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	<title>Kommentare zu: Schalom Du Tr&#228;umer!</title>
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	<description>Chajms Sicht über talmud.de hinaus</description>
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		<title>Von: Chajms Sicht &#187; Der unheimliche Burkhard Müller</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/08/28/schalom-du-traumer/comment-page-1/#comment-304</link>
		<dc:creator>Chajms Sicht &#187; Der unheimliche Burkhard Müller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2006 12:12:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Erst vor wenigen Tagen schrieb ich unter „Schalom Du Tr&#228;umer” &#252;ber den Wort am Sonntag Sprecher Dr. Burkhard M&#252;ller, der seine fragw&#252;rdigen Thesen zum israelisch-libanesischen Krieg zum Besten gab. Offenbar ist er aber ein medialer Allrounder. Tausendsassa passt m&#246;glicherweise besser, denn wie man nachlesen kann, wurde „Sa Sa“ wurde als Hetzruf f&#252;r Hunde verwendet (hier: Tausendsassa). Und ein Rufer ist auch Brukhard M&#252;ller. Jetzt ruft er morgens durchs Radio in die Meute der Israelkritiker: Wiederholt sie sich heute im blutigen Streit zwischen den semitischen Bruderv&#246;lkern, den Juden und Arabern? Die Juden sollen ins Meer getrieben werden. Der Staat Israel soll ausradiert werden von der Landkarte. Arabische Selbstmordattent&#228;ter sprengen ganze Busse in die Luft, Raketen werden aus dem Land der Araber auf das israelische Kernland abgeschossen. Ist Kain, der Bruderm&#246;rder, in den Arabern wieder zu erkennen? Aber wenn ich ihr Land ansehe, meine ich: Das sieht nicht nach Kain aus, sondern so sieht Abels Land aus. Zerst&#246;rte Flugh&#228;fen, Br&#252;cken, Stra&#223;en, H&#228;user, obdachlose Fl&#252;chtlinge, traumatisierte Kinder, hungernde Familien. Wie ein ohnm&#228;chtiger Abel, der l&#228;ngst am Boden liegt und vom st&#228;rkeren Kain wie zum Kr&#252;ppel geschlagen wird. Hier nachlesen f&#252;r ganz hartgesottene auch zum h&#246;ren [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Erst vor wenigen Tagen schrieb ich unter „Schalom Du Tr&#228;umer” &#252;ber den Wort am Sonntag Sprecher Dr. Burkhard M&#252;ller, der seine fragw&#252;rdigen Thesen zum israelisch-libanesischen Krieg zum Besten gab. Offenbar ist er aber ein medialer Allrounder. Tausendsassa passt m&#246;glicherweise besser, denn wie man nachlesen kann, wurde „Sa Sa“ wurde als Hetzruf f&#252;r Hunde verwendet (hier: Tausendsassa). Und ein Rufer ist auch Brukhard M&#252;ller. Jetzt ruft er morgens durchs Radio in die Meute der Israelkritiker: Wiederholt sie sich heute im blutigen Streit zwischen den semitischen Bruderv&#246;lkern, den Juden und Arabern? Die Juden sollen ins Meer getrieben werden. Der Staat Israel soll ausradiert werden von der Landkarte. Arabische Selbstmordattent&#228;ter sprengen ganze Busse in die Luft, Raketen werden aus dem Land der Araber auf das israelische Kernland abgeschossen. Ist Kain, der Bruderm&#246;rder, in den Arabern wieder zu erkennen? Aber wenn ich ihr Land ansehe, meine ich: Das sieht nicht nach Kain aus, sondern so sieht Abels Land aus. Zerst&#246;rte Flugh&#228;fen, Br&#252;cken, Stra&#223;en, H&#228;user, obdachlose Fl&#252;chtlinge, traumatisierte Kinder, hungernde Familien. Wie ein ohnm&#228;chtiger Abel, der l&#228;ngst am Boden liegt und vom st&#228;rkeren Kain wie zum Kr&#252;ppel geschlagen wird. Hier nachlesen f&#252;r ganz hartgesottene auch zum h&#246;ren [...]</p>
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		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/08/28/schalom-du-traumer/comment-page-1/#comment-299</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2006 18:48:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich f&#252;rchte, er will es nicht wissen. Denn ein Geheimnis ist Israels humanit&#228;res Engagement (das ausdr&#252;cklich von &quot;Brot f&#252;r die Welt&quot; als vorbildlich erw&#228;hnt wurde) nun wirklich nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich f&#252;rchte, er will es nicht wissen. Denn ein Geheimnis ist Israels humanit&#228;res Engagement (das ausdr&#252;cklich von &#8220;Brot f&#252;r die Welt&#8221; als vorbildlich erw&#228;hnt wurde) nun wirklich nicht.</p>
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		<title>Von: Lila</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/08/28/schalom-du-traumer/comment-page-1/#comment-296</link>
		<dc:creator>Lila</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2006 15:40:03 +0000</pubDate>
