Okt 30 2006
Wurde auch Zeit: Reform Kaschrut-Aufsicht in Sicht
Die JTA berichtet in diesem Bericht von Susan Fishkoff über das steigende Interesse innerhalb der Reformbewegung an Kaschrut:
Such conversations never would have happened 10 years ago. In fact, it was the movement’s 1999 Statement of Principles for Reform Judaism that opened the doors to serious discussion of mikvah, kashrut and other traditional rituals widely eschewed by the Reform movement since its emergence.
Interest in Jewish text study and traditional practices has been growing in Reform circles. Adult education classes are proliferating, attendance is up for day schools and religious schools, and head coverings and prayer shawls are the norm rather than the exception at many Reform synagogues.
According to two recent studies, more Reform Jews are putting their mouths where their values are. In a 2000 survey that was never published, 344 congregations — about half the movement’s affiliates — showed a surprising adherence to kosher laws.
Bei der Definition von „koscher” spielen in dieser Reformdefinition (zu Recht!) aber noch andere Faktoren eine Rolle, als im orthodoxen System: So müsste sichergestellt werden, dass die zu schlachtenden Tiere nicht nur während der Schlachtung gut behandelt werden würden, sondern auch schon lange davor. So wäre Kaffee von Kaffeeplantagen mit Minilöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen ebenfalls nicht koscher.
… who may avoid Chilean sea bass because of over-fishing or foie gras because of force-feeding; those who support organic or local farmers; consumers of Fair Trade coffee; avoiders of non-union fruit; and a host of others who adhere to certain ecological or political standards that may have nothing to do with traditional notions of kashrut.
Debbie Cohn of Highland Park, N.J., is on the board of Anshe Emeth. She and her husband began keeping kosher 18 years ago, soon after their first daughter was born, though neither had grown up with the practice.
…
Rabbi Lucy Dinner, who has been at Temple Beth Or in Raleigh, N.C., for 15 years, says the conversation changed 10 years ago. Now her synagogue holds meals where they serve free-range chicken, “and we let people know when and why we’re doing it.”
They’ve brought in the local Chabad rabbi to kasher, or make kosher, their kitchen when they hold events for the entire Jewish community, yet they also respect members who don’t keep kosher.
“I would like to see it as an extension of halachah,” or Jewish law, he says. “It would expand what dietary practice means in a Jewish setting to include a concern for the people who harvest our food, bring it to market and sell it, a concern with the pain of living creatures, which has led people not to eat veal or foie gras, to look for free-range poultry and beef, or more humane methods of slaughter.”
Diese Art von Kaschrut-Aufsicht, oder überhaupt diese erweiterte Sicht auf Kaschrut könnte zusätzlich zahlreiche Freunde finden die sich deshalb für Kaschrut interessieren, weil sie sich bewußt ernähren wollen (und nichtjüdisch sind). Zahlreiche dieser Leute kaufen bisher orthodox gestempelte Waren ein und schwenken danach womöglich um auf andere? Ein Verteilungskampf würde beginnen, denn, wie immer leider, geht es hier auch um Geld. Der „Stempelmarkt” ist groß und undurchsichtig, verschiedene (orthodoxe) Rabbiner werden von einigen Gruppen nicht anerkannt, so daß auch Waren aus dem koscheren Supermarkt plötzlich nicht mehr koscher sein sollen etc. etc.
In Deutschland müssen wir uns diesen Fragen freilich nicht stellen, hier gibt es kaum koschere Einkaufsmöglichkeiten. Die wenigen die es gibt, sind so überteuert, dass man sich nicht wundern muß, wenn die Leute lieber Hähnchen aus dem Supermarkt kaufen. Da könnte es ruhig Subventionen geben. Andere, sinnfreiere Sachen, werden ja auch unterstützt. So langsam könnte auch mal jemand hergehen und die Kaschrut-Liste für Deutschland entgeldfrei ins Netz stellen -damit wäre schon vielen Menschen ein wenig geholfen.
