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	<title>Kommentare zu: Schanah Tovah und Ramadan Mubarak!</title>
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	<description>Chajms Sicht über talmud.de hinaus</description>
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		<title>Von: Chajms Sicht &#187; Beten wie Du willst&#8230;</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/09/22/schanah-tovah-und-ramadan-mubarak/comment-page-1/#comment-9210</link>
		<dc:creator>Chajms Sicht &#187; Beten wie Du willst&#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 13:22:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] In einem Forum, zu dem ein Leser unter diesem Beitrag verlinkt hat, wird bzw. wurde (ganze Teile des Themas wurden durch einen umsichtigen Administrator entfernt) von den Diskutierenden in den Raum hinein behauptet, Juden und Israelis insbesondere, w&#252;rden Muslime per se hassen. Nun, viele werden wissen, dass diese Behauptung Bl&#246;dsinn ist und das schlaue Menschen schon h&#228;tten merken k&#246;nnen, dass an dieser Behauptung nichts dran ist. Ich verweise auf folgende Beitr&#228;ge aus diesem Blog: Schanah Tovah und Ramadan Mubarak!, Pionier der j&#252;disch-islamischen Freundschaft wird geehrt und So ist das gedacht… (eine kleine Auswahl zu diesem Themenkreis). F&#252;r die Anh&#228;nger der Apartheitsthese brachte der Rundbrief der israelischen Botschaft in der vergangenen Woche folgende kleine Meldung aus Maariv:  Erstmals wird am Ben-Gurion-Flughafen ein muslimisches Gebetshaus eingerichtet. Die Krankenh&#228;user Tel Hashomer und Rambam werden dem Beispiel folgen. Das Gebetshaus, das im Terminal 3, dem Terminal der abreisenden Passagiere, gebaut wird, wird einigen Dutzend Gl&#228;ubigen Platz bieten. Das muslimische Gebetshaus wird nach bester muslimischer Tradition mit Teppichen an den W&#228;nden ausgeschm&#252;ckt sein und farbige Fenster sowie Verzierungen in geometrischen Formen und kalligraphischen Korantexten erhalten. Au&#223;erdem wird das Gebetshaus mit Koranb&#252;chern und anderen heiligen B&#252;chern ausgestattet. Wie &#252;blich, wird es getrennte Bereiche f&#252;r Frauen und M&#228;nner geben, und in den angrenzenden Toiletten wird es eine Einrichtung zur Reinigung von Gesicht und F&#252;&#223;en geben. Bis heute gab es weder f&#252;r die abreisenden, noch f&#252;r die ankommenden muslimischen Passagiere, die ein Zehntel aller Personen ausmachen, die sich &#252;ber den Ben-Gurion-Flughafen bewegen, einen Platz zum Beten, so der Knessetabgeordnete Raleb Majadele (Arbeitspartei). Vor ca. einem Monat war ich am Flughafen und mir wurde versprochen, dass sich dies &#228;ndern werde. Gestern erhielt der Knessetabgeordnete ein offizielles Schreiben vom Generaldirektor der Flughafenbeh&#246;rde, Gabi Ofir, in dem ihm erkl&#228;rt wurde, dass der gew&#252;nschte Gebetsraum eingerichtet wird. (Maariv, 8.12.06) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] In einem Forum, zu dem ein Leser unter diesem Beitrag verlinkt hat, wird bzw. wurde (ganze Teile des Themas wurden durch einen umsichtigen Administrator entfernt) von den Diskutierenden in den Raum hinein behauptet, Juden und Israelis insbesondere, w&#252;rden Muslime per se hassen. Nun, viele werden wissen, dass diese Behauptung Bl&#246;dsinn ist und das schlaue Menschen schon h&#228;tten merken k&#246;nnen, dass an dieser Behauptung nichts dran ist. Ich verweise auf folgende Beitr&#228;ge aus diesem Blog: Schanah Tovah und Ramadan Mubarak!, Pionier der j&#252;disch-islamischen Freundschaft wird geehrt und So ist das gedacht… (eine kleine Auswahl zu diesem Themenkreis). F&#252;r die Anh&#228;nger der Apartheitsthese brachte der Rundbrief der israelischen Botschaft in der vergangenen Woche folgende kleine Meldung aus Maariv:  Erstmals wird am Ben-Gurion-Flughafen ein muslimisches Gebetshaus eingerichtet. Die Krankenh&#228;user Tel Hashomer und Rambam werden dem Beispiel folgen. Das Gebetshaus, das im Terminal 3, dem Terminal der abreisenden Passagiere, gebaut wird, wird einigen Dutzend Gl&#228;ubigen Platz bieten. Das muslimische Gebetshaus wird nach bester muslimischer Tradition mit Teppichen an den W&#228;nden ausgeschm&#252;ckt sein und farbige Fenster sowie Verzierungen in geometrischen Formen und kalligraphischen Korantexten erhalten. Au&#223;erdem wird das Gebetshaus mit Koranb&#252;chern und anderen heiligen B&#252;chern ausgestattet. Wie &#252;blich, wird es getrennte Bereiche f&#252;r Frauen und M&#228;nner geben, und in den angrenzenden Toiletten wird es eine Einrichtung zur Reinigung von Gesicht und F&#252;&#223;en geben. Bis heute gab es weder f&#252;r die abreisenden, noch f&#252;r die ankommenden muslimischen Passagiere, die ein Zehntel aller Personen ausmachen, die sich &#252;ber den Ben-Gurion-Flughafen bewegen, einen Platz zum Beten, so der Knessetabgeordnete Raleb Majadele (Arbeitspartei). Vor ca. einem Monat war ich am Flughafen und mir wurde versprochen, dass sich dies &#228;ndern werde. Gestern erhielt der Knessetabgeordnete ein offizielles Schreiben vom Generaldirektor der Flughafenbeh&#246;rde, Gabi Ofir, in dem ihm erkl&#228;rt wurde, dass der gew&#252;nschte Gebetsraum eingerichtet wird. (Maariv, 8.12.06) [...]</p>
