Hecht-Galinski tritt nach

Frau Hecht-Galinski kann offenbar nicht genug kriegen und setzt nochmals nach. In einem Regionalblatt der Region Kassel und Nordhessen HNA wurde gestern ein Interview mit ihr wiedergegeben. Darin sagt sie, dass alles noch viel schlimmer sei und die anständigen Menschen hätten ihr zugestimmt. Woher sie genau weiß, dass all die Menschen tatsächlich anständig sind, müsste sie mir allerdings mal erzählen:

Evelyn Hecht-Galinski: Ich war überrascht. Ich bin überrannt worden mit positiven Reaktionen. Die Zustimmung kam von anständigen Menschen, keineswegs aus der antisemitischen Ecke.

Irgendwie hat man auch das Gefühl, ihr werden da gewissermaßen die Bälle zugeworfen:

Hat man Ihnen vorgeworfen, antisemitisch zu sein?
Hecht-Galinski: Ja. Das kam auch aus dem Zentralrat. Dagegen wehre ich mich entschieden. Salomon Korn, der Vizepräsident des Zentralrats, hat mich als nützliche Hofjüdin bezeichnet und mir jüdischen Selbsthass vorgeworfen. Es geht also inzwischen ins Persönliche, aber das kann ich ertragen. Die Diskussion um Israels Politik und die Haltung des Zentralrats dazu hätte man schon lange führen müssen. Ich bin froh, das jetzt angestoßen zu haben.

Maßlose Selbstüberschätzung? Welche Diskussion? Wo fand die statt? Welchen konstruktiven Beitrag hat sie dafür geleistet?

Chajm

Chajm ist nicht nur Autor dieses Blogs und Bewohner des Ruhrgebiets, sondern auch Herausgeber von talmud.de und Organisator des Minchah-Schiurs im Ruhrgebiet. Einige seiner Artikel gibt es nicht nur im Internet, sondern beispielsweise auch in der Jüdischen Allgemeinen. Über die Kontaktseite kann man Chajm eine Nachricht senden. Man kann/soll Chajm auch bei twitter folgen: @chajmke. Chajms Buch »Badatz!« 44 Geschichten, 44 zu tiefe Einblicke in den jüdischen Alltag, gibt es im Buchhandel und bei amazon.

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