16 Kommentare






“So müsste sichergestellt werden, dass die zu schlachtenden Tiere nicht nur während der Schlachtung gut behandelt werden würden, sondern auch schon lange davor. So wäre Kaffee von Kaffeeplantagen mit Minilöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen ebenfalls nicht koscher.”
Prinzipiell finde ich es sehr begrüssenswert, wenn sich die liberalen Strömungen als Kollektiv wieder mehr mit traditionellen Aspekten des Judentums befassen. Aber beim lesen der oben zitierten Sätze habe ich mich ganz ernsthaft gefragt, ob hier nicht einmal wieder jemand strenger sein will als das Sanhedrin: einerseits mokiert man sich ja liberalerseits nicht ungern über die Strenge in Kaschrut- und anderen Gepflogenheiten der Orthodoxen, aber WENN man dann auch in die Materie eintauchen will, dann wird’s gleich wieder bierernst.
Fakt ist doch, daß auch die jüdische Gemeinschaft nicht ausschließlich aus gutverdienenden Mittelschichtsbürgern besteht. So ist der Ansatz – wie der der Bio- bzw. Fair-Trade-Bewegung ja auch – gut und wichtig, aber klingt das nicht mal wieder sehr nach Theorie? Warum eigentlich koennen Liberale nicht “ganz normal” kaschrut halten, um dann diese Kaschrut beispielsweise auch in Richtung “ethische Kaschrut” zu verändern? Nein, man muß ja sein eigenes Sandkästchen beackern.
Sagt jetzt mal wieder ganz böse die
Matronit
PS Ich möchte noch anfügen, daß Behauptungen wie “der Stempelmarkt ist groß und undurchsichtig” etc. oder daß sich verschiedene orthodoxe Rabbiner gegenseitig nicht anerkennen würden – bedürfen wirklich einer Ausführung, um nicht in loschn hore zu enden und den Verweis, daß hierzulande in der Regel (zumindest liberalerseits, be honest) vom Ausland die Rede ist, da die Zahl tatsächlich nach orthodoxen Koscherstandarts lebender Menschen hierzulande relativ gering ist, wenngleich mit steigender Tendenz. Was in erheblichem Maß mit den Kosten zu tun hat. Dies aber nicht wegen der Aufsichten oder der Stempel, sondern weil der Markt so klein ist, daß die Mengen, die aus Paris, Strasbourg, Antwerpen oder Israel importiert werden, eben gesalzene Preise haben.
Und PPS
Wer wirklich koscher leben will, findet auch andere Wege als in den Koscherläden einzukaufen: es gibt inzwischen sogar einige koschere “food-coops”, d.h. Leute, die zusammen bestellen, um so die Kosten geringer zu halten. Dennoch, hier beißt sich natürlich auch die Katze in den eigenen Schwanz: dadurch werden die Koscherläden sicher nicht billiger. Das werden sie erst durch eine größere Kundschaft, die natürlich auch entsprechend mehr Druck machen kann, wenn sie die Preise als überhöht empfindet.
Ja genau: Wahrhaftig sind nicht alle Jüdinnen und Juden Bestverdiener. Deshalb frage ich ja auch zum Schluß, wer es sich ernsthaft leisten kann, in den Koscherläden Europas einzukaufen. Der Fair-Trade-Sektor ist ansonsten einfach ein gutes Mittel, sich von Minderverdienern zu unterscheiden. Nicht alle sind „Gesinnungseinkäufer”. Dennoch bin ich ein großer Fan der Ökologisch-korrekten Kaschrut. Bezahlbar darf sie allerdings auch sein. Dies lässt sich natürlich nur über die Zahl der Konsumenten steuern oder die Nachfrage nach bezahlbarer koscherer Nahrung und entsprechende Eigeninitiative…
Die Undurchsigkeit des Koschermarktes ist vor allem auf die USA gemünzt. Auch in Frankreich und Belgien traf ich Juden die den Stempel überprüften und die Ware mehr als einmal zurück ins Regal legten.