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		<title>Von: Chajms Sicht &#187; So ist das gedacht&#8230;</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/09/22/schanah-tovah-und-ramadan-mubarak/comment-page-1/#comment-396</link>
		<dc:creator>Chajms Sicht &#187; So ist das gedacht&#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2006 07:27:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wie w&#252;rde Franz Beckenbauer sagen? „So hat sich der lieber G-tt die Welt vorgestellt”. Jewschool berichtet &#252;ber ein gemeinsames Fastenbrechen von Juden und Muslimen (Ramadan und Tzom Gedalja - zum Zusammenfallen von Rosch haSchanah und Ramadan hier: „Schanah Tovah und Ramadan Mubarak”), das Mut macht und ein gutes Beispiel ist: It was a unique event, first in that it marked an unusual instance in which a Jewish and Muslim fast fell upon the same day, and secondly, because it was a wonderful opportunity for we of divergent ethnicities and faiths to come together and share our cultures, stories, laughter, and above all else, a meal! We sang songs, showered blessings upon one another, and glommed the tastiest vegetarian vittles this side of the Mediterranean. And it was — gasp! — Jews and Muslims — and gasp! — Israelis and Palestinians — gasp! — together! In peace! Indeed, the evening served as a shining example of that which is possible when we transcend our political differences and simply recognize the humanity and the G-dliness inherent in our fellow, and love them as ourselves. hier weiterlesen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wie w&#252;rde Franz Beckenbauer sagen? „So hat sich der lieber G-tt die Welt vorgestellt”. Jewschool berichtet &#252;ber ein gemeinsames Fastenbrechen von Juden und Muslimen (Ramadan und Tzom Gedalja &#8211; zum Zusammenfallen von Rosch haSchanah und Ramadan hier: „Schanah Tovah und Ramadan Mubarak”), das Mut macht und ein gutes Beispiel ist: It was a unique event, first in that it marked an unusual instance in which a Jewish and Muslim fast fell upon the same day, and secondly, because it was a wonderful opportunity for we of divergent ethnicities and faiths to come together and share our cultures, stories, laughter, and above all else, a meal! We sang songs, showered blessings upon one another, and glommed the tastiest vegetarian vittles this side of the Mediterranean. And it was — gasp! — Jews and Muslims — and gasp! — Israelis and Palestinians — gasp! — together! In peace! Indeed, the evening served as a shining example of that which is possible when we transcend our political differences and simply recognize the humanity and the G-dliness inherent in our fellow, and love them as ourselves. hier weiterlesen [...]</p>
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		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/09/22/schanah-tovah-und-ramadan-mubarak/comment-page-1/#comment-386</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 06:28:38 +0000</pubDate>
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		<description>Auch auf die Gefahr hin, mi&#223;verstanden zu werden: Die Haltung der Dame, die sich fortw&#228;hrend daf&#252;r entschuldigte, dass man ja die Schriften des Judentums vereinnahmt habe usw. erscheint mir typisch f&#252;r die derzeitige &quot;&#246;ffentliche Meinung&quot; in Deutschland zu sein. Und zwar nicht nur f&#252;r das Verh&#228;ltnis nichtj&#252;discher Deutscher zu Juden. Sie ist meiner Ansicht nach gekennzeichnet durch a) anerlerntes Schamgef&#252;hl gegen&#252;ber den Opfern bzw. ihren Nachkommen. Die Frau hat gelernt, dass &quot;man&quot; gef&#228;lligst ein schlechtes Gewissen bzw. Schuldbewu&#223;tsein zu zeigen h&#228;tte - was sie anscheinend &#252;berreichlich tat, b) dem Hang, sich den &quot;Opfern&quot; anzubiedern, nach Best&#228;tigung zu suchen - nicht der &quot;Opfer&quot; wegen, sondern der eigenen verletzten Eitelkeit zuliebe, um sich selbst als &quot;guter Mensch&quot; best&#228;tigt zu sehen. c) dem Verzicht auf die offenbar unbequeme Erkenntnis, dass die Konsequenz aus schlechtem Gewissen - ob echt oder nur der &quot;pc&quot; wegen vorgespielt - sein sollte, es besser (im ethischen bzw. moralischen Sinne) zu machen. Jammern und anbiedern ist da offensichtlich bequemer. Worauf es ankommt, ist das aktuelle Tun und sind die Ziele.
