkertafel (1. Mose 10) eine Reihe von Völkern als Träger einer gemeinsamen Sprache (Semitisch) bezeichnet. Danach gingen von [Sem] 26 Völker aus, u. a. Elamiter, Assyrer, Babylonier und Aramäer. Die Völkertafel ist aber im Wesentlichen geografisch orientiert (das Siedlungsgebiet der Semiten reicht von Westanatolien bis Persien und von Armenien bis zum Roten Meer), und die in ihr genannten Völker bilden keine geschlossene Gruppe im Sinne der Völkerkunde. Der Begriff ist daher ethnografisch untauglich und zudem durch seinen wertenden Missbrauch in Rassentheorien des 19. und 20. Jahrhunderts ([Antisemitismus], Rassismus) diskreditiert; er kann nur sprachwissenschaftlich und eingeschränkt auf die semitischen Sprachen angewandt werden.

    http://lexikon.meyers.de/wissen/Semiten

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  19. Bitte groß aufhängen und allen Terroristenfreunden vor die Nase halten: Ein Arzt aus dem Shifa-Krankenhaus in Gaza gab gegenüber einem italienischen Reporter zu (hier das Original), dass die Opferzahlen stark überhöht waren statt der behaupteten 1300 gab es 500 bis 600 Tote auf Seiten der Palästinenser. Auch die Zahl der Verletzten soll deutlich weniger als die angegebenen 5.000 betragen. Die Aussage machte der Arzt nach einer ausführlichen Tour durch alle Krankenhäuser des Gazastreifens.
    Zusätzlich erfuhr er von den Leuten vor Ort, dass Hamas-Leute Santitäter-Kleidung anzogen und Krankenwagen requirierten, sowie dass die Hamas UNO-Gebäude als Startrampen für Raketen nutzten (was die UNRWA ja stramm nicht weiß).

    http://heplev.wordpress.com/2009/01/22/stillstands-blei-5-tag/

    Und damit deutlich wird: Jeder zivile Tote ist einer zuviel, aber ich denke, die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, dass die Zahlen korrekt angegeben und genau überprüft werden. Die Lügenmärchen über Djenin dürfen sich nicht wiederholen.

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  20. Weiße (Phosphor) Lügen von HRW

    Ein jüngstes Beispiel, die von Kenneth Roth geführte HRW begann eine Kampagne und erhob den Vorwurf, dass die IDF weiße Phosphor-Waffen gesetzwidrig im Konflikt mit Hamas in Gaza benützte.

    Als Hamas eine Phosphorgranate nach Israel feuerte, schwiegen diese Organisationen inklusive HRW, wie sie auch zum Benützen von Menschen als Schutzschilder in Gaza und anderen wirklichen Kriegsverbrechen schweigen.

    Als das Internationale Rote Kreuz die IDF-Stellungnahme bestätigte, war der Schaden schon angerichtet das Image von Israel als ein serieller Brecher von internationalem Recht und Menschenrechte wurde bestärkt ein großer Erfolg für Hamas. CNN, Times (London) und Christian Science Monitor [nicht fehlen darf dabei der ORF K.P.] publizierten längere Geschichten geschmückt mit Zitaten von Ärzten in Gaza, CNN hat zuerst Dr. Peter Grossman, einen unparteiischen kalifornischen Brandwunden-Experten zitiert, dann aber ignoriert, der erklärte, dass es nicht möglich ist aufgrund von Bildern der Brandwunden, zu sagen ob weißer Phosphor das verursacht hat.

    http://www.hagalil.com/archiv/2009/01/24/phosphor/

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  21. @Shabbes Goi
    Also der Begriff Antisemitismus beschreibt nicht(!) die Feindschaft gegen Semiten, sondern wurde um 1880 von Judenfeinden erdacht, um ihre Opfer als fremd zu kennzeichnen. Antisemitismus ist gleichbedeutend mit Judenfeindschaft.
    Türkisch ist übrigens keine semitische Sprache, sondern – so banal es klingt- eine Turksprache; wie etwa kasachisch oder Tatarisch. Allesamt Nachkommen der Turkvölker, vielleicht sogar der Hunnen…

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  22. Zum Vorfall an der UNRWA-Schule in Jabalya
    Der tragische Tod von 43 palästinensischen Zivilisten bei einem Schusswechsel zwischen der israelischen Armee und Hamas-Terroristen neben einer UNRWA-Schule in Jabalya am 6. Januar hat international für Schlagzeilen gesorgt. Eine genaue Untersuchung des Vorfalls hat nun erwiesen, dass die Todesopfer sich sämtlich außerhalb des Schulgeländes befanden.

    Die Hintergründe schildert ein Artikel in der kanadischen Tageszeitung Globe and Mail:

    http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/
    RTGAM.20090129.wgazaschool29/BNStory/International/home

    (The Globe and Mail, 29.01.09)

    Raketenangriffe auf Israel
    Der Süden Israel ist am Sonntag wieder von massiven Raketen- und Mörserangriffen aus dem Gaza-Streifen heimgesucht worden. Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen schossen etwa 12 Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Territorium ab. Dabei wurden drei Israelis verletzt, darunter ein Zivilist.

    Die Verantwortung für einen Teil des Beschusses haben die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden übernommen.

    In Reaktion auf die Angriffe bombardierte die israelische Luftwaffe mehrere Ziele im Gaza-Streifen.

    Auch am heutigen Montag landeten Mörsergranaten im westlichen Negev.

    (Yedioth Ahronot, 02.02.09)

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  23. Gil Yaron: Diebe in der Nacht

    Die radikal-islamische Hamas hat im Gazastreifen ein Lagerhaus des Weltflüchtlingshilfswerks UNRWA ausgeraubt. Die UNRWA versorgt hunderttausende palästinensische Flüchtlinge im Gazastreifen. Wie UNRWA Sprecher Chris Gunness mitteilte, drangen Polizisten der Hamas in der Nacht zum Mittwoch bewaffnet in ein UNRWA-Lager ein und stahlen die Lebensmittelrationen von 500 Familien und 3500 Decken. Das Hamas-Innenministerium hatte vorher gefordert, ihm die Austeilung der Hilfsgüter zu überlassen und bezichtigte die UN, politische Gegner der Islamisten im Gazastreifen zu bevorzugen. Gunness wies die Anschuldigung zurück und forderte die sofortige Rückerstattung der gestohlenen Hilfsgüter.

    Heute teilten die UN mit, die israelischen Granaten hätten die Schule tatsächlich nicht getroffen. Alle Opfer seien außerhalb des Gebäudes getötet worden. Auch die Anzahl der Toten wird von Israel bestritten.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gil_yaron_diebe_in_der_nacht/

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