Die Frage zu stellen, ob „normal” Kaschrut ausreichend ist, sollte erlaubt sein. Auch im Talmud begegnen wir ja Regeln für den geschäftlichen Verkehr untereinander und ist es nicht folgerichtig, dass Produkte, die diesen Regeln widersprechen, nicht koscher sind? Nur so ein Ansatz…
Ich bin auch ein Fan der “ökologisch-korrekten” Kaschrut (was für ein Begriff, da muß unbedingt eine Abkürzung her). Aber mein Einwand ist einfach der, daß ich es anstrengend finde, wenn sich plötzlich Liberale auch noch vor den Regalen wiederfinden, und Produkte zurücklegen, weil die keinen ÖKO-Hechscher haben…
Nein, aber nebenbei: es ist ganz normal, Hechscherim zu prüfen, schon allein wegen der unterschiedlichen Schchita. So haben Aschkenasim und Sefardim nicht die gleiche Schchita bzw. Bedika, was Fleisch betrifft, und Lubawitsch braucht ja ohnehin immer einen der ihrigen bei der Schlachtung, sonst ist es für sie nicht kascher. Und ansonsten: es gibt eben unterschiedliche Grade von Kaschrut, und es ist immer wieder darauf hinzuweisen, daß die Orthodoxie in sich nicht homogen ist… Koscher und Koscher-le-mehadrin ist z.B. einfach ein Unterschied. “Normal”-Kaschrut kann für viele ausreichend sein, aber eben nicht für alle, und zunächst muß geklärt werden, was genau denn “Normal-Kaschrut” überhaupt sein soll.
In den Koscherläden in Berlin ist die Kaschrut in der Regel mehadrin, damit eben alle was davon haben.
Aber mein Ansatz ist, daß Juden sich insgesamt überhaupt erst einmal wieder auf Kaschrut einigen müssen, und dann kann man auch etwas in punkto Öko-Kaschrut unternehmen. Gemeinsam sind wir stärker!
Die Situation beschreibst Du schon ganz richtig (natürlich): Auch innerhalb der Orthodoxie finden wir viele Auslegungen dessen, was Koscher bedeuten kann, von einer Einigung ganz zu schweigen. An wen sollte sich das liberale Judentum also anhängen? Ich finde es nur logisch und kohärent, wenn man sich, überlegterweise, ein eigenes Zertifizierungssystem schafft völlig unabhängig und auch selbstbewußt. Ohnehin würden Orthodoxe niemals nie ein Reformzertifiziertes Produkt essen, von daher muß man darauf keine Rücksicht nehmen.
Der Kalauer musste einfach sein…
Kleiner Hinweis: Reform-Häuser verkaufen keine Reform-Hechscher Produkte
Ich denke, das liberale Judentum in Deutschland könnte zunaechst einfach einmal nach der Koscherliste gehen und sein Fleisch nicht beim türkischen Metzger (Halal) kaufen (was gemäß von Öko-Standarts nicht besser, sondern schlechter ist – zudem verkauft Danel in München Biofleisch und drittens soll man ohnehin nicht soviel Fleisch essen, kann sich ergo also manchmal auch einfach mal was Teures leisten, bzw. den Preis bezahlen, den Fleisch eigentlich kosten soll). Es könnte auch aufhören, Shrimps zu essen (habe ich selbst erlebt) und vieles andere mehr, was einfach nicht kascher ist. Aber wozu eigentlich wollen Reformer eigene Zertifizierungen machen?
Das glaube ich ihnen auch so.
) wie ihr?