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		<description>Es scheint, der gute Mann wei&#223; nicht, wie viel karitative Hilfe Israel (Volk Israel, Staat Israel) leistet, auch in arabischen L&#228;ndern. Ich mag gar nicht erst anfangen, aufzuz&#228;hlen. Aber es ist ja immer so: wenn man auch nichts wei&#223;, eine Meinung hat man doch gern. Besonders &#252;ber Israel. Ne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, der gute Mann wei&#223; nicht, wie viel karitative Hilfe Israel (Volk Israel, Staat Israel) leistet, auch in arabischen L&#228;ndern. Ich mag gar nicht erst anfangen, aufzuz&#228;hlen. Aber es ist ja immer so: wenn man auch nichts wei&#223;, eine Meinung hat man doch gern. Besonders &#252;ber Israel. Ne.</p>
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		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/08/28/schalom-du-traumer/comment-page-1/#comment-294</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2006 06:28:31 +0000</pubDate>
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		<description>H&#228;tte Dr. Burkhard M&#252;ller anstatt: &quot;W&#228;re ich Pal&#228;stinenser: ich denke, dass ich zur Hamas geh&#246;rte&quot; auch so mir nichts dir nicht folgendes gesagt: &quot;W&#228;re heute 1933: ich denke, dass ich zur NSDAP geh&#246;rt h&#228;tte?&quot; Vermutlich nicht, obwohl diese beiden Aussagen durchaus vergleichbar sind! Im &quot;Wort zum Sonntag&quot; k&#246;nnte ich mir allenfalls folgende Formulierung vorstellen: &quot;W&#228;re heute 1933: ich kann nicht ausschlie&#223;en, dass ich damals, aus Verblendung, Hass oder Opportunismus, der Verbrecherorganisation NSDAP beigetreten w&#228;re.&quot; Auch noch problematisch, weil tendenziell das Unentschuldbare &quot;entschuldigend&quot;, aber immerhin sich selbst gegen&#252;ber ehrlich. 
Aber man &quot;bew&#228;ltig&quot; hierzulande lieber die Vergangenheit, als heutiges Unheil auch nur beim Namen zu nennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>H&#228;tte Dr. Burkhard M&#252;ller anstatt: &#8220;W&#228;re ich Pal&#228;stinenser: ich denke, dass ich zur Hamas geh&#246;rte&#8221; auch so mir nichts dir nicht folgendes gesagt: &#8220;W&#228;re heute 1933: ich denke, dass ich zur NSDAP geh&#246;rt h&#228;tte?&#8221; Vermutlich nicht, obwohl diese beiden Aussagen durchaus vergleichbar sind! Im &#8220;Wort zum Sonntag&#8221; k&#246;nnte ich mir allenfalls folgende Formulierung vorstellen: &#8220;W&#228;re heute 1933: ich kann nicht ausschlie&#223;en, dass ich damals, aus Verblendung, Hass oder Opportunismus, der Verbrecherorganisation NSDAP beigetreten w&#228;re.&#8221; Auch noch problematisch, weil tendenziell das Unentschuldbare &#8220;entschuldigend&#8221;, aber immerhin sich selbst gegen&#252;ber ehrlich.<br />
Aber man &#8220;bew&#228;ltig&#8221; hierzulande lieber die Vergangenheit, als heutiges Unheil auch nur beim Namen zu nennen.</p>
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		<title>Von: Christoph Zehntner</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/08/28/schalom-du-traumer/comment-page-1/#comment-292</link>
		<dc:creator>Christoph Zehntner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2006 20:47:09 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist tats&#228;chlich alles andere als eine rhetorische Meisterleistung.

H&#228;tte der gute Herr Dr. M&#252;ller  doch einfach gesagt: Des Friedens wegen versorge man die Armen aus den V&#246;lkern mitsamt den Armen Israels, und man besuche die Kranken derer aus den V&#246;lkern mitsamt den Kranken Israels, und man begrabe die Toten derer aus den V&#246;lkern mitsamt den Toten Israels.
(Babylonischer Talmud, Gittin 61a)
Doch das w&#228;re f&#252;r ein &quot;Wort zum Sonntag&quot;, Israel und die V&#246;lker betreffend, vermutlich etwas zu kurz gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist tats&#228;chlich alles andere als eine rhetorische Meisterleistung.</p>
<p>H&#228;tte der gute Herr Dr. M&#252;ller  doch einfach gesagt: Des Friedens wegen versorge man die Armen aus den V&#246;lkern mitsamt den Armen Israels, und man besuche die Kranken derer aus den V&#246;lkern mitsamt den Kranken Israels, und man begrabe die Toten derer aus den V&#246;lkern mitsamt den Toten Israels.<br />
(Babylonischer Talmud, Gittin 61a)<br />
Doch das w&#228;re f&#252;r ein &#8220;Wort zum Sonntag&#8221;, Israel und die V&#246;lker betreffend, vermutlich etwas zu kurz gewesen.</p>
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		<title>Von: Elisabeth</title>
		<link>http://www.sprachkasse.de/blog/2006/08/28/schalom-du-traumer/comment-page-1/#comment-290</link>
		<dc:creator>Elisabeth</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2006 14:10:49 +0000</pubDate>
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		<description>Chajm, 
Du hast es wieder einmal &quot;auf den Punkt&quot; gebracht. 
Die Anmerkung Schutzbrief ist sehr gelungen. Wo doch Juden so reich sind......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chajm,<br />
Du hast es wieder einmal &#8220;auf den Punkt&#8221; gebracht.<br />
Die Anmerkung Schutzbrief ist sehr gelungen. Wo doch Juden so reich sind&#8230;&#8230;</p>
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