Der deutlichen Grenziehung zuliebe h&#228;tte sich die gute Frau meiner Ansicht nach auf die christliche Bibel, das &quot;neue Testament&quot; konzentrieren sollen - und wenn sie schon mit dem christlich-j&#252;dischen Verh&#228;ltnis auseinandersetzt, sie besser die antij&#252;dische Aussagen innerhalb der heiligen Schrift des Christentums reflektiert h&#228;tte.
Allerdings - da ich weder Christ noch Jude noch Moslem bin, steht es mir im Interesse der notwendigen Grenzziehung streng genommen nicht zu, zu diesem Thema meinen Senf abzugeben. Grenzziehung ist ein schwieriges Gesch&#228;ft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch auf die Gefahr hin, mi&#223;verstanden zu werden: Die Haltung der Dame, die sich fortw&#228;hrend daf&#252;r entschuldigte, dass man ja die Schriften des Judentums vereinnahmt habe usw. erscheint mir typisch f&#252;r die derzeitige &#8220;&#246;ffentliche Meinung&#8221; in Deutschland zu sein. Und zwar nicht nur f&#252;r das Verh&#228;ltnis nichtj&#252;discher Deutscher zu Juden. Sie ist meiner Ansicht nach gekennzeichnet durch a) anerlerntes Schamgef&#252;hl gegen&#252;ber den Opfern bzw. ihren Nachkommen. Die Frau hat gelernt, dass &#8220;man&#8221; gef&#228;lligst ein schlechtes Gewissen bzw. Schuldbewu&#223;tsein zu zeigen h&#228;tte &#8211; was sie anscheinend &#252;berreichlich tat, b) dem Hang, sich den &#8220;Opfern&#8221; anzubiedern, nach Best&#228;tigung zu suchen &#8211; nicht der &#8220;Opfer&#8221; wegen, sondern der eigenen verletzten Eitelkeit zuliebe, um sich selbst als &#8220;guter Mensch&#8221; best&#228;tigt zu sehen. c) dem Verzicht auf die offenbar unbequeme Erkenntnis, dass die Konsequenz aus schlechtem Gewissen &#8211; ob echt oder nur der &#8220;pc&#8221; wegen vorgespielt &#8211; sein sollte, es besser (im ethischen bzw. moralischen Sinne) zu machen. Jammern und anbiedern ist da offensichtlich bequemer. Worauf es ankommt, ist das aktuelle Tun und sind die Ziele.<br />
Der deutlichen Grenziehung zuliebe h&#228;tte sich die gute Frau meiner Ansicht nach auf die christliche Bibel, das &#8220;neue Testament&#8221; konzentrieren sollen &#8211; und wenn sie schon mit dem christlich-j&#252;dischen Verh&#228;ltnis auseinandersetzt, sie besser die antij&#252;dische Aussagen innerhalb der heiligen Schrift des Christentums reflektiert h&#228;tte.<br />
Allerdings &#8211; da ich weder Christ noch Jude noch Moslem bin, steht es mir im Interesse der notwendigen Grenzziehung streng genommen nicht zu, zu diesem Thema meinen Senf abzugeben. Grenzziehung ist ein schwieriges Gesch&#228;ft.</p>
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