Ich weiß, daß Leute von Masorti in Deutschland beispielsweise kein Probem mit Bioprodukten haben, denn sogar Probleme wie das “Ölmühlen-Problem” (Stichwort Traubenkernöl) wurde ja indirekt bereits von R. Isaac Klein bearbeitet: Jain Akum darf heutzutage nach R. Klein getrunken werden, also besteht auch kein Problem mehr mit anderen Produkten, die aus Weintrauben hergestellt werden. Das “Lab”-Thema hat R. Klein ebenfalls schon vor langer Zeit bearbeitet, also kann man unbedenklich Käse mit Lab essen, zumal es im Bioladen ohnehin Käse mit mikrobiellem Lab gibt. Wozu also hier überhaupt Hechscharim? Um zu zeigen, daß Liberale auch irgendwo draufstempeln können?
Dient das eventuell (einzig) dazu, die Reform (oder das konservative Judentum) “selbstbewusster” zu machen, “aufzuwerten” (wozu?) zu sagen, “wir haben das auch”, wir sind genauso (koscher
Liberales und orthodoxes Judentum unterscheiden sich, Punkt.
Aber es gäbe Themen, da könnte man einfach wieder mehr zusammen kommen, das wäre meine Meinung. Das betrifft die Kaschrut, die Gijurim und den Schabbat. Bei allem anderen können und sollen die Strömungen unterschiedlich sein, so unterschiedlich wie eben innerhalb der O ja auch schon. Das würde zu sinnvollen Anregungen und Spannungen führen, könnte tatsächlich fruchtbar sein.
Aber ein eigenes Kaschrutzertifikat? Sorry, aber das finde ich eher ganz, ganz lächerlich.
Imposanter Rundumschlag…
Interessanterweise nennst Du als Themen, bei denen man zusammenkommen kann, die heissesten Eisen in der Diskussion. Vielleicht sollte man mit einfacherem beginnen.
Shrimps und Krabben habe ich übrigens auch schon in so called „orthodoxen” Gemeinden gesehen. Ist lustig, wenn der Rosch Kehillah sagt: „Die trejfenen Sachen schmecken immer noch am Besten” und dabei vom Geschirr der Gemeinde isst („frisst” sollte man vielleicht schreiben)…
Ich will die Reform-Stempel gar nicht verteidigen, sehe aber mit Freude, dass dort einiges geschieht.
“Shrimps und Krabben habe ich übrigens auch schon in so called „orthodoxen” Gemeinden gesehen.”
das mag sein. ich habe auch gehoert, daß es in münchen vor ein paar jahren von der gemeinde aus ein solches “treife-bankett” gegeben haben soll.
aber wir sind uns doch sicher einig, daß dies in der regel die ausnahmen sind und wir nun nicht suchen müssen, wo wir überall kuriositäten finden können.
was wäre denn etwas “einfacheres”?
und wieso “rundumschlag”? du könntest doch z.b. eigentlich freude ausdrücken, daß orthodoxe sich mit liberaler responsenliteratur überhaupt auskennen.
Der „Rundumschlag” war eigentlich positiv gemeint. Da hast Du weit ausgeholt und viele Themen angeschnitten – in diesem Sinne…
Etwas einfacheres wäre zunächst mal die Zulassung von Raumnutzungen, die Zusammenarbeit in gemeindebildenden Gremien oder einfach mal Respekt voreinander- damit wäre schon viel gewonnen. Kuriositäten findet man überall haufenweise… das hast Du sehr sehr Recht…
was den rundumschlag betrifft – danke.
was den respekt betrifft – da hast du sehr recht. das betrifft beide seiten. jede gruppe könnte ganz einfach bei sich selbst beginnen. respekt kommt ja nicht von alleine. ich weiss, daß bei vielen menschen in der orthdoxie eine ablehnung des liberalen judentums vorhanden ist bzw. eher ein ganz großes desinteresse. die gründe für eine ablehnung sind vielfach banal – also nicht einmal die “heißen eisen”. andererseits habe ich oft schon erlebt, daß die liberalen nicht minder ablehnend sind, bzw. ihre vorurteile haben, ich würde sogar sagen: ängste.
. die realitaeten von vielen juden sind in der mitte angesiedelt.
wovon man sich vermutlich verabschieden muß ist wahrscheinlich, daß es nur ein “wahres” judentum gibt – und in diesem glauben stehen sich beide seiten wahrscheinlich in nichts nach (die einen sind ohnehin keine juden, und die anderen leben im mittelalter
wie aber soll man in einen dialog kommen?
ich finde das sehr schwer, und ich muß auch ehrlicherweise sagen, ich habe das gefühl, orthodoxerseits interessiert man sich für die liberalen gar nicht so sehr, sprich: auch nicht für einen dialog. das liegt mE sicher auch daran, daß es im moment noch viele andere prioritäten gibt.
was die raumnutzungen anbelangt, so scheint mir das weniger mit orthodoxie per se zu tun zu haben, sondern mit den machtspielchen einzelner gemeinden. andererseits: macht fundraising, und bleibt unabhängig. ist ohnehin besser (du siehst, ich bin nicht unbedingt ein freund der einheitsgemeinde).
aber ein problem, welches ich wirklich problematisch finde, ist tatsächlich das statusproblem, d.h. das problem der gijurim. hier muß meiner meinung nach etwas geschehen – und zwar nicht nur von orthodoxer seite, sondern ganz klar auch von liberaler seite aus.
“Ja genau: Wahrhaftig sind nicht alle Jüdinnen und Juden Bestverdiener. Deshalb frage ich ja auch zum Schluß, wer es sich ernsthaft leisten kann, in den Koscherläden Europas einzukaufen.”
ps
dazu wollte ich noch etwas sagen: in den koscherläden EUROPAS kann durchaus günstig eingekauft werden. wer jemals in strasbourg, st. louis oder paris in einem koscheren supermarkt eingekauft hat, weiß, wovon ich rede.
ich finde es nicht sinnvoll, aus unkenntnis in die welt zu verbreiten, daß der einkauf in den koscherläden GENERELL teuer wäre.
wie gesagt, es hängt von angebot und nachfrage ab.
Wie definierst Du denn dann „billig” – oder günstig? Ich war schon mancherorts in Europa koscher einkaufen und wirklich bezahlbar (wenn man von Aleph bis Tav nur im koscheren Supermarkt einkaufen will) war es nur in der Ukraine. Das dortige Geschäft wurde zu weiten Teilen auch von Lubavitch unterstützt.
Unkenntnis lasse ich mir also nicht so gerne vorwerfen und ungern auf mir sitzen.
käse (egal ob weichkäse oder gryezer) kostet in frankreich nicht mehr als der käse in der nichtjüdischen ladentheke. kekse dito und französische koschere weine sind ohnehin sehr preiswert. olivenöl, essig, senf etc. pp. – alles im grünen bereich.
. noch dazu kommt, daß man in frankreich “heimische” produkte hat, d.h. es gibt keine importkosten.
die backwaren beim jüdischen bäcker sind preislich gleich wie beim nichtjüdischen. es aber gesagt werden, daß es eben weitaus mehr menschen gibt, die koscher essen bzw. einkaufen als hierzulande – und man muss dazu nicht einmal ultraorthodox sein. consistoire genügt
ich weiß nun nicht, wo du gewesen bist, aber ich behaupte, daß es neben der ukraine auch in westeuropa günstige möglichkeiten zum einkaufen gibt.
Ich sehe gerade, jewschool hat das Thema auch aufgegriffen:
http://jewschool.com/?p=11383
Es ist gar nicht so schwer, sich in Deutschland, koscher zu ernähren. Vom Fleisch abgesehen gibt es viele Dinge von Aldi über Bio- und Türkenläden, die weder tierische Stoffe noch Ei enthalten und somit koscher sind. Dies erfodert natürlich genaue Überprüfung mit Koscherlisten und Zutatenlisten.
Ein Problem sind sicher die Fleischpreise. Wer nicht allzu weit entfernt wohnt, kann es in Betracht ziehen, sich einen großen Gefrierschrank zuzulegen, und alle 2-3 Monate einen Großeinkauf in Straßburg zu machen.